{"id":194,"date":"2015-09-03T19:27:08","date_gmt":"2015-09-03T17:27:08","guid":{"rendered":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=194"},"modified":"2016-08-11T17:44:35","modified_gmt":"2016-08-11T15:44:35","slug":"avalun-verlag","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=194","title":{"rendered":"Avalun-Verlag"},"content":{"rendered":"<h3>Avalun-Verlag (Wien-Leipzig)<\/h3>\n<h6><\/h6>\n<ul class=\"overview\">\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading1\" target=\"_self\">1. Avalun-Drucke<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading2\" target=\"_self\">2. Avalun-Tausend-Drucke<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading3\" target=\"_self\">3. Mappenwerke<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading4\" target=\"_self\">4. Diverses<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Avalun.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-557\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Avalun-226x300.jpg\" alt=\"Avalun Signet\" width=\"160\" height=\"212\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Avalun-226x300.jpg 226w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Avalun-772x1024.jpg 772w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Avalun-113x150.jpg 113w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Avalun.jpg 784w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a>Der Avalun-Verlag trat im Fr\u00fchjahr 1919 in Wien in Form der ersten &#8222;Avalun-Drucke&#8220; erstmals in Erscheinung. Im Grunde genommen war dieser Verlag zun\u00e4chst kein eigenst\u00e4ndiges Unternehmen, denn er war eine Abteilung des &#8222;Verlags f\u00fcr Technik und Industrie Julius Br\u00fcll in Wien&#8220;, der am 1. Oktober 1915 als &#8222;Selbstverlag f\u00fcr Technik und Industrie Julius Br\u00fcll Wien&#8220; unter Reg. A, Band 31, pagina 166 ins Wiener Handelsregister eingetragen wurde. Zu diesem Zeitpunkt war der Betriebsgegenstand noch Herausgabe und Vertrieb von Zeitschriften und Jahrb\u00fcchern von technischen und industriellen Verb\u00e4nden und Genossenschaften im Selbstverlag. <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span class=\"Reference\">[1]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Au\u00dfer da\u00df ein gewisser Franz Br\u00fcll Anfang des folgenden Jahres als Prokurist in die Firma eintrat, sagt der Handelsregisterakt nichts aus. (Auch die Erw\u00e4hnung &#8222;Avalun-Verlag&#8220; fehlt v\u00f6llig.) Am 31. J\u00e4nner 1919 scheint offenbar die Grundlage f\u00fcr die folgende Verlagsunternehmung geschaffen worden zu sein. Der Betriebsgegenstand wurde nun umge\u00e4ndert in: Verlag-, Buch- und Kunsthandel mit Ausschlu\u00df des offenen Ladengesch\u00e4ftes. Sitz der Firma war Wien, IX., Peregringasse 1. Bereits am 7. J\u00e4nner 1919 wurde die Verlagsmarke &#8222;AVALUN&#8220; unter Schutz gestellt, im <em>Zentral- Marken-Anzeiger <\/em>abgebildet, <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"Reference\">[2]<\/span><\/a> letztlich aber nicht als Signet verwendet.<\/p>\n<p>Wie lange der Verlag in Wien gesch\u00e4ftlich t\u00e4tig war, d.h. wie lange er als Wiener Unternehmen anzusehen ist, ist nicht genau festzustellen. Vermutlich war er hier bis Mitte der 20er Jahre, jedenfalls bis 1923 aktiv. <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"Reference\">[3]<\/span><\/a> Infolge einer Erwerbssteuerabschreibung wurde die Firma am 2. J\u00e4nner 1931 aus dem Handelsregister gel\u00f6scht.<\/p>\n<p>Wer au\u00dfer dem Inhaber Julius Br\u00fcll und Bruder Franz Br\u00fcll im Verlag besch\u00e4ftigt war, geht freilich nicht aus dem Akt des Handelsgerichts hervor. Doch wissen wir aus anderen Quellen, <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span class=\"Reference\">[4]<\/span><\/a> da\u00df der Kunstkritiker und Schiele-F\u00f6rderer Arthur Roessler sowohl als &#8222;Begr\u00fcnder&#8220; wie auch als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wiener Zentrale des Avalun-Verlags<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span class=\"Reference\">[5]<\/span><\/a> genannt wird. Und es ist tats\u00e4chlich so, da\u00df Roessler schon im ersten Gesch\u00e4ftsjahr mit dem Verlag durch eine Publikation in Verbindung stand.<\/p>\n<p>Da sich dieser Verlag, der sich erst im Laufe des Jahres 1919 Avalun-Verlag nannte, auf Luxusdrucke, Mappenwerke, bibliophile Ausgaben und dgl. spezialisiert war und daher streng genommen nicht als &#8222;belletristischer Verlag&#8220; gelten kann, wird hier weitgehend auf eine Aufz\u00e4hlung der Verlagswerke verzichtet. Im Grunde genommen bestand die Produktion aus viererlei: aus den sogenannten &#8222;Avalun-Drucken&#8220;, die ab April 1919 zu erscheinen begannen, aus der Reihe &#8222;Avalun-Tausend-Drucke&#8220;, die ab Oktober 1919 zu erscheinen begannen, aus einzelnen, diesen Reihen nicht zuzuz\u00e4hlenden Mappen- und Blattwerken sowie aus &#8222;Verschiedenem&#8220;.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading1\"><\/a> 1. Avalun-Drucke<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span style=\"font-size: 0.7em; vertical-align: top;\">[6]<\/span><\/a><\/h3>\n<p>Die Serie &#8222;Avalun-Drucke&#8220; wurde erstmals in einer Anzeige am 19. M\u00e4rz 1919 in der <em>\u00d6sterreichisch-ungarischen Buchh\u00e4ndler-Correspondenz <\/em>angek\u00fcndigt. <a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span class=\"Reference\">[7]<\/span><\/a><\/p>\n<p class=\"zitat\">AVALUN-DRUCKE sind in kleiner, streng limitierter Auflage hergestellte bibliophile B\u00fccher, originalgraphische Mappenwerke und Einzelbl\u00e4tter, k\u00fcnstlerisch formvollendet gestaltete Gef\u00e4\u00dfe aus edlem Stoff, die zeitlos wertvollen, einzigartigen geistigen und k\u00fcnstlerischen Inhalt bergen.<\/p>\n<p class=\"zitat\">In die Avalun-B\u00dcCHER ist das originalgraphische Bild durch die K\u00fcnstler nicht willk\u00fcrlich von au\u00dfen hineingetragen, sondern aus dem Urgrund gemeinsamen Geistinnern gesch\u00f6pft; Wort und Bild schlie\u00dfen wahlverwandte Verbindung, schmelzen ineinander zu organischer Einheit.<\/p>\n<p class=\"zitat\">Die originalgraphischen Avalun-MAPPENWERKE und EINZELBL\u00c4TTER sind Leistungen rein k\u00fcnstlerischen Schaffens, in denen die Urheber nicht aufgetragene &#8222;Aufgaben gel\u00f6st&#8220;, sondern Probleme bew\u00e4ltigt haben, vor die sie sich aus eigenem Trieb und Drang gestellt haben. (BC, Nr. 12, 19.3.1919, 165)<\/p>\n<p>Der &#8222;Erste Avalun-Druck&#8220; &#8211; Hans Christian Andersen: Reisebl\u00e4tter aus \u00d6sterreich mit 12 Original-Radierungen von Luigi Kasimir &#8211; wurde am 2. April 1919 in der <em>BC <\/em>angezeigt. Die einmaligen numerierten Ausgaben, von denen es jeweils mindestens zwei Ausf\u00fchrungen gab, erschienen in Auflagen zwischen 110 und 450 Exemplaren. Der Druck erfolgte \u00fcber die Jahre in verschiedenen prominenten Pressen und Druckereien &#8211; von der \u00d6sterreichischen Staatsdruckerei in Wien bis zu Jakob Hegner in Hellerau bei Dresden. Insgesamt sind nach einer verl\u00e4\u00dflichen Aufstellung 40 Ausgaben erschienen, <a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><span class=\"Reference\">[8]<\/span><\/a> bei denen auch namhafte (\u00f6sterreichische) K\u00fcnstler beteiligt waren.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading2\"><\/a> 2. Avalun-Tausend-Drucke<\/h3>\n<p>&#8222;Neben den bibliophilen originalgraphischen AVALUN-DRUCKEN erscheint nunmehr eine Reihe von B\u00fcchern bedeutender Verfasser, die Avalun-Tausend-Drucke. EINMALIGE AUFLAGE JEDES DRUCKES TAUSEND EXEMPLARE. Den Grunds\u00e4tzen des Avalun-Verlages gem\u00e4\u00df bieten auch diese Werke dauernd wertvollen Inhalt in buchtechnisch musterg\u00fcltiger Form durch die Satz- und Druckausstattung sowie durch das verwendete Material an Papier und Einband.&#8220; <em>(BC, <\/em>Nr. 43, 22.10.1919, 639)<\/p>\n<p>Nachweisen lie\u00dfen sich nur ganz wenige Titel, und es ist fraglich, ob viel mehr erschienen ist:<br \/>\nFranz Blei, <em>Das Evangelium des Apollonios. <\/em>1919<br \/>\nFranz Dirsztay, <em>Zwei Welten. <\/em>Eine Novelle. 1919<br \/>\nArthur R\u00f6ssler, <em>Ein Abend mit Gottfried Keller <\/em>und <em>B\u00f6cklin. <\/em>1919<br \/>\nFranz Blei, <em>Der bestrafte Woll\u00fcstling. <\/em>Eine Arabeske. Mit einer Umschlag-Lithographie von Paris G\u00fctersloh. 1921. (= Avalun-Tausenddruck. <a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><span class=\"Reference\">[9]<\/span><\/a><\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading3\"><\/a> 3. Mappenwerke<\/h3>\n<p>Au\u00dferhalb dieser beiden Reihen bzw. Serien erschienen auch Mappenwerke und Einzelblattzeichnungen. Das wohl erste Werk, das im M\u00e4rz 1919 noch im &#8222;Verlag f\u00fcr Technik und Industrie Julius Br\u00fcll (Abteilung: Verlag f\u00fcr internationales Recht)&#8220; erschien, war &#8222;das erste k\u00fcnstlerische Bild von Dr. Viktor Adler. Originalsteinzeichnung von Prof. Otto Friedrich&#8220;. <a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><span class=\"Reference\">[10]<\/span><\/a> Zu den weiteren Publikationen z\u00e4hlten vier original-graphische Bl\u00e4tter (zwei Radierungen, zwei Lithographien) von Egon Schiele (April 1919), Karl Sterrers Mappenwerk <em>Flieger im Hochgebirge <\/em>(Mai 1919) und <em>Die Insel. <\/em>10 Originalsteinzeichnungen von Carry Hauser (Oktober 1919) usw.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading4\"><\/a> 4. Diverses<\/h3>\n<p>Zu den wenigen weiteren nachweisbaren Publikationen des Avalun-Verlags z\u00e4hlt das Werk <em>Johannes <\/em>des \u00f6sterreichischen Arzt-Schriftstellers Burghard Breitner und Paul Stefans Werk <em>Die Wiener Oper <\/em>(1919).<\/p>\n<p>Der Avalun-Verlag war, wie dieser kurze \u00dcberblick zeigt, prim\u00e4r ein Kunstverlag, der zum Unterschied von den meisten zeitgen\u00f6ssischen Unternehmen, die Prachtwerke und Luxusausgaben herstellten, nicht Teil eines gro\u00dfen Verlags war. Die diversen Drucke &#8211; sofern sie nicht schon um 1923 vergriffen waren, <a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><span class=\"Reference\">[11]<\/span><\/a> hatten wohl angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung in \u00d6sterreich und der steigenden B\u00fccherpreise die Grenzen ihrer Absatzf\u00e4higkeit erreicht.<\/p>\n<p>Der Avalun-Verlag hatte ein geniales Signet, auf das abschlie\u00dfend hingewiesen wird: die Marke bestand aus einer Zusammenschachtelung der Buchstaben AVA \u00fcber die Buchstaben LUN (s. Abb.) Wer es entworfen hat, ist nicht bekannt.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading5\"><\/a> Anmerkungen<\/h3>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref1\" target=\"text\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Handelsgericht Wien. Registerakt A 31, 166. (Deponiert im WrStLa) \u00dcber den Verlagsinhaber Julius Br\u00fcll konnte leider nichts in Erfahrung gebracht werden.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref2\" target=\"text\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <em>Zentra1-Marken-Anzeiger <\/em>(Wien), Herausgegeben vom Deutsch-\u00f6sterreichischen Staatsamt f\u00fcr Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten, Nr. 1, 1919, S. 11, ausgegeben am 30. Juni 1919.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref3\" target=\"text\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Die Annahme, da\u00df der Avalun-Verlag bis 1923 in Wien t\u00e4tig war, basiert auf einer (allerdings sehr l\u00fcckenhaften) Liste der <em>Avalun-Drucke <\/em>1919 bis 1923, die sich im Anhang zum weiter unten identifizierten Sammelband \u00fcber Arthur Roessler findet. Verwirrend wird die Sache, wenn man von einer offensichtlich vollst\u00e4ndigen Liste der \u201aAvalun-Drucke&#8220; in: JULIUS RODENBERG, Deutsche Pressen. Eine Bibliographie. Mit vielen Schriftproben. Z\u00fcrich-Wien-Leipzig: Amalthea Verlag, 1925, S. 331-338, ausgeht. Klar ist die Tatsache, da\u00df der Verlag, besser: das Gesch\u00e4ft der<em> Avalun-Drucke, <\/em>nach Dresden-Hellerau zu Jakob Hegner \u00fcbersiedelte, nur ist nicht ersichtlich, wann dies geschah. Da\u00df der Avalun-Verlag noch in den 30er Jahren, aber nur in Deutschland, existierte, zeigen Publikationen Franz Bleis aus den Jahren 1927, 1928 und 1931.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref4\" target=\"text\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> HANS ANKWICZ-KLEEHOVEN, A. R-r. zum 20. Februar 1927. In: W\u00fcrdigungen. Zwanzig Essays \u00fcber Arthur Roessler. Unter Mitarbeit von Freunden. Hg. von Ida Roessler. Wien: Verlag der Buchhandlung Richard L\u00e1nyi, 1929, S. 10-11 und JOSEF SOYKA, Ein F\u00fchrer zu den H\u00f6hen der Kunst. In: ebenda, S. 64-66.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref5\" target=\"text\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Ankwicz-Kleehoven meint (S. 11), Roessler h\u00e4tte mehrere Jahre die Gesch\u00e4fte gef\u00fchrt, w\u00e4hrend Soyka schreibt, er w\u00e4re Begr\u00fcnder und &#8222;langj\u00e4hriger Leiter&#8220; (S. 65). Siehe au\u00dferdem den Nachruf auf Roessler von ANKWICZ-KLEEHOVEN, in: <em>Das Antiquariat <\/em>(Wien), XI. Jg., Nr. 13\/16, Juli-August 1955, S. 174 f.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref6\" target=\"text\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Dazu FELIX SALTEN, Die Avalundrucke. In: <em>Neue Freie Presse <\/em>(Wien), Nr. 21109, So., 17.6.1923, S. 31 und BENEDIKT THEOPHRASTUS, Ein Intellektueller. In: <em>Die Wage <\/em>(Wien), IV. Jg., Nr. 13, 23.6.1923, S. 415 f.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref7\" target=\"text\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> In diesem Jahrgang der <em>BC <\/em>sind nur die ersten vier angezeigt.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref8\" target=\"text\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Siehe RODENBERG (zit. Anm. 3), S. 331-338. Rodenberg geht in seinem Werk auf die Geschichte des Avalun-Verlags nicht ein und erw\u00e4hnt (trotz Nachtrag der Jahre 1925 bis 1930) die \u00dcbersiedlung von Wien nach Deutschland nicht.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref9\" target=\"text\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Ob mehr als diese vier B\u00e4nde erschienen, ist, wie gesagt, nicht bekannt. Das <em>DBV <\/em>gibt bei diesem letzten Werk als Impressum nicht Wien, sondern Hellerau bei Dresden an. Da\u00df Blei zweimal Werke im Avalun-Verlag erschienen lie\u00df, mag damit zusammenh\u00e4ngen, da\u00df seine Wohnadresse (und die Wohnung seiner Tochter Sibylle, die vom Ehemann Ernst von Lieben eingerichtet wurde) zu dieser Zeit mit der Gesch\u00e4ftsadresse des Avalun-Verlags identisch war.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref10\" target=\"text\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> <em>BC<\/em>, Nr. 12, 19.3.1919, S. 167.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref11\" target=\"text\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Im zitierten Zeitungsartikel von Felix Salten (Anm. 6) hei\u00dft es z.B. &#8222;Denn die meisten Avalundrucke sind l\u00e4ngst schon vergriffen.&#8220;<a class=\"none\" name=\"Heading20\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Avalun-Verlag (Wien-Leipzig) 1. Avalun-Drucke 2. Avalun-Tausend-Drucke 3. Mappenwerke 4. Diverses Der Avalun-Verlag trat im Fr\u00fchjahr 1919 in Wien in Form der ersten &#8222;Avalun-Drucke&#8220; erstmals in Erscheinung. Im Grunde genommen war dieser Verlag zun\u00e4chst kein eigenst\u00e4ndiges Unternehmen, denn er war eine Abteilung des &#8222;Verlags f\u00fcr Technik und Industrie Julius Br\u00fcll in\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=194\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":149,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-194","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=194"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/194\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2511,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/194\/revisions\/2511"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}