{"id":170,"date":"2015-09-03T18:38:41","date_gmt":"2015-09-03T16:38:41","guid":{"rendered":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=170"},"modified":"2019-05-28T15:55:11","modified_gmt":"2019-05-28T13:55:11","slug":"amonesta-verlag","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=170","title":{"rendered":"Amonesta-Verlag"},"content":{"rendered":"<h3>Amonesta-Verlag (Wien-Berlin-Leipzig)<br \/>\nVerlag f\u00fcr Kulturforschung (Wien-Leipzig)<br \/>\nHagenberg-Verlag (Wien)<br \/>\nZinnen-Verlag (Wien)<\/h3>\n<h6><\/h6>\n<ul class=\"overview\">\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading1\" target=\"_self\">Verlag f\u00fcr Kulturforschung Amonesta &amp; Co. <\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading2\" target=\"_self\">Die Produktion<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading3\" target=\"_self\">Amonesta-Verlag (Wien-Leipzig)<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading4\" target=\"_self\">Exkurs: Schicksal eines Verlegers<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading5\" target=\"_self\">Zinnen -Verlag (Wien-Basel-Leipzig)<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading6\" target=\"_self\">Die Produktion<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading7\" target=\"_self\">Hagenberg-Verlag (Wien)<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a href=\"#anm1\">Anmerkungen<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a href=\"#erg1\">Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985<\/a>\n<ul>\n<li class=\"overview\"><a href=\"#erg3\">Hagenberg-Verlag\u00a0<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a href=\"#erg2\">Literatur<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a href=\"#erg3\">Bildergalerie<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die vier in der \u00dcberschrift genannten Verlage werden auf Grund der personellen Verflechtungen und flie\u00dfenden Grenzen zwischen den einzelnen (protokollierten wie nicht protokollierten) Firmen als ein Komplex behandelt, obwohl der &#8222;Verlag f\u00fcr Kulturforschung&#8220; streng genommen kein belletristischer Verlag war.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading1\"><\/a> Verlag f\u00fcr Kulturforschung Amonesta &amp; Co. <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span style=\"font-size: 0.7em; vertical-align: top;\">[1]<\/span><\/a><\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Amonesta.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-536\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Amonesta-221x300.jpg\" alt=\"Amonesta Signet\" width=\"150\" height=\"204\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Amonesta-221x300.jpg 221w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Amonesta-110x150.jpg 110w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Amonesta.jpg 712w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Der Verlag f\u00fcr Kulturforschung, der in Anlehnung an das &#8222;Institut f\u00fcr Sexualforschung&#8220; des Magnus Hirschfeld errichtet wurde, brachte sein erstes Werk bereits 1925 auf den Markt, hatte sein gewerberechtliches Fundament in der Konzession des August Amonesta sen. (4.2.1854-4.3.1932, Wien) und seine Betriebsst\u00e4tte in Wien 4, Margaretenstra\u00dfe 7. Dieser Verlag war eine Gesellschaft, die aus den Herren August Amonesta jun. (* 2.9.1893), Leo Schidrowitz (* 20.3.1894, Wien) und Dr. jur. Gustav Ullmann (* 20.10.1898, Wien) bestand.<\/p>\n<p>Aber erst nach der Ank\u00fcndigung einer Standortverlegung nach 1., Kohlmarkt 7 im <em>B\u00f6rsenblatt <\/em>am 12.11.1927 wurde die Korporation der Wiener Buch-, Kunst- und Musikalienh\u00e4ndler und folglich auch die Gewerbebeh\u00f6rde auf das Verlagsunternehmen aufmerksam gemacht, denn der genannte Verlag besa\u00df keine Konzession (f\u00fcr diesen Standort), was so viel wie unbefugte Gewerbeaus\u00fcbung bedeutete.<\/p>\n<p>Am 19. Dezember 1927 wurde der Verlag f\u00fcr Kulturforschung im Namen des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers Dr. Gustav Ullmann bei der Standesvertretung inkorporiert. Einige Monate sp\u00e4ter wurde beim Mag. Bezirksamt um eine Konzession f\u00fcr den Verlagsbuchhandel mit Ausschlu\u00df des offenen Ladengesch\u00e4ftes angesucht, die dann erst im Februar 1929 verliehen wurde. In der Anmeldung der OHG &#8222;Verlag f\u00fcr Kulturforschung Amonesta &amp; Co.&#8220; an das Handelsgericht wurde erkl\u00e4rt, &#8222;da\u00df der Umfang des Unternehmens (&#8230;) den Rahmen eines Kleingewerbes \u00fcberschreiten und den Charakter eines Gro\u00dfhandels haben&#8220; werde. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"Reference\">[2]<\/span><\/a> Offene Gesellschafter waren Amonesta, Schidrowitz und Ullmann.<\/p>\n<p>\u00dcber den Firmennamen schrieb die Kammer f\u00fcr Handel, Gewerbe und Industrie in Wien in ihrem Gutachten vom 20. November 1928 u.a. folgendes:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Das Unternehmen beabsichtigt, Werke aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen der kulturgeschichtlichen Forschung zu edieren und in den Verkehr zu bringen. Der Verlag, welcher seine T\u00e4tigkeit bereits aufgenommen hat, befa\u00dft sich derzeit mit der Herausgabe einer auf 12 B\u00e4nde berechneten Sittengeschichte der Kulturwelt und deren Entwicklung. Die Bezeichnung &#8222;Verlag f\u00fcr Kulturforschung&#8220; erscheint begr\u00fcndet, da zu den Mitarbeitern dieser Publikationen namhafte Pers\u00f6nlichkeiten auf dem Forschungsgebiete der Kulturgeschichte geh\u00f6ren. <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"Reference\">[3]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Am 23. November 1928 schlie\u00dflich wurde die Firma unter Register A, Band 58, pagina 225a ins Wiener Handelsregister eingetragen. Die Korrespondenz zwischen Verlag und Korporation 1929-1935 zeigt, da\u00df die Wirtschaftskrise und die Absatzflaute dem Unternehmen schwer zu schaffen machten. Streitpunkt war immer wieder die H\u00f6he des j\u00e4hrlichen Korporationsbeitrages, die &#8222;als zu hoch gegriffen&#8220; schien.<\/p>\n<p>In einem Schreiben 1932 an die Korporation hei\u00dft es zum Gesch\u00e4ftsgang des Verlags:<\/p>\n<p class=\"zitat\" style=\"text-align: left;\"><em>Wir haben durch die deutschen und \u00f6sterreichischen Insolvenzen vom 1. Juli 1931 angefangen derartige Verluste erlitten, da\u00df wir nicht einmal in der Lage waren unseren Zahlungsverpflichtungen p\u00fcnktlich nachzukommen und derzeit einen schweren Kampf um unser Bestehen f\u00fchren. Unsere Verluste erreichen eine H\u00f6he von ca. <\/em><em>S. 80.000.-, die bei der derzeitigen schlechten Gesch\u00e4ftslage auch nicht im entferntesten wettgemacht werden k\u00f6nnen. Wir haben unseren Personalstand auf die H\u00e4lfte reduziert und sind auch bei der Veranlagung der Erwerbs- und Einkommenssteuer auf eine bedeutend niedrigere Stufe als bis nun herabgesunken. <\/em><a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span class=\"Reference\">[4]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Einige Monate sp\u00e4ter argumentierte der Verlag, &#8222;da\u00df wir Ihnen als unserer Standesvertretung die triste Situation der Verleger und des gesamten Buchhandels [nicht] vor Augen f\u00fchren&#8220; m\u00fcssen. <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span class=\"Reference\">[5]<\/span><\/a> Im folgenden Jahr ist der Korporationsbeitrag wiederum &#8222;viel zu hoch gegriffen&#8220;:<\/p>\n<p class=\"zitat\" style=\"text-align: left;\"><em>Wir haben im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr derartige Verluste erlitten, da\u00df unsere Bilanz reichlich ung\u00fcnstig ausgefallen ist (&#8230;)<\/em><a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span class=\"Reference\">[6]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Mitte Juli 1935 war das endg\u00fcltige Aus f\u00fcr den Verlag f\u00fcr Kulturforschung. <a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span class=\"Reference\">[7]<\/span><\/a> Die Konzession der OHG wurde zur\u00fcckgelegt, und am 11. Dezember 1935 schlie\u00dflich wurde die L\u00f6schung der Firma aus dem Handelsregister beantragt. Diese erfolgte am 3. J\u00e4nner 1936.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading2\"><\/a> Die Produktion<\/h3>\n<p>Wie eingangs erw\u00e4hnt, kam das erste Verlagswerk, und zwar der erste Band der Serie <em>Sittengeschichte der Kulturwelt und ihrer Entwicklung in Einzeldarstellungen (Sittengeschichte des Theaters), <\/em>bereits 1925 auf den Markt. Herausgeber dieser Reihe war Leo Schidrowitz. Bis einschlie\u00dflich 1930 erschienen zehn B\u00e4nde dieser &#8222;Sittengeschichte&#8220; samt &#8222;Erg\u00e4nzungs-Werk&#8220;, w\u00e4hrend die zwei letzten geplanten B\u00e4nde wohl aus Geldmangel nicht mehr erscheinen konnten. Hier die Kurztitel der erschienenen Folgen:<\/p>\n<p>Sittengeschichte des Geheimen und Verbotenen.<br \/>\n&#8211; des Hafens und der Reise.<br \/>\n&#8211; des Intimen.<br \/>\n&#8211; des Intimsten.<br \/>\n&#8211; des Lasters.<br \/>\n&#8212; der Liebkosung und Strafe.<br \/>\n&#8211; von Paris.<br \/>\n&#8211; des Proletariats.<br \/>\n&#8211; der Revolution.<br \/>\n&#8212; des Theaters. <a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><span class=\"Reference\">[8]<\/span><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Au\u00dferdem gab es andere Serien wie z.B. 1930-35 die 8b\u00e4ndige Reihe <em>Die<\/em> <em>f\u00fcnf Sinne. Ihre Einflu\u00dfnahme und Wirkung auf die Sexualit\u00e4t des Menschen, <\/em>die 5b\u00e4ndige Reihe <em>Allmacht Weib. Erotische Typologie der Frau <\/em>(1928-30), <em>Dokumente zur Sexualforschung <\/em>(1931), <em>Die legitime Erotik, Die Weiberherrschaft <\/em>(f\u00fcnf B\u00e4nde), <em>Die Erotik in der Photographie, Bilderlexikon der Erotik <\/em>usw.<\/p>\n<p>Es erhebt sich nun die Frage, wie der Verlag f\u00fcr Kulturforschung mit der (\u00f6sterreichischen) Zensurbeh\u00f6rde ausgekommen ist. Wenn man die Tatsache ber\u00fccksichtigt, da\u00df der Verlag bereits Mitte 1935 de facto den Nicht-Betrieb anmeldete und schon fr\u00fcher zu produzieren aufh\u00f6rte, so mag die Beschlagnahme einiger der oben erw\u00e4hnten Werke erst 1936 in \u00d6sterreich und vor allem 1937 \u00fcberraschen. Bis dahin scheint der Verlag &#8211; zumindest in \u00d6sterreich &#8211; mit den einschl\u00e4gigen Gesetzen nicht in Konflikt gekommen zu sein. Erst 1937 und anl\u00e4\u00dflich einer Polizeiamtshandlung in einer Leihb\u00fccherei, die weitere Aktionen und eine Gerichtsverhandlung ausl\u00f6ste, wurden die diversen &#8222;Sittengeschichten&#8220;, die Reihe <em>Die f\u00fcnf Sinne <\/em>und praktisch das ganze Programm des Verlags f\u00fcr Kulturforschung &#8211; ja insgesamt 21 Titel &#8211; nach einzelnen Gerichtsverhandlungen verboten. <a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><span class=\"Reference\">[9]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Da\u00df die Verlagswerke im Verzeichnis der seit 1933 im Deutschen Reich verbotenen Werke \u00f6sterreichischer Verlage stehen, wird nicht verwundern&#8230;<\/p>\n<p>Der teilweise in Personalunion gef\u00fchrte Amonesta-Verlag wandte sich an ein anderes Publikum.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading3\"><\/a> Amonesta-Verlag (Wien-Leipzig)<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/amonesta2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-539\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/amonesta2-245x300.jpg\" alt=\"Amonesta Signet\" width=\"130\" height=\"159\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/amonesta2-245x300.jpg 245w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/amonesta2-123x150.jpg 123w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/amonesta2.jpg 752w\" sizes=\"auto, (max-width: 130px) 100vw, 130px\" \/><\/a>Der Amonesta-Verlag wurde im Konzessionsrahmen der im Mai 1881 von August Amonesta sen. gegr\u00fcndeten und handelsgerichtlich protokollierten Buchhandlung, Antiquariat und Verlagsbuchhandlung in Wien gef\u00fchrt. Bereits vor dem Tod des Gr\u00fcnders im Jahre 1932, als die Firma an den Sohn August jun. \u00fcberging, war die Firma sporadisch &#8211; z.B. 1914 &#8211; als Verlag t\u00e4tig, begann aber erst 1930 und bis etwa 1935 ernsthaft B\u00fccher zu verlegen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"zitat\" style=\"text-align: left;\"><em><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Amonesta-Versiegelte-B\u00fccher-1930.jpg\" rel=\"attachment wp-att-2255\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2255 alignleft\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Amonesta-Versiegelte-B\u00fccher-1930.jpg\" alt=\"Amonesta Versiegelte B\u00fccher 1930\" width=\"280\" height=\"436\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Amonesta-Versiegelte-B\u00fccher-1930.jpg 3492w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Amonesta-Versiegelte-B\u00fccher-1930-193x300.jpg 193w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Amonesta-Versiegelte-B\u00fccher-1930-768x1197.jpg 768w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Amonesta-Versiegelte-B\u00fccher-1930-657x1024.jpg 657w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Amonesta-Versiegelte-B\u00fccher-1930-96x150.jpg 96w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a>Das letzte Drittel jedes Buches ist versiegelt. Sollte Ihnen das Buch nicht gefallen, so tauscht Ihr Buchh\u00e4ndler- solange das Siegel unverletzt ist &#8211; dasselbe gegen einen anderen Band der Reihe um.<br \/>\n<\/em><em>DAHER IST JEDER MISSGRIFF AUSGESCHLOSSEN.<br \/>\n<\/em><em>Von vielen tausenden bisher verkauften B\u00e4nden wurde auch nicht ein Exemplar umgetauscht.<\/em><\/p>\n<p>Zu den Autoren dieser Reihe z\u00e4hlten u.a. Agathe Christie <em>(Der Blaue Expre\u00df)<\/em>, Will Schott, Philip Macdonald und W.S. Masterman. Insgesamt erschienen ab 1931 15 B\u00e4nde.<\/p>\n<p>Auch in der zweiten Reihe, <em>Die mond\u00e4nen B\u00fccher, <\/em>engagierte man heimische Kr\u00e4fte f\u00fcr die \u00dcbertragung der fremdsprachigen, meist amerikanischen oder franz\u00f6sischen Werke, die zu 99% die Produktion des Amonesta-Verlags ausmachten. 1930-31 erschienen insgesamt sechs &#8222;mond\u00e4ne B\u00fccher&#8220;. Die Titel sagen ziemlich alles<em>: American girls, Die Frau einer Nacht, Susi rutscht aus <\/em>(Roman!), <em>Ich bin ja schon f\u00fcnfzehn. Ein amerikanisches Schulm\u00e4dchen erz\u00e4hlt <\/em>etc. Am h\u00e4ufigsten wurden die \u00dcbersetzungen vom Verlagsangestellten Ernst Simon, der uns in Zusammenhang mit dem &#8222;Zinnen-Verlag&#8220; begegnet, gemacht.<\/p>\n<p>Ansonsten sind nur zwei weitere Verlagswerke bekannt, und beide sind von \u00f6sterreichischen Schriftstellern verfa\u00dft worden.<\/p>\n<p>Der Inhaber der Amonesta Buchhandlung bzw. des Amonesta-Verlags war in der Buchhandelsbranche nicht zuletzt wegen des Vertriebs von &#8222;pornographischer Literatur&#8220; nicht sehr beliebt. Obwohl wiederholte Verst\u00f6\u00dfe gegen die Buchhandelsverkaufsordnung (er teilte Werbegeschenke aus) zu einer Sperre durch den B\u00f6rsenverein deutscher Buchh\u00e4ndler in Leipzig f\u00fchrten, <a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><span class=\"Reference\">[10]<\/span><\/a> kam Amonesta 1933\/34 nach der Herausgabe des ersten seri\u00f6sen belletristischen Werks, <em>Gottes Bollwerk. Ein Starhemberg-Roman aus der T\u00fcrkenzeit <\/em>(1933) von Erwin Weill, <a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><span class=\"Reference\">[11]<\/span><\/a> mit diversen Beh\u00f6rden in Konflikt. Der Vorwurf: &#8222;unrichtige Firmenbezeichnung&#8220;, &#8222;unlauterer Wettbewerb&#8220;, &#8222;unkaufm\u00e4nnisches Vorgehen&#8220; in der Kundenwerbung. <a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><span class=\"Reference\">[12]<\/span><\/a> Die Korporation erstattete gegen Amonesta Anzeige, nachdem er in Rundschreiben an \u00f6sterreichische Mittelschulen die Bezeichnung &#8222;Abt.: Amtliche und vaterl\u00e4ndische Publikationen&#8220; gebraucht hatte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/amonesta3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-543\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/amonesta3-300x162.jpg\" alt=\"Amonesta Signet\" width=\"250\" height=\"135\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/amonesta3-300x162.jpg 300w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/amonesta3-1024x554.jpg 1024w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/amonesta3-250x135.jpg 250w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/amonesta3-150x81.jpg 150w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/amonesta3.jpg 1832w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"zitat\">Gerade rechtzeitig zur 250-Jahr-Feier der T\u00fcrkenbefreiung wie zum Katholikentag 1933 war Weills Roman auf den Markt gekommen. Rechtzeitig auch, um auf der Propagandawelle des neuen christlichen St\u00e4ndestaats zu schwimmen. Im Zeichen der neuen politischen Zeit plante Amonesta die Edierung vaterl\u00e4ndischer B\u00fccher, der Reden von Dollfu\u00df, Fey, Schuschnigg, Starhemberg etc., denn der Verlag hatte sich<\/p>\n<p class=\"zitat\" style=\"text-align: left;\"><em>auch freiwillig und ohne jede Subvention dadurch in den Dienst der vaterl\u00e4ndischen Sache gestellt, da\u00df wir die Reden, die Bundeskanzler Dr. Dollfu\u00df, Vizekanzler Fey, Minister Dr. von Schuschnigg als F\u00fchrer der \u00f6sterreichischen Sturmscharen, Bundesf\u00fchrer F\u00fcrst Starhemberg etc. hielten, sowie die weiteren an die \u00d6ffentlichkeit gerichteten amtlichen Verlautbarungen und Enunziationen in festlichem Gewand zu besonders billigem Preis ver\u00f6ffentlichen, hierdurch dem vaterl\u00e4ndischen Gedanken dienend und die wertvollsten und gehaltvollsten geistigen Dokumente des neuen \u00d6sterreich in die gro\u00dfe \u00d6ffentlichkeit tragend.<\/em><\/p>\n<p class=\"zitat\" style=\"text-align: left;\"><em>Dies zur Klarstellung unserer Verlagsabsicht und der inneren Berechtigung f\u00fcr die Bezeichnung der Abteilung, mit der wir uns freiwillig in den Dienst des \u00f6sterreichischen Gedankens stellen. (&#8230;)<\/em><a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\"><span class=\"Reference\">[13]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Aus all dem wurde nichts. Das Rennen in Sachen F\u00fchrer-Reden machten der \u00d6sterreichische Bundesverlag, der \u00d6sterreichische Bundespressedienst, der Tyrolia-Verlag, der Herold-Verlag und der Reinhold-Verlag.<\/p>\n<p>Es war daher unter Berufung auf &#8222;die vom Unterrichtsministerium verf\u00fcgte S\u00e4uberung der Schulbibliotheken&#8220; etc., da\u00df Amonesta den Lehrern seine &#8222;vom vaterl\u00e4ndischen und christlichen Geist getragene(n) B\u00fccher&#8220; anbot. <a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\"><span class=\"Reference\">[14]<\/span><\/a> Trotz allem zog die Korporation ihre Anzeige nicht zur\u00fcck, die Angelegenheit d\u00fcrfte allerdings in Vergessenheit geraten sein.<\/p>\n<p>Neben Erwin Weills Roman, einer literarischen Anbiederung an den Zeitgeist, erschien Hanns Sassmanns <em>Kulturgeschichte \u00d6sterreichs vom Urzustand bis zur Gegenwart. <\/em>Das Werk wurde nach Erscheinen im Deutschen Reich verboten und 1937 auf Dr\u00e4ngen der \u00d6sterreicher wieder freigegeben.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading4\"><\/a> Exkurs: Schicksal eines Verlegers<\/h3>\n<p>Nachdem sich der Amonesta-Verlag 1933 ff. mit christlichem und patriotischem Geist derart exponiert hatte, kam es altgedienten Austro-Nazi-Buchh\u00e4ndlern unmittelbar nach dem &#8222;Anschlu\u00df&#8220; als keine kleine \u00dcberraschung vor, das Selbstverst\u00e4ndnis bzw. Eigenimage der Amonesta-Buchhandlung zu diesem Zeitpunkt zu sehen. Mitte April 1938 wurde den nationalsozialistisch gef\u00e4rbten <em>Wiener Neuesten Nachrichten <\/em>eine Werbeschrift dieser Firma beigelegt, auf der Erstaunliches zu lesen war. Es wurden nicht nur &#8222;Die wichtigsten B\u00fccher der nationalsozialistischen Bewegung aus dem Zentralverlag der NSDAP&#8220; und nicht nur &#8222;die unerreichte, lebenswahre Bildnisb\u00fcste&#8220; des F\u00fchrers und Reichskanzlers Adolf Hitler um S 15.30 bzw. RM 10.20 feilgeboten. Die Firma pries sich als &#8222;die \u00e4lteste nationale Buchhandlung Wiens&#8220;. Abgesehen davon, da\u00df nicht wenige Wiener Buchh\u00e4ndler dieses Pr\u00e4dikat am liebsten f\u00fcr sich aufgehoben h\u00e4tten und der Parteiapparat nicht auf jeden Hitler-Kitsch erpicht war, vermochten manche Beobachter diese &#8222;pl\u00f6tzliche&#8220; Entwicklung nicht einzusehen. Die kommissarische Leitung unter Karl Berger wurde von diesem Vorfall in Kenntnis gesetzt. <a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\"><span class=\"Reference\">[15]<\/span><\/a> Der Amonesta-Buchhandlung wurde mitgeteilt, solche Bezeichnung sei &#8222;unstatthaft&#8220;.<\/p>\n<p>Nach dem &#8222;Anschlu\u00df&#8220; plante der &#8222;Arier&#8220; Amonesta, den C. Barth Verlag (s.d.) zu &#8222;arisieren&#8220;. Die Sache schien gelaufen, blo\u00df da\u00df die Amonesta Buchhandlung am 5. September 1938 durch die Gestapo gesperrt und zehn Tage sp\u00e4ter unter kommissarische Verwaltung (Ludwig Penauer) gestellt wurde. Amonesta wurde in Schutzhaft genommen und in das KZ Buchenwald gebracht. Er war von der Gestapo beschuldigt worden, &#8222;auch nach dem Umbruch pornographisches Schrifttum zu verbreiten und ins Ausland zu verkaufen&#8220; versucht zu haben. <a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\"><span class=\"Reference\">[16]<\/span><\/a> Daher wurde von der Verm\u00f6gensverkehrsstelle eigenh\u00e4ndig ein kommissarischer Verwalter eingesetzt, dessen Aufgabe es war, &#8222;die verschiedenen undurchsichtigen Gesch\u00e4fte des Amonesta zu kl\u00e4ren und die von Amonesta betriebenen Verlagsgesch\u00e4fte aus dem Buchhandelsbetriebe auszuscheiden&#8220;. (Ebenda)<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich und endlich erhielt die Amonesta-Buchhandlung eine Frist bis Ende M\u00e4rz 1939, die Firma zu verkaufen. August Amonesta kehrte nicht zur\u00fcck. Er starb am 27.7.1942 im KZ Auschwitz. Von seinen Partnern konnte Schidrowitz emigrieren; das Schicksal Ullmanns ist nicht bekannt.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading5\"><\/a> Zinnen -Verlag (Wien-Basel-Leipzig) <a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\"><span style=\"font-size: 0.7em; vertical-align: top;\">[17]<\/span><\/a><\/h3>\n<p>Gegr\u00fcndet wurde die Zinnen-Verlag Ges.m.b.H. mit Gesellschaftsvertrag vom 9. M\u00e4rz 1932. In vielen Hinsichten war dieser Verlag ein Ableger (am selben Standort) des Amonesta-Unternehmens, und der Eindruck, da\u00df es sich um eine Strohmann-Firma handelt, scheint berechtigt zu sein. <a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\"><span class=\"Reference\">[18]<\/span><\/a> Hinter diesem Verlag standen die drei Gesellschafter des Verlags f\u00fcr Kulturforschung, Amonesta, Schidrowitz und Ullmann. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer waren Julius Kern und Ernst Simon. Gegenstand des Unternehmens war der Verlagsbuchhandel im gro\u00dfen sowie das Verlagsgesch\u00e4ft, w\u00e4hrend das Stammkapital S 20.000 betrug. Der Zinnen-Verlag wurde am 24. Juni 1932 unter Reg. C, Band 8, pagina 221 ins Wiener Handelsregister eingetragen. Bis zum M\u00e4rz 1938 &#8211; nur bis zu diesem Zeitpunkt wird die Geschichte hier verfolgt &#8211; gab es nur eine \u00c4nderung, als im Dezember 1937 Dr. Gustav Ullmann offiziell als Kollektivprokurist der Firma eingetragen wurde. Nach dem &#8222;Anschlu\u00df&#8220; d\u00fcrften alle &#8222;Nicht-Arier&#8220; aus der Firma ausgeschieden sein. <a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\"><span class=\"Reference\">[19]<\/span><\/a><\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading6\"><\/a> Die Produktion<\/h3>\n<p>Rund drei Viertel der zwischen 1932 und 1938 im Zinnen-Verlag erschienenen ca. 30 Werke sind \u00dcbersetzungen aus dem Amerikanischen, Englischen, Rum\u00e4nischen, D\u00e4nischen, Italienischen usw. Mit ein Zweck der Verlagsstrategie wird es gewesen sein, &#8222;Werke, die in ihrer Heimat zu den gr\u00f6\u00dften literarischen Erfolgen geh\u00f6rten&#8220;, in deutscher Sprache zu verlegen. <a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\"><span class=\"Reference\">[20]<\/span><\/a> In einer Ank\u00fcndigung von Neuerscheinungen Dezember 1933 in der <em>Wiener Allgemeinen Zeitung<\/em> hei\u00dft es, der Zinnen-Verlag habe &#8222;sich in den wenigen Jahren (!) seines Bestehens durch gute und saubere Belletristik einen ansehnlichen Ruf erworben&#8220;. <a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\"><span class=\"Reference\">[21]<\/span><\/a> Und zwei Jahre sp\u00e4ter schreibt der Verlag in einer Anzeige \u00fcber sich selbst:<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Der Zinnen-Verlag hat sich in den wenigen Jahren seines Bestandes als literarischer Verlag von Format bew\u00e4hrt, dessen B\u00fccher die geistig anspruchsvolle Leserschaft voll befriedigen, dem Buchhandel stets guten Absatz, h\u00e4ufig das gro\u00dfe Gesch\u00e4ft brachten.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>ZV bringt zu Weihnachten 1935 vier sorgsam gew\u00e4hlte Werke, die das Streben des Verlages nach immer h\u00f6herer Leistung beweisen. <\/em><a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\"><span class=\"Reference\">[22]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Zu den bekannteren &#8222;Verlagsautoren&#8220; im Bereich der \u00dcbersetzungsliteratur z\u00e4hlten Pearl S. Buck (<em>Der junge Revolution\u00e4r<\/em>, 1933) und P.G. Wodehouse. Vorausgesetzt, der Verlag hat bei manchen Autoren keine Tarnnamen gebraucht, waren bei den anderen Verlagserscheinungen wenige bekannte Namen dabei. 1932 erschienen von Leo Schidrowitz <em>Der unbegabte Goethe<\/em>, der 1924 in seinem eigenen Verlag erschienen war, und &#8211; in einer Auflage von 4.000 Exemplaren &#8211; <em>Notizbuch eines Provinzschriftstellers. Erlebnisse &#8211; Intimit\u00e4ten &#8211; Meinungen <\/em>von Oskar Maria Graf. Als dieses Werk f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter polizeilich beschlagnahmt wurde, konnten die Polizeibeamten lediglich zwei (2) Exemplare im Verlag vorfinden. Nach der Konfiskation im Juni 1937 wurde das Graf-Werk Gegenstand einer Gerichtsverhandlung. Angeklagt war der Verlag. Am 27. Oktober 1937 wurde das Buch nach Antrag des Staatsanwalts nach \u00a7 303 St.G. (Verspottung und Herabsetzung der Lehren der katholischen Kirche) f\u00fcr verfallen erkl\u00e4rt. <a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\"><span class=\"Reference\">[23]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Ansonsten leistete der Zinnen-Verlag, dessen Schwerpunkt auf fremdsprachiger Unterhaltungsliteratur lag, keinen Beitrag zur \u00f6sterreichischen Belletristik.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading7\"><\/a> Hagenberg-Verlag (Wien)<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\"><span style=\"font-size: 0.7em; vertical-align: top;\">[24]<\/span><\/a><\/h3>\n<p>August Amonesta jun. schuf neben seinem bestehenden &#8222;Amonesta-Verlag&#8220; einen weiteren &#8222;Verlag&#8220;. Im Rahmen seiner Verlagsgesch\u00e4fte tauchte pl\u00f6tzlich im Juli 1933 ein &#8222;Hagenberg-Verlag&#8220; auf, welcher nie als offizieller Verlag anerkannt und angemeldet war, sondern einfach das &#8222;Grosso&#8220;-Gesch\u00e4ft umfa\u00dfte. Das hei\u00dft: es wurden im Ramschweg erstandene, teilweise noch ungebundene Best\u00e4nde (Rohdrucke) dann aufgebunden, hergerichtet und wieder an Buchh\u00e4ndler weiterverkauft. Der Firmenname war &#8222;naheliegend&#8220; im w\u00f6rtlichen Sinne: er entstand dadurch, da\u00df Amonesta den Namen der Gegend im 13. Bezirk verwendete, in der die Villa seiner Gattin Rosa gelegen war (&#8222;Hagenberg&#8220;) <a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\"><span class=\"Reference\">[25]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Der Umfang der Produktion ist nicht bekannt, kann aber kaum gro\u00df gewesen sein. Nachgewiesen wurde folgendes kurioses \u00dcbersetzungswerk, das im Deutschen Reich verboten wurde: F.D. Pasley, <em>Al Capone &#8211; Gangsterk\u00f6nig <\/em>(1934).<\/p>\n<h3 id=\"anm1\"><a class=\"none\" name=\"Heading8\"><\/a> Anmerkungen<\/h3>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref1\" target=\"text\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Quellenhinweise: Handelsgericht Wien. Registerakt A 58, 225a (WrStLa); Akt Verlag f\u00fcr Kulturforschung\/Amonesta\/Gremium; Gespr\u00e4ch mit Frau Rosa Amonesta, Wien, am 28.4.1981.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref2\" target=\"text\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Handelsgericht Wien. Registerakt A 58, 225a.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref3\" target=\"text\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Ebenda.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref4\" target=\"text\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Verlag f\u00fcr Kulturforschung\/Gremium. Schreiben Dr. Gustav Ullmanns vom 15.4.1932.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref5\" target=\"text\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Ebenda. Schreiben Dr. Gustav Ullmanns vom 3.6.1932.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref6\" target=\"text\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Ebenda. Schreiben Dr. Gustav Ullmanns vom 6.4.1933. \u00c4hnliches im Schreiben vom 24.3. 1933.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref7\" target=\"text\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Schreiben an die Korporation vom 6.7.1935. Ebenda. Demgegen\u00fcber hei\u00dft es in einem &#8222;vertraulichen&#8220; Rahmenbericht \u00fcber das Amonesta-Unternehmen einer Treuhandgesellschaft vom 3.11.1938: &#8222;A. war vorher schon Mitteilhaber des Verlages f\u00fcr Kulturforschung, den er zusammen mit den Juden Schidrowitz und Dr. Ullmann f\u00fchrte. In dieser Zeit soll A. mit den beiden Genannten zusammen viel Geld verdient haben, da der Verlag in Anlehnung an ein \u201aInstitut f\u00fcr Sexualforschung&#8216; sich mit der Herausgabe von Werken gr\u00f6\u00dftenteils erotischer Art befa\u00dfte.&#8220; (S. 2 f.)<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref8\" target=\"text\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Laut GV und laut Aufstellung im Verleger- und Institutionenkatalog der Deutschen B\u00fccherei, Leipzig. Zum Erscheinen der angek\u00fcndigten B\u00e4nde XI und XII (Sittengeschichte der oberen Zehntausend; Sittengeschichte der Schamlosigkeit) ist es offenbar nicht gekommen. Diese Serie wurde \u00fcbrigens in den 70er Jahren von einem Verlag in der BRD neu herausgegeben.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref9\" target=\"text\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> So wurde die 4b\u00e4ndige Serie <em>Die Weiberherrschaft <\/em>1936 vom Landesgericht f\u00fcr Strafsachen Wien I beschlagnahmt und f\u00fcr verfallen erkl\u00e4rt. Tatbestand in den meisten F\u00e4llen: \u00a7 516 St.G. (Pornographie). Siehe den Strafakt LG f. Strafsachen Wien I, 26h Vr 4268\/37; Strafsache gegen Oskar Ludwig (WrStLa). Verzeichnet sind so gut wie alle verbotenen Werke dieses Verlags mit Gesch\u00e4ftszahl in: Beschlagnahmte B\u00fccher von 1937, <em>Anzeiger, <\/em>79. Jg., Nr. 4, 19.2.1938, S. 21-23; bes. S. 22 f. Die Anregung zur vorhin erw\u00e4hnten Amtshandlung der &#8222;Zentralstelle gegen Pornographie&#8220; (:Z.g.P.:) bei der Bundes-Polizeidirektion in Wien ging im M\u00e4rz 1937 vom Volksbildungsamt der Stadt Wien aus.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref10\" target=\"text\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> <em>Anzeiger, <\/em>Nr. 31, 12.12.1936, S. 200.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref11\" target=\"text\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a>Siehe<em> Anzeiger, <\/em>74. Jg., Nr. 31, 19.8.1933, S. 135.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref12\" target=\"text\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Dazu u.a. <em>Reichspost, <\/em>3.3.1934, S. 6.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref13\" target=\"text\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Siehe Gremium\/Amonesta. Schreiben des Verlags an die Korporation vom 8.3.1934.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref14\" target=\"text\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Dies geschah durchaus im Sinne des Zeitgeistes. Unter der \u00dcberschrift &#8222;Die Reform der Schulb\u00fccher&#8220; hei\u00dft es z.B. in der <em>Reichspost <\/em>vom 15.9.1935, S. 12: &#8222;Davon abgesehen aber wird der Inhalt der \u00f6sterreichischen Schulb\u00fccher vor allem von den Grunds\u00e4tzen der Erziehung zu sittlich-religi\u00f6sem, vaterl\u00e4ndischem und sozial-volkstreuem F\u00fchlen, Denken und Handeln bestimmt sein m\u00fcssen (&#8230;) So wird besonders im Deutschunterricht und im Geschichtsunterricht, aber auch in allen anderen Lehrgegenst\u00e4nden der vaterl\u00e4ndisch-\u00f6sterreichische Gedanke und die sittlich-religi\u00f6se Erziehung Gegenstand sorgsamster Pflege sein.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref15\" target=\"text\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Siehe die entsprechenden Schriftst\u00fccke in: Archiv, Buchgewerbehaus Wien, V 1938, Mappe 502.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref16\" target=\"text\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Schreiben RSK Landesleitung Wien, Gruppe Buchhandel an RSK Abt. III, Leipzig, vom 26.1.1939. Diese Ausf\u00fchrungen st\u00fctzen sich auf den relativ umfangreichen Aktenbestand zu Amonesta nach dem M\u00e4rz 1938.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref17\" target=\"text\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Quellenhinweise: Handelsgericht Wien. Registerband. Reg. C 8, 121 (umgeschrieben nach HRB 4928). Obwohl 1944 gel\u00f6scht, war der Registerakt im Depot des Handelsgerichts Wien nicht auffindbar.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref18\" target=\"text\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Dies wurde in einem Gespr\u00e4ch mit der Witwe August Amonestas best\u00e4tigt.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref19\" target=\"text\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> So weit sich feststellen l\u00e4\u00dft, wurde die Firma arisiert und von einem NS-Pg. namens Ludwig Lininger gef\u00fchrt. Die Produktion wurde ebenso weitergef\u00fchrt, und die Firma wurde erst am 2.10.1944 aus dem Wiener Handelsregister gel\u00f6scht.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref20\" target=\"text\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> <em>Der Morgen <\/em>(Wien), 27. Jg., 21.12.1936, S. 6.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref21\" target=\"text\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> <em>WAZ, <\/em>19.12.1933, S. 8.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref22\" target=\"text\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> <em>Anzeiger, <\/em>76. Jg., Nr. 28, 23.11.1935, S. 159.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref23\" target=\"text\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> Siehe den Strafakt LG f\u00fcr Strafsachen Wien I, 26h Vr 4519\/37 (WrStLa). Weitere Werke Grafs wurden 1936, 1937 auf \u00e4hnliche Weise verboten.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref24\" target=\"text\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Gremium\/Amonesta.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref25\" target=\"text\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Gemeint ist eigentlich der Hackenberg oder Hackinger Berg, der 411 m hoch ist. Es ist dies der Grenzberg zwischen Ober St. Veit und dem Lainzer Tiergarten.<\/p>\n<h3 id=\"erg1\" class=\"Note\"><a id=\"erg1\"><\/a>Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985<\/h3>\n<h3><a id=\"erg3\"><\/a>Hagenberg-Verlag<\/h3>\n<p>Die Produktion des Hagenberg-Verlags war umfangreicher als seinerzeit vermutet. Es konnten folgende Publikationen nachgewiesen werden:<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: circle;\">\n<li>Ernst Kratzmann: <em>Faust. Ein Buch von deutschem Geist<\/em>. Wien: Hagenberg-Verlag, 1934.<\/li>\n<li>Fred D. Pasley: <em>Al Capone. <\/em><em>Ein biographischer Roman eines Selfmademan<\/em>. [Aus dem Amerikanischen \u00fcbersetzt von Anita Sokolowsky]. Wien: Hagenberg Verlag [1934].<\/li>\n<li>Maurice Magre: <em>Das Laster von Granada. Roman<\/em>. [Autor. \u00dcbers. von Friderike M. Zweig]. Wien: Hagenberg Verlag 1933.<\/li>\n<li>Johannes R. Birlinger: <em>Die Herrin des Mannes. Eine sexualpsychologische Untersuchung \u00fcber Gr\u00fcnde und Erscheinungsformen des weiblichen Sadismus und m\u00e4nnlichen Masochismus<\/em>. Wien: Hagenberg Verlag 1933.<\/li>\n<li>William Seabrook: <em>Busch<\/em>. [Mit 32 Photographien. des Verfassers] [Aus d. Engl. \u00fcbers. von Leopold Steinfeld]. Wien: Hagenberg Verlag 1933.<\/li>\n<li>Michel Vaucaire: <em>Gorillaj\u00e4ger. Leben und Abenteuer des Gorillaj\u00e4gers Paul Du Chaillu<\/em>. Mit 12 Bildtafeln und 1 Karte. Wien: Hagenberg Verlag [1933].<\/li>\n<li>Curt Moreck: <em>Die Halbwelt, ihr Milieu und Anhang<\/em>. Wien: Hagenberg Verlag [1932].<\/li>\n<li>Marietta Eidlitz: <em>Die Seele des Andr\u00e9 Garaine. Die Geschichte einer Jugend<\/em>. Wien: Hagenberg-Verlag 1934. (Erschien urspr\u00fcnglich 1930 im Artur Wolf Verlag).<\/li>\n<li>Leon Bloy: <em>Das Wrack der Finsternis. Clotilde Marechal<\/em><strong>. <\/strong>\u00dcbertragung aus dem Franz. von Hans Jacob. Wien: Hagenberg Verlag 1933.<\/li>\n<li>William Seabrook: <em>Durch den afrikanischen Busch<\/em>. Wien: Hagenberg-Verlag 1934.<\/li>\n<li>Bata Kindai Amgoza Ibn LoBagola:<em> Die Geschichte eines afrikanischen Wilden, seine Erlebnisse in den Urw\u00e4ldern Afrikas, seine K\u00e4mpfe mit Leoparden, Affen, Schlangen u. wei\u00dfen Menschen<\/em>. Wien: Hagenberg Verlag o. J.<\/li>\n<\/ul>\n<h3><a id=\"erg2\"><\/a>Literatur<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: circle;\">\n<li class=\"Note\">Rosa Amonesta. Geb. 25. Mai 1898, <strong>bestattet<\/strong> am Friedhof Ober St. Veit in Wien am 29.4.1994. August Amonesta nicht in diesem Grab bestattet!<\/li>\n<\/ul>\n<h3><a id=\"erg3\"><\/a>Bildergalerie<\/h3>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-170 gallery-columns-3 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2597'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"250\" height=\"235\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Schusdek-Sittengeschichte-250x235.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2597\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Schusdek-Sittengeschichte-250x235.jpg 250w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Schusdek-Sittengeschichte-300x282.jpg 300w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Schusdek-Sittengeschichte-160x150.jpg 160w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Schusdek-Sittengeschichte-150x141.jpg 150w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Schusdek-Sittengeschichte.jpg 1090w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2597'>\n\t\t\t\tAnzeige\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2601'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"160\" height=\"250\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/allmachtweibneu-160x250.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2601\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/allmachtweibneu-160x250.jpg 160w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/allmachtweibneu-192x300.jpg 192w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/allmachtweibneu-96x150.jpg 96w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/allmachtweibneu.jpg 657w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2601'>\n\t\t\t\tAnzeige\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amonesta-Verlag (Wien-Berlin-Leipzig) Verlag f\u00fcr Kulturforschung (Wien-Leipzig) Hagenberg-Verlag (Wien) Zinnen-Verlag (Wien) Verlag f\u00fcr Kulturforschung Amonesta &amp; Co. Die Produktion Amonesta-Verlag (Wien-Leipzig) Exkurs: Schicksal eines Verlegers Zinnen -Verlag (Wien-Basel-Leipzig) Die Produktion Hagenberg-Verlag (Wien) Anmerkungen Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985 Hagenberg-Verlag\u00a0 Literatur Bildergalerie Die vier in der \u00dcberschrift genannten Verlage werden auf Grund\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=170\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":149,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-170","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=170"}],"version-history":[{"count":28,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/170\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2754,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/170\/revisions\/2754"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}