{"id":103,"date":"2015-09-01T22:26:04","date_gmt":"2015-09-01T20:26:04","guid":{"rendered":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=103"},"modified":"2016-01-06T18:50:20","modified_gmt":"2016-01-06T16:50:20","slug":"iii-der-oesterreichische-buchhandel-in-zahlen","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=103","title":{"rendered":"III. Der \u00f6sterreichische Buchhandel in Zahlen"},"content":{"rendered":"<h3>III. Der \u00f6sterreichische Buchhandel in Zahlen<\/h3>\n<h6><\/h6>\n<ul class=\"overview\">\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading1\" target=\"_self\">1. Die Gesamtzahlen der Verlagsver\u00f6ffentlichungen 1925-1934<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading2\" target=\"_self\">2. Die deutschsprachige Verlagsproduktion nach den Ursprungsl\u00e4ndern<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading3\" target=\"_self\">3. \u00d6sterreichs Stellung unter den L\u00e4ndern au\u00dferhalb des Deutschen Reichs im Jahre 1934<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading4\" target=\"_self\">4. Die \u00f6sterreichische Buchproduktion nach \u201eWissenschaftsgebieten\u201c<\/a>\n<ul>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading5\" target=\"_self\">Produktionsme\u00dfziffern des \u00f6sterreichischen Verlagsbuchhandels<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading6\" target=\"_self\">5. B\u00fccherverkehr zwischen \u00d6sterreich und Deutschland (Problematik der Statistik)<\/a>\n<ul>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading7\" target=\"_self\">\u00d6sterreichs Au\u00dfenhandel in B\u00fcchern: Entwicklung 1929-Juli 1937<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im folgenden soll der Versuch unternommen werden, vornehmlich anhand von Tabellen und Statistiken aus dem <em>B\u00f6rsenblatt<\/em><a title=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span class=\"reference\">[1]<\/span><\/a> die Entwicklung der \u00f6sterreichischen Buchproduktion zwischen 1933 und 1937 zu analysieren und deren Stellenwert im Verh\u00e4ltnis zu den anderen wichtigen Buchherstellern, in erster Linie mit dem Deutschen Reich, zu ermitteln. Die Ergebnisse verstehen sich als Richtwerte und sollen es erm\u00f6glichen, sich ein Bild von der relativen und absoluten Gr\u00f6\u00dfenordnung der \u00f6sterreichischen Bucherzeugung in diesem Zeitraum zu machen. Sie sollen auch helfen, durch Aufschl\u00fcsselung den Stellenwert, vor allem der \u00f6sterreichischen Belletristik, \u00fcber die eigentlich sp\u00e4ter in erster Linie debattiert wurde, in der richtigen Perspektive zu sehen. Anschlie\u00dfend wird auf die Kernfrage Ausfuhr-Einfuhr, also die Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnisse, eingegangen.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" title=\"Heading1\" name=\"Heading1\"><\/a> 1. Die Gesamtzahlen der Verlagsver\u00f6ffentlichungen 1925-1934<\/h3>\n<p>Ein Blick auf die Tabelle mit s\u00e4mtlichen deutschsprachigen Neuerscheinungen einschlie\u00dflich Neu- und Erstauflagen in den zehn Jahren zwischen 1925 und 1934, zeigt einen deutlichen Abw\u00e4rtstrend, der 1928 einsetzt und 1934 seinen Tiefpunkt erreicht. Waren im Jahre 1925, das auf dem Gebiet der Verlagsproduktion als \u201eRekordjahr\u201c bezeichnet wurde,<a title=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"reference\">[2]<\/span><\/a> insgesamt 31.595 Neu- und Erstauflagen erschienen, so fiel die Zahl um 12% auf 27.794 im Jahre 1928 zur\u00fcck. 1933 waren es nur mehr 21.601 B\u00fccher (minus 31,6%), und im schw\u00e4chsten Jahr, 1934, machte die Produktion nur mehr zwei Drittel des Jahres 1925 (20.852 Neu- und Erstauflagen) aus. Wenn auch R\u00fcckwirkungen der verbotenen deutschen Buchproduktion auf den Buchhandel als plausibler Grund f\u00fcr diese negative Entwicklung erscheinen, so spielte die allgemeine Wirtschaftskrise, darunter Firmenzusammenbr\u00fcche, Devisenmangel, sinkende Kaufkraft sowie die Abwertung vieler W\u00e4hrungen, um nur einige Punkte zu nennen, die erhebliche Rolle. Und der Buchhandel war ja auch nicht der einzige Wirtschaftszweig, der von der Rezession betroffen war. So kam es zwangsl\u00e4ufig zu einer Verminderung der Einnahmen aus dem Verkauf im In- und Ausland, was zur Folge hatte, da\u00df Deutschland fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Ma\u00dfnahmen zur Hebung des Exports aus rein finanziellen Gr\u00fcnden ergreifen mu\u00dfte.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" title=\"Heading2\" name=\"Heading2\"><\/a> 2. Die deutschsprachige Verlagsproduktion nach den Ursprungsl\u00e4ndern<\/h3>\n<p>Wenn man die au\u00dferhalb Deutschlands erschienene Literatur aussondert, stellt sich heraus, da\u00df der Anteil der im Deutschen Reich hergestellten Neuerscheinungen im Jahre 1933 84,24 % betrug. Im folgenden Jahr entfielen 85,1% auf das Reich. Der \u00f6sterreichische Anteil fiel relativ gesehen von 6,1% im Jahre 1933 auf 5,38% im Jahre 1934. Die Zahl der in \u00d6sterreich publizierten Neuerscheinungen stieg dann von 1121 im Jahre 1934 um rund 22% auf 1.370 im Jahre 1935 und um 10% auf 1.510 im Jahre 1936. Der \u00f6sterreichische Anteil an der gesamten Bucherzeugung (also einschlie\u00dflich der Auslandserzeugung) belief sich 1936 auf 6,3% gegen 5,9% im Jahre 1935. Zum Vergleich: Der Anteil der Schweiz an der Gesamtproduktion stieg relativ zwischen 1933 und 1934 von 4,36 % auf 5,23 % \u2013 absolut um 15,9 %.<\/p>\n<h4>\u00d6sterreichische Buchproduktion 1933-1937<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<table id=\"tablepress-2\" class=\"tablepress tablepress-id-2\" aria-describedby=\"tablepress-2-description\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1\">\n\t<th class=\"column-1\">Jahr<\/th><th class=\"column-2\">Neuerscheinungen<\/th><th class=\"column-3\">Ver\u00e4nderungen +-<\/th><th class=\"column-4\">Anteil der Belletristik<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody class=\"row-hover\">\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\">1933<\/td><td class=\"column-2\">1317<\/td><td class=\"column-3\">nicht ausgewiesen<\/td><td class=\"column-4\">16,1%<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\">1934<\/td><td class=\"column-2\">1121<\/td><td class=\"column-3\">-15,0%<\/td><td class=\"column-4\">14,5%<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td class=\"column-1\">1935<\/td><td class=\"column-2\">1373<\/td><td class=\"column-3\">+ 22,4%<\/td><td class=\"column-4\">nicht ausgewiesen<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-1\">1936<\/td><td class=\"column-2\">1510<\/td><td class=\"column-3\">+ 10,0%<\/td><td class=\"column-4\">20,0%<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\">1937<\/td><td class=\"column-2\">1489<\/td><td class=\"column-3\">- 1,3%<\/td><td class=\"column-4\">18,6%<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<span id=\"tablepress-2-description\" class=\"tablepress-table-description tablepress-table-description-id-2\"><\/span>\n<!-- #tablepress-2 from cache --><\/p>\n<p>(Die Produktion 1938 in \u00d6sterreich wurde in der Statistik des B\u00f6rsenblatts nicht mehr gesondert ausgewiesen.)<\/p>\n<h3><a class=\"none\" title=\"Heading3\" name=\"Heading3\"><\/a> 3. \u00d6sterreichs Stellung unter den L\u00e4ndern au\u00dferhalb des Deutschen Reichs im Jahre 1934<\/h3>\n<p>\u00d6sterreich war erwartungsgem\u00e4\u00df der f\u00fchrende Buchhersteller unter den deutschsprachigen L\u00e4ndern au\u00dferhalb Deutschlands. Seine Produktion machte unter diesen 1933: 38,6% und 1934: 36,2% der Gesamtproduktion aus. Mit anderen Worten: Etwas mehr als jedes dritte deutschsprachige Buch wurde in \u00d6sterreich hergestellt. Die Schweiz nahm die zweite Stelle ein (1933: 27,6%; 1934: 35,3%).<\/p>\n<h3><a class=\"none\" title=\"Heading4\" name=\"Heading4\"><\/a> 4. Die \u00f6sterreichische Buchproduktion nach \u201eWissenschaftsgebieten\u201c<\/h3>\n<p>Zum Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Argumente rund um das reichsdeutsche Buchdumping 1935 wie auch f\u00fcr die Debatte in Zusammenhang mit einer F\u00f6rderung des \u201e\u00f6sterreichischen Buchs\u201c bzw. des \u201e\u00f6sterreichischen Verlags\u201c lohnt es sich, die \u00f6sterreichische Buchproduktion z.B. des Jahres 1934 nach \u201eWissenschaftsgebieten\u201c (nach dem Muster des <em> B\u00f6rsenblatts) <\/em>aufzuschl\u00fcsseln. Dies ist umso notwendiger, als man allgemein dazu neigt, den Stellenwert der \u201esch\u00f6nen Literatur\u201c, also der Belletristik, zahlenm\u00e4\u00dfig weit zu \u00fcbersch\u00e4tzen und mit dem Stichwort \u201eB\u00fccher\u201c gemeinhin Romane, Dramen, Lyrik usw. zu assoziieren. Die Aufschl\u00fcsselung und Relativierung ist au\u00dferdem notwendig, weil eben die Kategorie \u201esch\u00f6ne Literatur\u201c gemeint war, als es darum ging, gegenseitige Behinderungen im B\u00fccherverkehr zwischen \u00d6sterreich und Deutschland im Geiste des \u201eJuli-Abkommens\u201c 1936 abzubauen.<\/p>\n<p>Die Zahl der Neuerscheinungen in \u00d6sterreich 1933-1934 fiel von 1.317 auf 1.121 oder um ca. 15% zur\u00fcck. Von diesen machte zwar die \u201esch\u00f6ne Literatur\u201c unter den 24 \u201eWissenschaftsgebieten\u201c, in die die Produktion aufgef\u00e4chert wird, das gr\u00f6\u00dfte Kontingent aus, aber das nur relativ gesehen. In absoluten Zahlen ausgedruckt, z\u00e4hlten 163 der 1.121 neuen B\u00fccher zur \u201eSch\u00f6nen Literatur\u201c. Das hei\u00dft also, da\u00df 14,5% der Neuerscheinungen oder jedes 7. Buch, das in \u00d6sterreich hergestellt wurde, dieser Kategorie angeh\u00f6rten. 1936 erh\u00f6hte sich der Anteil auf 20% (303 von 1.510 Neuerscheinungen), um 1937 wieder auf 18,6% abzusinken (277 von 1.489 Titeln).<a title=\"_ftnref3\" href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"reference\">[3]<\/span><\/a> B\u00fccher zum Thema \u201eReligion, Theologie\u201c machten knappe 12,8%, also nicht erheblich weniger, aus, gefolgt von \u201eMathematik, Naturwissenschaften\u201c mit 8,7%.<\/p>\n<p>Man kann aber den Stellenwert der in \u00d6sterreich hergestellten Belletristik noch mehr relativieren, indem man einen Vergleich der Gesamtproduktion von L\u00e4ndern au\u00dferhalb Deutschlands anstellt. \u00d6sterreich produzierte etwas mehr als 40% der \u201eSch\u00f6nen Literatur\u201c (Schweiz: 39,61%), w\u00e4hrend 46,9% der Sparte \u201eReligion, Theologie\u201c und 42,9% der B\u00fccher der Sparte \u201eMathematik, Naturwissenschaft\u201c aus \u00d6sterreich kamen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich sei der Anteil der \u00f6sterreichischen Belletristikproduktion a) an der Gesamtproduktion der deutschsprachigen B\u00fccher und b) an der im Reich verlegten Belletristik ermittelt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">a) dieser betrug 0,78%, absolut 163: 20.852.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">b) dieser betrug 5,9%, absolut 163: 2.757.<\/p>\n<p>Werfen wir noch einen Blick auf die \u00f6sterreichische Verlagsproduktion, um auch hier wieder den Abw\u00e4rtstrend zu unterstreichen. In der folgenden Tabelle ist f\u00fcr Ermittlung der Produktionsme\u00dfziffern die B\u00fcchererzeugung des nicht ung\u00fcnstigen Jahres 1930 gleich 100 gesetzt.<\/p>\n<h4><a class=\"none\" title=\"Heading5\" name=\"Heading5\"><\/a> Produktionsme\u00dfziffern des \u00f6sterreichischen Verlagsbuchhandels<\/h4>\n\n<table id=\"tablepress-3\" class=\"tablepress tablepress-id-3\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1\">\n\t<th class=\"column-1\">Jahr<\/th><th class=\"column-2\">Me\u00dfziffer<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody class=\"row-hover\">\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\">1930<\/td><td class=\"column-2\">100<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\">1933<\/td><td class=\"column-2\">76,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td class=\"column-1\">1934<\/td><td class=\"column-2\">65<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-1\">1935<\/td><td class=\"column-2\">79,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\">1936<\/td><td class=\"column-2\">87,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7\">\n\t<td class=\"column-1\">1937<\/td><td class=\"column-2\">86,5<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-3 from cache -->\n<h3><a class=\"none\" title=\"Heading6\" name=\"Heading6\"><\/a> 5. B\u00fccherverkehr zwischen \u00d6sterreich und Deutschland (Problematik der Statistik)<\/h3>\n<p>Sich \u00fcber die Relationen in der Buchproduktion in Deutschland und \u00d6sterreich in den 30er Jahren einen \u00dcberblick zu verschaffen, ist ein verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig leichtes Unterfangen, vor allem im Vergleich zum Versuch, aus dem Wirrwarr von Statistiken ein deutliches Bild des Buchhandelsverkehrs zwischen beiden L\u00e4ndern zu zeichnen. Das liegt vorerst an der Inkonsequenz, Uneinheitlichkeit oder Unvollst\u00e4ndigkeit amtlicher Statistiken, die blo\u00df dar\u00fcber Aufschlu\u00df geben k\u00f6nnen, was die Zoll\u00e4mter passierte und die in einem Falle nur \u201eB\u00fccher\u201c, in einem anderen wiederum sonstige Druckwerke wie Zeitungen und Zeitschriften umfassen.<\/p>\n<p>Besonders problematisch sind Zahlenangaben, wenn \u201edas \u00f6sterreichische Buch\u201c oder \u201eder \u00f6sterreichische Verlag\u201c Gegenstand einer Aussage sind. Ein Beispiel daf\u00fcr: In einer sehr fundierten Analyse aus dem Jahre 1937 \u00fcber den \u201eKampf um das \u00f6sterreichische Buch\u201c ist viel von der \u201eVorherrschaft\u201c Deutschlands auf dem Gebiet des Buches die Rede. Da hei\u00dft es z.B.: \u201eDer \u00f6sterreichische Verlagsbuchhandel hingegen ist seit jeher aufs innigste mit Deutschland verkn\u00fcpft und daher in seiner Gesamtheit auf den deutschen Absatz vorerst immer noch zu etwa 70 Prozent seines Absatzes angewiesen.\u201c<a title=\"_ftnref5\" href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span class=\"reference\">[5]<\/span><\/a> Nur wird die Aussagekraft dieser Feststellung zweifelhaft, wenn man bedenkt, da\u00df \u201eder \u00f6sterreichische Verlagsbuchhandel\u201c sowohl den Verlag H\u00f6lder-Pichler-Tempsky, der zu fast 100% seine Werke im Inland absetzte, als auch die F. Speidel\u2019sche Verlagsbuchhandlung, die 88% ihrer Werke im Ausland absetzte, umfa\u00dfte. Und wenn hier von \u201eAngewiesensein\u201c oder \u201eAbh\u00e4ngigkeit\u201c die Rede ist, so bezog der \u00f6sterreichische Buchh\u00e4ndler einen ganz anderen Standpunkt. Denn die Aussage f\u00e4llt zwangsl\u00e4ufig anders aus, wenn man ermitteln will, zu welchem Prozentsatz die von ihm verkauften B\u00fccher reichsdeutscher und welche \u00f6sterreichischer oder sonstiger Herkunft waren. Die Sichtweite \u00e4ndert sich dadurch v\u00f6llig.<\/p>\n<p>Ein klarer \u00dcberblick, der verbindliche Schl\u00fcsse erlaubt, wird noch dadurch erschwert, da\u00df in einer Statistik Angaben in absoluten Zahlen, in einer anderen tonnenm\u00e4\u00dfige Ein- und Ausfuhr und in einer dritten gar wertm\u00e4\u00dfige Angaben enthalten sind. Andere statistische Daten sind wiederum mit dem Mangel behaftet, da\u00df sie z.B. nur zollstatistisch erfa\u00dfte Druckschriften ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<h4><a class=\"none\" title=\"Heading7\" name=\"Heading7\"><\/a> \u00d6sterreichs Au\u00dfenhandel in B\u00fcchern: Entwicklung 1929-Juli 1937<\/h4>\n<p>Um unzul\u00e4ssige Vergleiche zu vermeiden und dennoch ein abgerundetes Bild der gegenseitigem Einfuhr und Ausfuhr \u00d6sterreichs und Deutschlands pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen, wird im folgenden nach einer verl\u00e4\u00dflichen Quelle zitiert:<a title=\"_ftnref6\" href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span class=\"reference\">[6]<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<table id=\"tablepress-4\" class=\"tablepress tablepress-id-4\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1\">\n\t<th class=\"column-1\">Jahr<\/th><th class=\"column-2\">Einfuhr in Mio. S.<\/th><th class=\"column-3\">Einfuhr aus Deutschland in Mio. S.<\/th><th class=\"column-4\">Anteil Deutschl. a.d. Gesamteinfuhr in Prozent<\/th><th class=\"column-5\">Ausfuhr in Mio. S.<\/th><th class=\"column-6\">Ausfuhr nach Deutschland in Mio. S.<\/th><th class=\"column-7\">Ant. Deutschl. a.d. Gesamtausfuhr in Prozent<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody class=\"row-striping row-hover\">\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\">1929<\/td><td class=\"column-2\">22,9<\/td><td class=\"column-3\">20,9<\/td><td class=\"column-4\">90,8<\/td><td class=\"column-5\">23,3<\/td><td class=\"column-6\">13,7<\/td><td class=\"column-7\">58,5<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\">1933<\/td><td class=\"column-2\">12,7<\/td><td class=\"column-3\">11,6<\/td><td class=\"column-4\">91<\/td><td class=\"column-5\">9,6<\/td><td class=\"column-6\">5,5<\/td><td class=\"column-7\">57<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td class=\"column-1\">1934<\/td><td class=\"column-2\">9,4<\/td><td class=\"column-3\">8,3<\/td><td class=\"column-4\">88,3<\/td><td class=\"column-5\">9,4<\/td><td class=\"column-6\">4,6<\/td><td class=\"column-7\">49,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-1\">1935<\/td><td class=\"column-2\">10,5<\/td><td class=\"column-3\">9,3<\/td><td class=\"column-4\">88,5<\/td><td class=\"column-5\">11,1<\/td><td class=\"column-6\">6,1<\/td><td class=\"column-7\">55<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\">1936<\/td><td class=\"column-2\">11,5<\/td><td class=\"column-3\">10,3<\/td><td class=\"column-4\">88,6<\/td><td class=\"column-5\">11,5<\/td><td class=\"column-6\">6,7<\/td><td class=\"column-7\">58,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7\">\n\t<td class=\"column-1\">1936 (I.-VII.)<\/td><td class=\"column-2\">6,2<\/td><td class=\"column-3\">5,5<\/td><td class=\"column-4\">88,7<\/td><td class=\"column-5\">5,9<\/td><td class=\"column-6\">3,3<\/td><td class=\"column-7\">56<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8\">\n\t<td class=\"column-1\">1937 (I.-VII.)<\/td><td class=\"column-2\">5,8<\/td><td class=\"column-3\">5,1<\/td><td class=\"column-4\">88<\/td><td class=\"column-5\">5,7<\/td><td class=\"column-6\">3,2<\/td><td class=\"column-7\">58<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-4 from cache --><\/p>\n<p>Aus dieser Tabelle<a title=\"_ftnref7\" href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span class=\"reference\">[7]<\/span><\/a> geht hervor, da\u00df der wertm\u00e4\u00dfige Anteil Deutschlands an der gesamten Ein- und Ausfuhr in B\u00fcchern w\u00e4hrend der Wirtschaftskrise und auch der einsetzenden Erholung ann\u00e4hernd konstant blieb. W\u00e4hrend Deutschland wertm\u00e4\u00dfig zwischen 88% und 91% der B\u00fcchereinfuhr \u00d6sterreichs lieferte, nahm es h\u00f6chstens 58,5% wieder auf. Belief sich das Passivum im Au\u00dfenhandel mit B\u00fcchern Deutschland gegen\u00fcber im Jahre 1929 etwa auf 7 Millionen Schilling, so sank es bis 1936 auf 3,7 Millionen bzw. um 68%. W\u00e4hrend dieses Zeitraums sank die Einfuhr aus Deutschland wertm\u00e4\u00dfig um 60%, die Ausfuhr nach dem Reich um 67%.<\/p>\n<p>Sehen wir \u00d6sterreichs B\u00fccherausfuhr noch einmal von einem anderen Blickwinkel aus an, und zwar unter Heranziehung von Zahlen, die der \u00f6sterreichische Bundesminister f\u00fcr Handel und Verkehr, Fritz Stockinger, seinen Kollegen bei einer Ministerratssitzung im Herbst 1935 pr\u00e4sentierte.<a title=\"_ftnref8\" href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><span class=\"reference\">[8]<\/span><\/a> Er bezifferte den \u00f6sterreichischen Export an B\u00fcchern (mit Ausnahme von Deutschland und der Schweiz) mit rund 4 Millionen Schilling, an Modezeitschriften mit rund 6 Millionen Schilling, an sonstigen Zeitschriften mit 1,2 Millionen und an Musikalien (mit Ausnahme von Deutschland) mit 0,2 Millionen. Zusammen werde ein Betrag von 11,8 Millionen erreicht. Staatssekret\u00e4r Pernter bemerkte, da\u00df der Gesamtumsatz auf 36 Millionen Schilling zu sch\u00e4tzen sei, wovon auf inl\u00e4ndische Verlagswerke der Betrag von 8 Millionen (= 22%) und auf die Einfuhr aus dem Ausland der Betrag von 28 Millionen (= 78 %) entfalle. Seiner Einsch\u00e4tzung nach verteile sich der Verkauf an B\u00fcchern in \u00d6sterreich zu 40% auf reichsdeutsche, zu 40% auf andere ausl\u00e4ndische und zu 20% auf inl\u00e4ndische Werke. Bei Musikalien seien die entsprechenden Prozentziffern: 20, 60, 20.<\/p>\n<p>Fassen wir kurz zusammen: Das reichsdeutsche Buch war trotz Schrumpfung der Buchproduktion und Exporte vorherrschend auf dem \u00f6sterreichischen Buchmarkt, und der \u00f6sterreichische Verlagsbuchhandel fand sich in einem harten Konkurrenzkampf um Marktanteile im Inland. Der kleine Absatzmarkt im Inland machte es f\u00fcr das Gros der \u00f6sterreichischen Verleger \u2013 obwohl freilich der Prozentsatz an Auslandsumsatz (Abh\u00e4ngigkeit) unterschiedlich gro\u00df war &#8211; notwendig, ihre Waren zu exportieren. Jede \u00c4nderung oder Erschwernis auf dem Exportmarkt, egal ob aus einsehbaren devisenpolitischen oder aus propagandistischen Gr\u00fcnden, bzw. jede Schlechterstellung auf dem heimischen Markt mu\u00dfte nicht nur einzelne Verlegerexistenzen durch Umsatzeinbu\u00dfen gef\u00e4hrden, sondern auch die gro\u00dfe graphische Industrie in \u00d6sterreich in Mitleidenschaft ziehen.<\/p>\n<p>Sogar fast noch mehr als die Macht\u00fcbernahme Hitlers im Jahre 1933 und die Einspannung des Buchhandels vor den Karren des Nationalsozialismus im Deutschen Reich ersch\u00fctterte ein bedeutsames, tiefgreifendes Ereignis im Jahre 1935 sowohl die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und \u00d6sterreich als auch das Gleichgewicht im \u00f6sterreichischen Verlags- und Buchwesen. Es war dies das sogenannte reichsdeutsche Buchdumping. Der aus dem Englischen \u00fcbernommene handelspolitische Fachausdruck bedeutet den Warenabsatz im Ausland unterhalb der Einkaufspreise im Inland. Wie sich das \u201eBuchdumping\u201c entwickelte und wie es zu einer Ma\u00dfnahme der \u00f6sterreichischen Bundesregierung f\u00fchrte, \u201eden \u00f6sterreichischen Verlag\u201c zu \u201ef\u00f6rdern\u201c, wird im folgenden geschildert.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" title=\"Heading8\" name=\"Heading8\"><\/a> Anmerkungen<\/h3>\n<div id=\"ftn1\">\n<p class=\"note\"><a title=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\" target=\"text\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Im einzelnen handelt es sich um folgendes: LUDWIG SCH\u00d6NROCK, Vom Buchhandel im Lande \u00d6sterreich. In: <em>B\u00f6rsenblatt, <\/em>Nr. 76, 31.3.1938, S. 264-266; ders., Der deutsche B\u00fcchermarkt 1934. In: <em>B\u00f6rsenblatt, <\/em>Nr. 162, 16.7.1935, S. 579 f.; Nr. 164, 18. 7. 1935, Nr. 166, 20. 7. 1935; ders., Der deutsche B\u00fcchermarkt im Oktober 1937. In: <em>B\u00f6rsenblatt<\/em>, Nr. 271, 23.11.1937; Der deutsche B\u00fcchermarkt im November 1937, ebda., Nr. 296\/297, 23.12.1937, S. 1015; Der deutsche B\u00fcchermarkt im Januar 1938, ebda., Nr. 42, 19.2.1938, S. 146; Der deutsche B\u00fcchermarkt im Februar 1938, ebda., Nr. 66, 19.3.1938, S. 230; Der deutsche B\u00fcchermarkt im M\u00e4rz 1938, ebda., Nr. 97, 28.4.1938, S. 338. Diese Quellen sind vor allem bei Zahlen aus der Zeit nach 1933 von z.T. beschr\u00e4nkter Verl\u00e4\u00dflichkeit, und zwar aus folgenden Gr\u00fcnden: man geht gewi\u00df nicht fehl in der Annahme, da\u00df in \u00d6sterreich erscheinende B\u00fccher weniger von der Leipziger Statistik, d.i. der Deutschen National-Bibliographie (Reihe A) der Deutschen B\u00fccherei, erfa\u00dft wurden als in Deutschland erscheinende. Gerade die kleinen Verleger und Zufallsverleger in \u00d6sterreich waren weniger auf die Leipziger Organisationen eingestellt als die deutschen. Hinzu kommt noch, da\u00df <em> B\u00f6rsenblatt<\/em>-Ziffern insofern nicht vollst\u00e4ndig sind, als zumeist aus politischen Gr\u00fcnden nicht alle B\u00fccher aufgenommen wurden. Trotzdem sind sie verl\u00e4\u00dflich genug, um Schl\u00fcsse auf die Produktionsentwicklung zu erlauben.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"ftn2\">\n<p class=\"note\"><a title=\"_ftn2\" href=\"#_ftnref2\" target=\"text\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Der deutsche B\u00fcchermarkt 1925. In: <em>Die Kultur <\/em>(Wien), IV. Jg., Heft 5, M\u00e4rz 1926, S. 60 ff.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"ftn3\">\n<p class=\"note\"><a title=\"_ftn3\" href=\"#_ftnref3\" target=\"text\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <em>B\u00f6rsenblatt, <\/em>Nr. 166, 20.7.1935, S. 599 und LUDWIG SCH\u00d6NROCK, zit. Anm. 1, S. 264.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"ftn4\">\n<p class=\"note\"><a title=\"_ftn4\" href=\"#_ftnref4\" target=\"text\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Ebenda.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"ftn5\">\n<p class=\"note\"><a title=\"_ftn5\" href=\"#_ftnref5\" target=\"text\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a><em> Sturm \u00fcber \u00d6sterreich, <\/em>5. Jg., Folge 16, 25.4.1937, S. 16.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"ftn6\">\n<p class=\"note\"><a title=\"_ftn6\" href=\"#_ftnref6\" target=\"text\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> &#8222;Der \u00f6sterreichisch-deutsche Kulturaustausch in Ziffern\u201c. In: <em>Sturm \u00fcber \u00d6sterreich, <\/em>5. Jg., Folge 39, 3.10.1937, S. 9. Die hier zusammengefa\u00dften Zahlen und Tabellen haben ihre Grundlage in der amtlichen Au\u00dfenhandelsstatistik.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"ftn7\">\n<p class=\"note\"><a title=\"_ftn7\" href=\"#_ftnref7\" target=\"text\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Das Problematische an dieser Statistik liegt wiederum darin, da\u00df es sich um reine Geldwerte handelt und keine Schl\u00fcsse \u00fcber mengenm\u00e4\u00dfige Ein- und Ausfuhr, d.h. St\u00fcckzahlen, m\u00f6glich sind. Solche Zahlen haben aber, wie bereits erw\u00e4hnt, den Mangel, da\u00df sie blo\u00df zollamtlich erfa\u00dfte Werte sind.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"ftn8\">\n<p class=\"note\"><a title=\"_ftn8\" href=\"#_ftnref8\" target=\"text\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> AVA, Ministerratsprotokolle, Kt. 191, Ministerratsprotokoll Nr. 1009 vom 25. September 1935, S. 39 f.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>III. Der \u00f6sterreichische Buchhandel in Zahlen 1. Die Gesamtzahlen der Verlagsver\u00f6ffentlichungen 1925-1934 2. Die deutschsprachige Verlagsproduktion nach den Ursprungsl\u00e4ndern 3. \u00d6sterreichs Stellung unter den L\u00e4ndern au\u00dferhalb des Deutschen Reichs im Jahre 1934 4. Die \u00f6sterreichische Buchproduktion nach \u201eWissenschaftsgebieten\u201c Produktionsme\u00dfziffern des \u00f6sterreichischen Verlagsbuchhandels 5. B\u00fccherverkehr zwischen \u00d6sterreich und Deutschland (Problematik der\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=103\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":26,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-103","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/103","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=103"}],"version-history":[{"count":27,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/103\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1932,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/103\/revisions\/1932"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/26"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=103"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}