{"id":184,"date":"2015-09-03T18:56:45","date_gmt":"2015-09-03T16:56:45","guid":{"rendered":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=184"},"modified":"2016-08-11T17:41:24","modified_gmt":"2016-08-11T15:41:24","slug":"atlantischer-verlag","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=184","title":{"rendered":"Atlantischer Verlag"},"content":{"rendered":"<h3>Atlantischer Verlag Ges.m.b.H.(Wien-Berlin-New York) <span style=\"font-size: 0.7em; vertical-align: top;\"><a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/span><\/h3>\n<h6><\/h6>\n<ul>\n<li><a href=\"#anm1\">Anmerkungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#erg1\">Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<h6><\/h6>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/atlantik.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-551\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/atlantik-289x300.jpg\" alt=\"Atlantischer Verlag Signet\" width=\"150\" height=\"156\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/atlantik-289x300.jpg 289w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/atlantik-986x1024.jpg 986w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/atlantik-144x150.jpg 144w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/atlantik.jpg 1248w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Am 10. August 1923 brachte der <em>Anzeiger f\u00fcr den \u00f6sterreichischen Buch-, Kunst- und Musikalienhandel <\/em>die &#8222;Gesch\u00e4ftsnachricht&#8220;, da\u00df Robert M\u00fcller, Direktor der Literaria A.G. und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der mit dieser verb\u00fcndeten Gesellschaften, sich &#8222;einem neuen Verlagsunternehmen&#8220; widmen und als Verwaltungsrat der Literaria A.G. und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Literaria-Betriebe ausscheiden werde. &#8222;Die Direktion der \u201aMuskete&#8216; bleibt nach wie vor in seinen H\u00e4nden.&#8220; <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"Reference\">[2]<br \/>\n<\/span><\/a><\/p>\n<p>Zwecks Anmeldung der neuzuprotokollierenden Firma wurde am 9. J\u00e4nner 1924 ein Gesellschaftsvertrag aufgestellt. Am 29. Februar wurde die Firma &#8222;Atlantischer Verlag Ges.m.b.H.&#8220; unter Register C, Band 15, pagina 249 ins Wiener Handelsregister eingetragen. Laut Artikel IV des Gesellschaftsvertrags war der Gegenstand des Unternehmens &#8222;die Erzeugung und der Handel mit literarischen und artistischen Werken, insbesonders die Herstellung, der Verlag und Vertrieb von B\u00fcchern, Zeitschriften und allen sonstigen Erzeugnissen der graphischen K\u00fcnste&#8220;. Gegenstand des Unternehmens war ferner &#8222;\u00fcberhaupt jede gewerbliche gesch\u00e4ftliche T\u00e4tigkeit, welche unmittelbar oder mittelbar den Zweck der Gesellschaft zu f\u00f6rdern geeignet&#8220; war.<\/p>\n<p>Trotz der inflationsbedingten Wertminderung war das Stammkapital des neugegr\u00fcndeten &#8222;Atlantischen Verlags&#8220; eine ansehnliche Summe Geld, n\u00e4mlich 200 Millionen Kronen, die dazu noch voll und bar eingezahlt wurden. Robert M\u00fcller steuerte 85% des Kapitals oder 170 Millionen Kronen bei, w\u00e4hrend sein Rechtsanwalt und Freund Dr. Eugen Bochner, ehem. Verwaltungsrat der &#8222;Literaria&#8220;, die restlichen 30 Millionen aufbrachte. M\u00fcller, der zum Direktor und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer ernannt wurde, erhielt f\u00fcr seine M\u00fchewaltung seit Beginn des Betriebs am 1. J\u00e4nner 1924 ein Honorar, &#8222;welches vorl\u00e4ufig mit 5.000.000 K (&#8230;) monatlich festgesetzt wird und auf Spesenkonto zu verbuchen ist&#8220; (Gesellschaftsvertrag, Art. XI).<\/p>\n<p>Es ist erforderlich &#8211; da wir hier mit Zahlen operieren, mit denen man heute nicht viel anfangen kann &#8211; die diversen genannten Betr\u00e4ge zu relativieren. Vergleicht man M\u00fcllers Kapitalanteil (170 Millionen Kronen) mit den Ladenpreisen f\u00fcr Werke des Atlantischen Verlags, also K 42.000 bzw. 70.000, so entsprach er dem Gegenwert von 4.000 bzw. 2.400 verkauften Exemplaren. M\u00fcllers Monatsgehalt als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer entsprach demnach dem Gegenwert von 120 bzw. 70 verkauften Verlagswerken.<\/p>\n<p>Das kuriose Verlagssignet stellt \u00fcbrigens ein Wikingerschiff dar, mit den Buchstaben A und V als Teil des Segels.<\/p>\n<p>F\u00fcr sein Verlagslokal fand M\u00fcller R\u00e4umlichkeiten in der Kollergasse 9 im 3. Bezirk, unweit seiner eigenen Wohnung in der Zirkusgasse 10 im 2. Bezirk.<\/p>\n<p>M\u00fcllers Wunsch war es gewesen, so berichtet sein enger Freund Otto Flake, &#8222;soviel Geld in die Hand zu bekommen, da\u00df er einmal zeigen konnte, was er als verlegerischer Initiant leisten k\u00f6nne&#8220;. <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"Reference\">[3]<\/span><\/a> M\u00fcller selber meinte;<\/p>\n<p class=\"zitat\">Mein Jugendideal war es, Verleger zu werden, B\u00fccher zu drucken, aber nicht des Druckes wegen, sondern um dadurch die M\u00f6glichkeit zu haben, durch begabte, strebsame, Ideen repr\u00e4sentierende Autoren zur \u00d6ffentlichkeit zu sprechen. Es war stets mein Ehrgeiz, &#8211; und das war vielleicht mein einziger Ehrgeiz &#8211; junge Menschen, die der Welt etwas zu sagen haben, auf die Beine zu stellen. Mir hat immer das Herz weh getan, als ich so viele begabte Schriftsteller sah, die bei Kerze und mit leerem Magen schrieben und schrieben, ihr Herz ausschrieben, um vielleicht ihre Arbeiten nie gedruckt zu sehen. Wo ist der Verleger, rief er dann heftig aus, der ein sicheres Heim f\u00fcr unsere obdachlosen Talente w\u00e4re? (&#8230;) ich bin mit dem gr\u00f6\u00dften Elan in die Verlagsschranken getreten. Ich habe zuerst eine gro\u00dfe Organisation (&#8222;Literaria&#8220;) schaffen wollen, eine Vereinigung f\u00fchrender Verlagsanstalten, bei Gott, nicht zwecks Ausbeutung des Marktes, aber um durch eine gro\u00df angelegte Propaganda in verschiedenen Zentren Europas mit Werken unserer Autoren in die weitesten Schichten einzudringen. Ich gab gemeinsam mit meinem Bruder die Fundamente, spannte jedoch nachher aus, da ich die M\u00f6glichkeit sah, als selbst\u00e4ndiger Verleger eher meine Ideen zu verwirklichen. <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span class=\"Reference\">[4]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Die Wahl des Zeitpunkts f\u00fcr die Errichtung eines neuen Verlags h\u00e4tte wohl nicht ung\u00fcnstiger sein k\u00f6nnen. Ausgerechnet in einer Zeit, in der das Verlagswesen stagnierte und einen von den allgemeinen Wirtschaftsverh\u00e4ltnissen erzwungenen Schrumpfungsproze\u00df durchmachte, wollte man neue K\u00e4uferschichten anlocken! &#8222;Gab es nicht zu denken&#8220;, fragte Otto Flake den ehrgeizigen Gesch\u00e4ftsmann M\u00fcller, &#8222;da\u00df die Auslagen der Buchh\u00e4ndler \u00fcberschwemmt waren mit den tausend Nachahmungen jener widerlichen ,Garconne&#8216;<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span class=\"Reference\">[5]<\/span><\/a> und des nicht viel besseren ,Tarzan&#8216;?&#8220;<\/p>\n<p class=\"zitat\">Er r\u00e4umte das alles ein, aber er bestand darauf, da\u00df Wien mit seinem balkanischen Hinterland nicht zu t\u00f6ten sei, den Prototyp einer Stadt darstelle, in der aus Unterhaltungsbed\u00fcrfnis und entmilitarisiertem Denken, also aus Masse und Geist zuerst eine europ\u00e4ische Form des Amerikanismus entstehen werde. <a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span class=\"Reference\">[6]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Obwohl Robert M\u00fcller von der &#8222;Literaria&#8220; sicherlich eine Abfertigung erhielt, wird er nicht in der Lage gewesen sein, allein die 170 Millionen Kronen aufzubringen. Er trat an Otto Flake, der ihn in Berlin kennengelernt hatte, mit der Frage heran, ob er &#8222;einen aufgeschlossenen Geldgeber kenne, der vielleicht auf ihn [M\u00fcller] eingehen werde&#8220;.<\/p>\n<p class=\"zitat\">Ich zeigte den Brief Pinkus, und M\u00fcller wurde gebeten, zu kommen. [M\u00fcller &#8230;] ging davon aus, da\u00df in \u00d6sterreich die Sanierung der W\u00e4hrung beschlossen war, Deutschland eine zerr\u00fcttete besa\u00df; die reichsdeutschen Verleger konnten in \u00d6sterreich drucken, einen Teil der Auflage absetzen, mit diesem guten Geld die Herstellungskosten bestreiten und einen \u00dcberschu\u00df erzielen: als Vermittler solle der von ihm geplante Atlantische Verlag dienen. F\u00fcr diesen selbst entwickelte er ein neuartiges Programm. Die Idee hatte viel f\u00fcr sich, und Pinkus war bereit, sich mit 30.000 Schilling zu beteiligen unter der Voraussetzung, da\u00df ich [Otto Flake] als Lektor angestellt werde. Der Vertrag kam zustande, der Kredit wurde er\u00f6ffnet. <a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span class=\"Reference\">[7]<\/span><\/a><\/p>\n<p>In den Monaten nach den Gespr\u00e4chen mit Max Pinkus und Otto Flake begann M\u00fcller mit den Vorarbeiten f\u00fcr die Verlagsproduktion. Flake schrieb von &#8222;vorbereiten&#8220;, denn als M\u00fcller &#8222;ein halbes Jahr sp\u00e4ter vom Leder ziehen sollte; hatte er in seiner gro\u00dfz\u00fcgigen Weise das Geld mit den Vorbereitungen aufgebraucht. Wozu dann allerdings &#8211; es war 1924 &#8211; die Auswirkung der fatalen \u00f6sterreichischen Frankenspekulation kam&#8220;. <a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><span class=\"Reference\">[8]<\/span><\/a><\/p>\n<p class=\"zitat\">Nach amerikanischer Methode war er aufs Ganze gegangen, hatte eine Reibe von Auftr\u00e4gen auf B\u00fccher und \u00dcbersetzungen<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><span class=\"Reference\">[9]<\/span><\/a> erteilt und bereits honoriert; gro\u00dfe Papiermengen lagen bereit. Er arbeitete nur mit Telegrammen und Eilbriefen. <a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><span class=\"Reference\">[10]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Dazu M\u00fcller selber wieder:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Und ich arbeitete Tag und Nacht, und hatte Freude an der Arbeit, da es mein &#8222;Atlantischer Verlag&#8220; war. &#8222;Atlantis&#8220; war f\u00fcr mich ein Symbol. Es freute mich, unter den vielen Besuchen einzelner Schriftsteller jauchzende Herzen zu finden, die mir ihr ganzes Vertrauen schenkten; und ich wollte ihnen helfen und half, wo ich nur konnte. Ich bin stolz auf meine Anf\u00e4nge, obwohl die im Verh\u00e4ltnis zu meinen Pl\u00e4nen unbedeutend sind. Ich breche zusammen, so oft ich sehe, da\u00df ich nicht helfen kann. In meinem B\u00fcro liegen Manuskripte, wertvolle, bedeutende, ich hoffte, gen\u00fcgend materielle St\u00fctze zu finden, um sie herauszubringen, ich t\u00e4uschte mich, ich wurde entt\u00e4uscht. <a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><span class=\"Reference\">[11]<\/span><\/a><\/p>\n<p>M\u00fcller mu\u00dfte &#8211; r\u00fcckblickend &#8211; entt\u00e4uscht sein, wenn man einen Blick auf das Verlagsprogramm wirft, das er keine drei Monate nach der Eintragung ins Handelsregister der \u00d6ffentlichkeit vorstellt, und es mit dem Endergebnis vergleicht. Er war tats\u00e4chlich, wie Flake es formuliert, &#8222;aufs Ganze gegangen&#8220;.<\/p>\n<p>Am 28. M\u00e4rz 1924 erschien im<em> Anzeiger <\/em>ein ganzseitiges Inserat, das Neuerscheinungen in drei Reihen ank\u00fcndigt. Der Text im Vorspann ist nicht uninteressant:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Der Atlantische Verlag teilt mit, da\u00df er seinen Betrieb er\u00f6ffnet hat und f\u00fcr seine Produktion sich die Regel setzt: Herausgabe von solchen Werken, die in einer oder der anderen Form, sei es Gedanke, Dichtung oder Bild, der Entwicklung und Umwertung der Europ\u00e4ischen, Atlantischen und Welt-Gesellschaft dienen.<\/p>\n<p>Angek\u00fcndigt wurden nicht weniger als 30 Werke. Zuerst kamen die Romane der &#8222;Atlantis-Edition&#8220;, deren Autoren sich in den meisten F\u00e4llen aus M\u00fcllers Freundeskreis rekrutieren:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Franz Dirsztay, <em>Kokotte Mann<\/em>. Der Roman eines erotischen Abenteurers.<br \/>\nJ. Hergesheimer, <em>Linda Condon<\/em>. Sozialer Frauenroman aus dem Amerikanischen. \u00dcbertragung von Irene Kafka.<br \/>\nAndreas Thom, <em>Das Cham\u00e4leon. <\/em>Ein Dirnenroman.<br \/>\nOtto Flake, <em>Eine Nacht. <\/em>Skizzen.<br \/>\nPaul Bourget &#8211; Gerard D&#8220;Houville &#8211; Henri Duvernois &#8211; Pierre Benoit, <em>Der Roman der Vier. <\/em>\u00dcbertragen von Irene Kafka.<br \/>\nB\u00e9la Bal\u00e1zs, <em>Zwei gehn in die Welt. <\/em>Erotischer Roman.<br \/>\nRichard A. Bermann, <em>Das Bad der Dschehanara Begum<\/em>. Asiatischer Kulturroman.<br \/>\nParis G\u00fctersloh, <em>Szenen aus einem Schriftstellerleben. <\/em>Roman.<\/p>\n<p>Dann die &#8222;literarischen und kunstkritischen Neuerscheinungen&#8220;:<\/p>\n<p>Paris G\u00fctersloh, <em>Gro\u00dfe und kleine Geschichte. <\/em>Eine Lebensbeschreibung quasi un&#8220;allegoria.<br \/>\nPeter Behrens, <em>Vom romantischen Zusammenklang der K\u00fcnste. <\/em>Anton Hanak, <em>Die Stadt als Plastik.<br \/>\n<\/em>Ludwig Ullmann, <em>Der Maler Johannes Fischer<\/em>. Eine Monographie. Mit zahlreichen Abbildungen.<br \/>\nL.W. Rochowanski, <em>Revue de danse. <\/em>Mit zahlreichen Bildtafeln.<br \/>\nFritz Karpfen, <em>Der Kitsch<\/em>. Kunstkritische Betrachtungen. Mit zahlreichen Abbildungen.<br \/>\nOskar Maurus Fontana, <em>Eleonore Duse. <\/em>Eine Monographie.<br \/>\nMax Hayek, <em>Ein Garten der Erde. <\/em>Dichtungen.<br \/>\n<em>Persische Liebesm\u00e4rchen. <\/em>Mit Federzeichnungen von Franz Z\u00fclow.<br \/>\nClemens Brentano, <em>Romantische Dramaturgie (Burgtheater) <\/em>Herausgegeben von Richard Schaukal.<\/p>\n<p>und schlie\u00dflich &#8222;Die aktivistische B\u00fccherreihe&#8220;:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Walt Whitman, <em>Ontario. <\/em>Prosa und Dichtungen. In ersten \u00dcbertragungen von Max Hayek.<br \/>\nPrentice Mulford, <em>Gesundheit. <\/em>Essays. \u00dcbertragen von Max Hayek.<br \/>\nPaul Goldberger, <em>Psychoanalyse des Antisemitismus.<br \/>\n<\/em>Paul Goldberger, <em>Umwertung des Geschlechts. <\/em>Ein psychoanalytischer Beitrag zur Gesellschaftsreform.<br \/>\n<em>Los von der Gewalt. <\/em>Ein pazifistisches Sammelwerk unter Mitwirkung der englischen, amerikanischen, franz\u00f6sischen und italienischen Pazifisten und Kriegsgegner, herausgegeben von Franz Kobler.<br \/>\n<em>Umwertung. <\/em>Der Almanach des Atlantischen Verlages und seiner Mitarbeiter.<br \/>\nWladimir Hartlieb, <em>Fortschritt ins Nichts. <\/em>Kulturkritische Streifz\u00fcge durchs Dickicht der Zeit.<br \/>\nProfessor Eugen Ehrlich, <em>Der Zusammenbruch eines gro\u00dfen Reiches. <\/em>Das hinterlassene Werk des bekannten Staatswissenschaftlers.<br \/>\nDr. Paul Friedl\u00e4nder, <em>Perspektiven der sozialen Revolution. <\/em>Das Standardwerk \u00fcber den Kommunismus aus der Feder des bekannten Kommunistenf\u00fchrers.<\/p>\n<p>M\u00fcllers Atlantischer Verlag offerierte Ende M\u00e4rz 1924 gleich drei Werke &#8222;zum sofortigen Bezug&#8220;, n\u00e4mlich Dirsztays <em>Revolution, <\/em>Hal G. Evarts, <em>Blitz. <\/em>Roman aus dem kanadischen Urwald- und J\u00e4gerleben, Egmont Colerus, <em>Und wieder wandert Behemoth<\/em>. Ein Sp\u00e4tzeitroman. Es folgten nur noch zwei weitere B\u00fccher:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Franz Dirsztay, <em>Kokotte Mann. <\/em>Roman eines erotischen Abenteurers. (Erste und einzige Erscheinung der &#8222;Atlantis Edition&#8220;)<br \/>\nWladimir Hartlieb, <em>Fortschritt ins Nichts.<\/em><\/p>\n<p>Hartliebs <em>Fortschritt <\/em>war also die letzte Erscheinung des Atlantischen Verlags vor dem Freitod des Mentors im August 1924. Es war auch die einzige Erscheinung aus der &#8222;aktivistischen B\u00fccherreihe&#8220;. Eine Anzeige f\u00fcr das Buch erschien am 23. Mai 1924. Das Vorwort ist Februar 1924 datiert. Halten wir also fest, da\u00df von 30 angek\u00fcndigten B\u00fcchern blo\u00df f\u00fcnf erscheinen konnten. <a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><span class=\"Reference\">[12]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Die Auflage der erschienenen B\u00fccher betrug 3.000 St\u00fcck. Die Titelseite des ersten Werkes tr\u00e4gt das Jahr 1923, was einerseits darauf schlie\u00dfen l\u00e4\u00dft, da\u00df es nicht eigens f\u00fcr den neuen Verlag in Auftrag gegeben bzw. geschrieben wurde und andererseits, da\u00df Vorarbeiten f\u00fcr die Produktion noch im Jahre 1923 ziemlich weit gediehen waren. Es mag erw\u00e4hnenswert sein, da\u00df, w\u00e4hrend der Sitz des Verlags in Wien war, das Impressum auch Berlin und New York inkludierte, was bestenfalls auf Auslieferungsstellen und das \u00fcbliche verlegerische Imponiergehabe hinweist. Von den nicht erschienenen Titeln kamen einige teils mit ver\u00e4ndertem Titel in sp\u00e4teren Jahren in anderen Verlagen heraus. Zu nennen w\u00e4ren z.B. Franz Koblers, <em>Gewalt und Gewaltlosigkeit. <\/em>Handbuch des aktiven Pazifismus, <a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\"><span class=\"Reference\">[13]<\/span><\/a> Fritz Karpfens <em>Der Kitsch, <\/em>das 1925 im Hamburger Weltbund Verlag erschien und G\u00fcterslohs <em>Lebensbeschreibung, <\/em>die 1926 in der Verlagsanstalt Dr. Zahn und Dr. Diamant in Wien herauskam.<\/p>\n<p>Der Verlagsinhaber Robert M\u00fcller beging Selbstmord in Wien am 27. August 1924. Freunde und Bekannte spekulierten \u00fcber den m\u00f6glichen Grund. Angesichts eines rasch aufgebrauchten Kapitals und der katastrophalen Wirtschaftslage nach massiven Fehlspekulationen an der Wiener B\u00f6rse im Fr\u00fchjahr 1924 ist es nicht weiter verwunderlich, da\u00df, wie <em>Die Stunde <\/em>in einem M\u00fcller-Nachruf res\u00fcmierte, der Verlag &#8222;nicht recht zu prosperieren&#8220; schien (29.8. 1924, 2): &#8222;Seine Produktion stockte in allerletzter Zeit&#8220; (ebda.). Das <em>Neue Acht-Uhr-Blatt <\/em>vom 28. August 1924 vermerkte: &#8222;In letzterer Zeit war M\u00fcller kopfh\u00e4ngerisch, aber niemand von seiner Umgebung merkte Anzeichen von Lebens\u00fcberdru\u00df.&#8220; <em>Die Stunde <\/em>in \u00e4hnlichem Sinne: &#8222;M\u00f6glicherweise hat der Mi\u00dferfolg dieses gro\u00dfz\u00fcgig aufgebauten Unternehmens seinen Begr\u00fcnder in den Tod getrieben. Die erst heute bekanntgewordene Nachricht vom Selbstmord wirkt in jedem Falle \u00fcberraschend (&#8230;).&#8220; (29.8.1924, 2)<\/p>\n<p>M\u00fcllers enger Freund Robert Musil sah das gewagte Unternehmen etwas differenzierter:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Er hatte es noch mit einem eigenen Verlag versucht. Die Zeit der Geldkrisis brachte ihm Verlegenheiten. Aber sie waren nicht unabwendbar. Er war vielleicht kein phantastischer Gesch\u00e4ftsmann, aber er war ein starker Kerl, der sich schon etlichemal durch die Welt geschlagen hatte. Kein Mensch kennt den Grund seines Selbstmords, von den \u00fcblichen Gr\u00fcnden trifft keiner zu. Wenn er sein Gesch\u00e4ft, an dem er nicht mehr hing, zugesperrt h\u00e4tte, w\u00e4ren ihm viele Freunde &#8211; denn sie liebten ihn &#8211; beigesprungen, und er h\u00e4tte den Beruf als Schriftsteller wieder aufnehmen k\u00f6nnen; immerhin um vieles weiter als einst, wo er sich als Schiffssteward verdang. Aber er, der die Lebendigkeit des Lebens liebte wie nicht bald einer, hatte sich zutiefst durchdrungen mit den Erfahrungen, die man mit dem Buche und Theaterst\u00fcck als Ware macht, und war gefangen in dem Gef\u00fchl, da\u00df in der heutigen Zeit kein Schriftsteller eine Wirkung erreichen kann, die zu leben lohnt. Ich habe mancherlei Gr\u00fcnde, diese Annahme f\u00fcr richtig zu halten, und mochte solches Empfinden sich auch in pl\u00f6tzlicher Verwirrung \u00fcbertrieben haben, erworben war es schon lange. Als die Unkenntnis der Zeitungen unmittelbar nach seinem Selbstmord meldete, da\u00df sich ein &#8222;Verlagsdirektor&#8220; M\u00fcller erschossen habe, hatte sie nicht so ganz falsch gemeldet: der Verlagsdirektor hatte am Ende eines doppelt versuchten Lebens den Dichter M\u00fcller get\u00f6tet. <a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\"><span class=\"Reference\">[14]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Es spricht f\u00fcr Musils Menschenkenntnis, da\u00df Robert M\u00fcller selber sich \u00e4hnlich ge\u00e4u\u00dfert haben soll. Hier ein Auszug aus seinem bereits zitierten letzten Gespr\u00e4ch mit dem Verleger Lucian Frank Erdtracht:<\/p>\n<p class=\"zitat\">&#8222;Wir m\u00fcssen unsere Ideen in Tat umwandeln. Ich hasse phrasenhafte Ideentr\u00e4ger, die keine Tatmenschen sind. Wir m\u00fcssen in allen unseren Fasern und auf jedem Gebiete aktiv sein. Wir m\u00fcssen die Menschen nach all diesen Rohheiten zum Menschentum bekehren und erziehen. Erziehen m\u00fcssen wir sie durch Wort, Schrift und Organisation.&#8220;<\/p>\n<p class=\"zitat\">Robert M\u00fcller war der gro\u00dfe Verleger, wenn er auch auf dem Verlagsgebiete nicht vieles leisten konnte, doch was er brachte, war voll Liebe zum Werk und Geschmack. Er war ein gro\u00dfer Mensch, in dessen Gegenwart und unter dessen Einflu\u00df man nur ein guter Mensch sein konnte. Sein Herz brannte vor so viel Elend unter seinen Kameraden, bis es verbrannte, aber die Flamme seiner Ideen, seiner Pers\u00f6nlichkeit wird \u00fcberall, wo nur sein Name bekannt ist, W\u00e4rme bringen, W\u00e4rme in die Stuben der Armen und Einsamen. (loc. cit.)<\/p>\n<p>Nach dem Tod M\u00fcllers und dem praktischen Ende des Verlags benahm sich Geldgeber Pinkus in den Worten Otto Flakes &#8222;sehr anst\u00e4ndig, er zahlte den Angestellten noch eine Zeitlang die Geh\u00e4lter und der Frau noch jahrelang einen Zuschu\u00df&#8220; <em>(Es wird Abend, <\/em>a.a.O., 335).<\/p>\n<p>Am 14. November 1924 fand vor einem Wiener Notar eine a.o. Generalversammlung des &#8222;Atlantischen Verlags&#8220; statt. An Stelle des verstorbenen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers Robert M\u00fcller wurden die Herren Hans Baedeker, Verlagsbeamter in Wien, und Dr. Paul Kris, Rechtsanwalt, zu kollektivzeichnungsberechtigten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern gew\u00e4hlt. Vertreter der Verlassenschaft nach Robert M\u00fcller (wie auch der Erben) war der Freund und Rechtsanwalt Dr. Franz Kobler.<\/p>\n<p>Was das weitere Schicksal des Verlags betrifft, so schlug die Witwe M\u00fcller, Olga, zwei M\u00f6glichkeiten vor: entweder Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer zu bestellen oder die Aufl\u00f6sung der Gesellschaft zu beschlie\u00dfen und einen Liquidator zu bestellen. Bis Mitte 1926 gab es keine weiteren Entwicklungen. Da sich aber der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Hans Baedeker 1925 ins Ausland absetzte, blieb es dem 2. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer RA Dr. Paul Kris \u00fcberlassen, im Juni 1926 den Antrag auf Eintragung der Liquidationsfirma und des Liquidators beim Handelsgericht Wien einzureichen. Der Beschlu\u00df wurde bei einer a.o. Generalversammlung am 2. Juni 1926 gefa\u00dft. Am 6. August 1926 erschien schlie\u00dflich in der <em>Wiener Zeitung <\/em>die gesetzlich vorgeschriebene &#8222;Gl\u00e4ubigeraufforderung&#8220;.<\/p>\n<p>Anfang J\u00e4nner 1929, also fast zweieinhalb Jahre sp\u00e4ter, beantragte der Liquidator Dr. Paul Kris beim Handelsgericht Wien die L\u00f6schung der Firma &#8222;Atlantischer Verlag Ges.m.b.H.&#8220; aus dem Firmenregister. In seinem Antrag an das Gericht stellte Kris lapidar fest, was rein finanziell vom Verlag \u00fcbriggeblieben war: &#8222;Ich bemerke, da\u00df der Anteil [85%] Robert M\u00fcller&#8220;s, der eben wegen Passivit\u00e4t der Gesellschaft durch Selbstmord geendet hat, g\u00e4nzlich wertlos war.&#8220; <a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\"><span class=\"Reference\">[15]<\/span><\/a> Infolge beendeter Liquidation wurde die Firma am 30. April 1929 aus dem Handelsregister gel\u00f6scht&#8230;<\/p>\n<h3 id=\"anm1\"><a class=\"none\" name=\"Heading1\"><\/a> Anmerkungen<\/h3>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref1\" target=\"text\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Quellenhinweise: Handelsgericht Wien. Registerakt C 15, 249 (WrStLa); Akt Gremium\/Atlantischer Verlag; Anzeigen im <em>Anzeiger.<\/em><\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref2\" target=\"text\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Jg. 1922-23, Nr. 40, S. 380.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref3\" target=\"text\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <em>Die Literarische Welt <\/em>(Berlin), Nr. 37, 1924, S. 8.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref4\" target=\"text\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Der Verleger. Aus meinem letzten Gespr\u00e4ch mit Robert M\u00fcller. Von LUCIAN FRANK ERDTRACHT. In: <em>Der blaue B\u00fccherkurier <\/em>(Wien), XXXV. Jg., Nr. 556, 15.9.1924, S. 2. Erdtracht, von dem in Zusammenhang mit dem Interterritorialen Verlag &#8222;Renaissance&#8220; die Rede ist, verlegte M\u00fcllers Roman Flibustier. Es kann freilich nicht die Gew\u00e4hr daf\u00fcr \u00fcbernommen werden, da\u00df alle w\u00f6rtlichen Zitate M\u00fcllers bzw. Erdtrachts in diesem Nachruf 100%ig stimmen, aber da das Gespr\u00e4ch kurz vor dem Tod M\u00fcllers stattfand, mu\u00df man dem Bericht eine gewisse Authentizit\u00e4t zuschreiben.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref5\" target=\"text\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Angespielt wird hier auf die \u00dcbersetzung des franz\u00f6sischen Romans Le compagnon von VICTOR MARGUERRITE. Im selben Jahr, 1924, kam es zu einer Parodie dieses Romans und einem Rechtsstreit zwischen Erdtrachts Renaissance-Verlag und dem Verlag Karl Schusdek, der rechtlich autorisiert war, eine Ausgabe zu machen.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref6\" target=\"text\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> <em>Neue Rundschau, <\/em>Jg. 35, Heft 10, Oktober 1924, S. 1083.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref7\" target=\"text\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> OTTO FLAKE, Es wird Abend. Bericht aus einem langen Leben. G\u00fctersloh 1960, S. 321.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref8\" target=\"text\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Siehe Anm. 3.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref9\" target=\"text\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Zum Beispiel an Max Hayek f\u00fcr Prosa und Dichtungen von Walt Whitman.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref10\" target=\"text\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Es wird Abend (zit. Anm. 7), S. 330.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref11\" target=\"text\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Anm. 4.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref12\" target=\"text\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Obwohl sie \u00fcbrigens nicht alle im <em>Deutschen B\u00fccherverzeichnis <\/em>aufscheinen!<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref13\" target=\"text\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Erschien im Auftrage der Internationale der Kriegsdienstgegner. Z\u00fcrich\/Leipzig 1928.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref14\" target=\"text\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> ROBERT MUSIL, Robert M\u00fcller. In: R.M. Gesammelte Werke, hg. von Adolf Fris\u00e9. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt Verlag, 1978, Bd. 8, S. 1136 f. Der Doderer-Verleger Rudolf Haybach, der M\u00fcller damals kannte, machte in einem Gespr\u00e4ch mit dem Verf. andere Gr\u00fcnde f\u00fcr den Selbstmord geltend. Demnach h\u00e4tte die Witwe M\u00fcllers ein von ihm geduldetes Verh\u00e4ltnis mit einem verm\u00f6genden Adeligen gehabt.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref15\" target=\"text\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Handelsgericht Wien. Registerakt C 15, 249. Antrag an das Handelsgericht, eingelangt am 15. J\u00e4nner 1929.<\/p>\n<h3 id=\"erg1\" class=\"Note\">Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985<\/h3>\n<ul style=\"list-style-type: circle;\">\n<li>Helmut Kreuzer (Hrsg.): <i>Expressionismus \u2013 Aktivismus \u2013 <\/i><i>Exotismus. Studien zum literarischen Werk Robert M\u00fcllers (1887\u20131924)<\/i>; mit zeitgen\u00f6ssischen Rezeptionsdokumenten und einer Bibliographie. G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht 1981 (2., unver. Auflage, hrsg. von G\u00fcnter Helmes. Hamburg: Igel-Verlag 2012)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Atlantischer Verlag Ges.m.b.H.(Wien-Berlin-New York) [1] Anmerkungen Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985 Am 10. August 1923 brachte der Anzeiger f\u00fcr den \u00f6sterreichischen Buch-, Kunst- und Musikalienhandel die &#8222;Gesch\u00e4ftsnachricht&#8220;, da\u00df Robert M\u00fcller, Direktor der Literaria A.G. und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der mit dieser verb\u00fcndeten Gesellschaften, sich &#8222;einem neuen Verlagsunternehmen&#8220; widmen und als Verwaltungsrat der\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=184\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":149,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-184","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/184","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=184"}],"version-history":[{"count":11,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/184\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2508,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/184\/revisions\/2508"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}