{"id":205,"date":"2015-09-03T19:35:38","date_gmt":"2015-09-03T17:35:38","guid":{"rendered":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=205"},"modified":"2016-08-11T17:46:30","modified_gmt":"2016-08-11T15:46:30","slug":"205-2","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=205","title":{"rendered":"Bastei-Verlag"},"content":{"rendered":"<h3>Bastei-Verlag (Wien-Leipzig)<\/h3>\n<h6><\/h6>\n<ul class=\"overview\">\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading1\" target=\"_self\">Die Produktion<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Bastei-Verlag war die letzte (belletristische) Verlagsneugr\u00fcndung in \u00d6sterreich vor dem &#8222;Anschlu\u00df&#8220;. Er wurde in Wien am 22. Oktober 1936 (Gesellschaftsvertrag) zum Betrieb des Buchhandels sowie von Verlagsgesch\u00e4ften aller Art, insbesondere solcher auf dem Gebiet des Buch- und Kunsthandels gegr\u00fcndet. Am 17. November 1936 wurde die &#8222;Bastei-Verlag Ges.m.b.H.&#8220; unter Reg. C, Band 20, pagina 45 ins Wiener Handelsregister eingetragen. Der Verlag hatte seinen Sitz in Wien (1., Wallnerstra\u00dfe 4), war aber berechtigt, in anderen L\u00e4ndern des In- und Auslandes Zweigniederlassungen zu errichten. Finanziert wurde diese neuerrichtete Firma mit einem Stammkapital von S 20.000 durch Paul Maric-Mariendol, Direktor in Wien (S 12.000) und Rudolf Lichy, Major a.D. (S 8.000). Zum Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer &#8211; und nicht mit einer Sach- bzw. Bareinlage nach au\u00dfen hin vertreten &#8211; wurde anl\u00e4\u00dflich der Generalversammlung am 22. Oktober 1936 in Wien der &#8222;Verlagsbuchh\u00e4ndler Dr. Robert Freund, Wien&#8220; bestellt. <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span class=\"Reference\">[1]<\/span><\/a> Ein Entgelt wurde ihm f\u00fcr seine T\u00e4tigkeit allerdings nicht zu-gesichert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/basteiverlag.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1029\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/basteiverlag.jpg\" alt=\"Bastei Signet\" width=\"300\" height=\"211\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/basteiverlag.jpg 1959w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/basteiverlag-300x211.jpg 300w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/basteiverlag-1024x720.jpg 1024w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/basteiverlag-213x150.jpg 213w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/basteiverlag-150x105.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der am 29.5.1886 in Saaz, B\u00f6hmen, C.S.R. als Sohn von Sigmund und Clara Guttmann-Freund geborene Kunstverleger Dr. Robert Freund war schon seit dem Jahr 1926 (nach Studium in Wien und M\u00fcnchen) Teilhaber des R. Piper &amp; Co. Verlags in M\u00fcnchen. F\u00fcr Freund, der &#8222;Jude tschechoslowakischer Staatsangeh\u00f6rigkeit&#8220; war, \u00e4nderte sich die Lage im Jahre 1935, als die N\u00fcrnberger Rassengesetze in Kraft traten. Die Reichsschrifttumskammer dr\u00e4ngte auf ein Ausscheiden Freunds aus dem Verlag. In einem Schreiben vom 14. November 1935 an den Piper-Verlag hei\u00dft es zum Beispiel: &#8222;Ich bitte, mich \u00fcber die Besitzverh\u00e4ltnisse Ihres Verlages zu unterrichten. Angeblich arbeitet in Ihrem Unternehmen nichtarisches Kapital.&#8220; <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"Reference\">[2]<\/span><\/a> Auch von seiten der &#8222;Reichsstelle zur F\u00f6rderung des deutschen Schrifttums&#8220; wurde auf den Verlag Druck ausge\u00fcbt: &#8222;Sie m\u00fcssen unsere Grunds\u00e4tze verstehen, da\u00df wir als Parteidienststelle eine sch\u00e4rfere Einstellung zur Judenfrage haben, als sie vom Staat vertreten wird.&#8220; (Schreiben an den Piper-Verlag vom 18.1.1936). <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"Reference\">[3]<\/span><\/a> In der weiteren Chronik des Piper-Verlags hei\u00dft es: &#8222;In der Folge wurden die verschiedensten Modelle erwogen (unter anderem ein Verlag unter Leitung Freunds in Wien), doch zu einer L\u00f6sung kam es erst 1937.&#8220; <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span class=\"Reference\">[4]<\/span><\/a> Diese Feststellung ist teils zutreffend, teils nicht.<\/p>\n<p>Der Bastei-Verlag war zwar im Oktober 1936 gegr\u00fcndet worden, aber zur F\u00fchrung des Verlags bedurfte man einer Konzession, die &#8211; erst im J\u00e4nner 1937 &#8211; erteilt wurde. Und erst im M\u00e4rz\/April 1937 nahm der Bastei-Verlag seine T\u00e4tigkeit auf. <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span class=\"Reference\">[5]<\/span><\/a> Freunds Verbleib im Verlag war nur von kurzer Dauer: bei der Generalversammlung am 30. Juli 1937 wurde er n\u00e4mlich &#8222;\u00fcber sein Ersuchen seiner Stelle als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer enthoben&#8220;. <a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span class=\"Reference\">[6]<\/span><\/a> Am 6. August wurde er aus dem Handelsregister gestrichen und an seiner Stelle Rudolf Lichy eingetragen.<\/p>\n<p>Warum Freund so bald ausschied, wissen wir nicht genau, es mu\u00df aber handfeste Gr\u00fcnde gegeben haben, denn er hat wohl sehr bald eingesehen, wie zwecklos es f\u00fcr ihn sei, als emigrierter &#8222;deutscher&#8220; Verleger in \u00d6sterreich einen auf den deutschen Markt angewiesenen Verlag aufzubauen. So war der Nazi-Literatursheriff Will Vesper etwas sp\u00e4t dran, als er erstmals im M\u00e4rz-1938-Heft der <em>Neuen Literatur <\/em>in seiner Rundschau von Inseraten j\u00fcdischer Verlage im <em>B\u00f6rsenblatt <\/em>zum &#8222;j\u00fcdischen Bastei-Verlag, Wien&#8220; (Vesper) folgendes von sich gab:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Hinter diesem Bastei-Verlag, Wien, steht der vor einiger Zeit aus dem R. Piper-Verlag ausgeschiedene Jude Dr. Freund, der so seinen aus dem Piper-Verlag ausgeschifften Rasse- und Gesinnungsgenossen eine neue &#8222;Bastei&#8220; schuf, \u00fcbrigens ein bemerkenswerter Verlagstitel, der nicht harmloser wird, wenn man an Dr. Freunds gute Beziehungen zu Prag denkt. <a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span class=\"Reference\">[7]<\/span><\/a><\/p>\n<p>(Ein Blick auf die tats\u00e4chlich erschienenen Verlagswerke zeigt, wie l\u00e4cherlich dieser Vorwurf in Wirklichkeit war.)<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Neuling in der \u00f6sterreichischen Verlagslandschaft erfolgte die Gr\u00fcndung zu einem denkbar ung\u00fcnstigen Zeitpunkt. Wie an anderer Stelle dieser Arbeit ausf\u00fchrlich dargestellt, begannen die deutschen Beh\u00f6rden 1936 Einfuhren zu kontingentieren, und als der neugegr\u00fcndete Verlag sich Anfang 1937 beim Leipziger Kommission\u00e4r Carl Fr. Fleischer erkundigte, wurde mitgeteilt, da\u00df es derzeit unm\u00f6glich sei, Devisengenehmigungen f\u00fcr die Einfuhr von Werken des Bastei-Verlags zu erhalten. Im Klartext hie\u00df das: der Bastei-Verlag war vordergr\u00fcndig aus devisentechnischen Gr\u00fcnden vom deutschen Buchmarkt ausgesperrt. Die Aussichten, die Herbstproduktion wie erforderlich schon im Fr\u00fchjahr in Auftrag geben zu k\u00f6nnen, waren d\u00fcster.<\/p>\n<p>Nach Erhalt des entt\u00e4uschenden Bescheids aus Leipzig wandte sich Freund zun\u00e4chst an das Handelsministerium. Von dort ging der Fall des benachteiligten Bastei-Verlags an das BKA (Ausw\u00e4rtige Angelegenheiten) und weiter an die \u00d6sterreichische Gesandtschaft in Berlin, an das Ausw\u00e4rtige Amt in Berlin und wieder zur\u00fcck. Es verging hiebei fast ein halbes Jahr, nicht zuletzt wegen des vorgeschriebenen diplomatischen Weges und der Tatsache, da\u00df das Ausw\u00e4rtige Amt in Berlin sich schlie\u00dflich zwei Monate Zeit lie\u00df, um am 5. August 1937 (!) auf eine Verbalnote der \u00d6sterreichischen Gesandtschaft in Berlin zu antworten. Fazit: trotz allem erhielt der Leipziger Kommission\u00e4r des Bastei-Verlags kein Kontingent f\u00fcr entsprechende Einfuhren. Die Wertgrenze f\u00fcr \u00f6sterreichische B\u00fccher werde fortlaufend ausgenutzt, und man wolle nicht Fleischer zur Benachteiligung der anderen Kommission\u00e4re Betr\u00e4ge zuteilen. So wurde Fleischer anheimgestellt, Importe des Bastei-Verlags allenfalls unter K\u00fcrzung anderer \u00f6sterreichischer Verlagsanstalten zu erm\u00f6glichen. Nach Jahresmitte gelang es Fleischer schlie\u00dflich, &#8222;einen Betrag von 600 RM f\u00fcr das Jahr 1937 aus den ihm zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln zu entnehmen und f\u00fcr die Verlagserzeugnisse der Firma Basteiverlag zur\u00fcckzustellen.&#8220; <a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><span class=\"Reference\">[8]<\/span><\/a> Im M\u00e4rz d. Jahres hoffte der Bastei-Verlag auf ein Kontingent von RM 100.000 f\u00fcr das Jahr 1937 (!) und war der Ansicht, die Bitte sei &#8222;gewi\u00df bescheiden&#8220;. <a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><span class=\"Reference\">[9]<\/span><\/a> Das Ausscheiden Freunds aus dem Verlag fiel zeitlich mit der Gew\u00e4hrung dieses kleinen Betrags zusammen. Er war eben kein Sonderfall wie Gottfried Bermann-Fischer.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading1\"><\/a> Die Produktion<\/h3>\n<p>Zum Zweck und Programm des neugegr\u00fcndeten Verlags liest man in einer Eingabe an das Handelsministerium vom 11. M\u00e4rz 1937 folgendes:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Gesellschafter des Piper-Verlages in M\u00fcnchen, der dort auszuscheiden beabsichtigt, hat die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Bastei-Verlages \u00fcbernommen und beabsichtigt in Wien einen Kulturverlag zu gr\u00fcnden, der das Beste \u00f6sterreichischer Kultur zeigt und die Verbindung mit dem westlichen Abendland aufrecht erh\u00e4lt. In gleicher Weise, wie die Salzburger Festspiele gezeigt wurden, soll in gro\u00dfen grundlegenden Publikationen gezeigt werden, was das Burgtheater f\u00fcr die Entwicklung des deutschen Theaters bedeutet und die Staatsoper f\u00fcr die Opern der Erde. Mit f\u00fchrenden Geistern des Auslandes sind Verlagsvertr\u00e4ge abgeschlossen. Andr\u00e9 Maurois gro\u00dfes neuestes Werk:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Die Geschichte Englands wird im Bastei-Verlag erscheinen, wie \u00fcberhaupt das Oeuvre Maurois. Ebenso werden alle Werke von W. Somerset Maugham, Briffault, Bridge und von dem in Wien lebenden Mac Callum im Bastei-Verlag erscheinen, dann Romane von Egon Friedell und jungen \u00f6sterreichischen Dichtern. <a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><span class=\"Reference\">[10]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Was hier entworfen wurde, war ein ehrgeiziges und gro\u00dfes Programm, zu dessen Verwirklichung es in einem Jahr kaum kommen konnte. So erschienen keine Werke von Maurois und auch keine von Egon Friedell. Nur wenige der geplanten Publikationen lie\u00dfen sich dann nachweisen, obwohl Freund, wie erw\u00e4hnt, bei seinem Ausscheiden aus dem Piper-Verlag Autorenrechte mitgenommen hatte. Neben Somerset Maughams Roman <em>Theater <\/em>(1937), Ann Bridges Roman <em>Fr\u00fchling in Dalmatien <\/em>(1937) und Robert Briffaults Roman <em>Europa <\/em>(1937) erschien eine Reihe von englischen und franz\u00f6sischen Sprachlehrb\u00fcchern von T.W. MacCallum <em>(Englisch perfekt, Franz\u00f6sisch lernen &#8211; ein Genu\u00df!). <\/em><\/p>\n<p>Der &#8222;Anschlu\u00df&#8220; scheint das Ende des kurzlebigen Bastei-Verlags besiegelt zu haben. Zwei Adressen\u00e4nderungen liegen zwischen dem &#8222;Anschlu\u00df&#8220; und der Generalversammlung vom 25. Mai 1938, bei der beschlossen wurde, die Gesellschaft aufzul\u00f6sen und zu liquidieren. Zum Liquidator wurde Dr. Egon Walter, zum Abwickler Dr. Gottfried Linsmayer bestellt. Doch Liquidierung und Abwicklung zogen sich trotz der geringen Zahl von Verlagswerken \u00fcber mehr als zwei Jahre hin. Erst am 4. Oktober 1940 wurde die Firma Bastei-Verlag nach Beendigung der Liquidation aus dem Handelsregister gel\u00f6scht. Heute &#8211; und seit 1940 -sucht man vergeblich nach einem Verlagsarchiv des Bastei-Verlags: &#8222;Die B\u00fccher und Schriften der aufgel\u00f6sten Gesellschaft sind (&#8230;) anl\u00e4\u00dflich einer \u00dcbersiedlung [1940] zum Altpapier gekommen und mit diesem eingestampft worden.&#8220; <a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><span class=\"Reference\">[11]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Dr. Robert Freund ging von Wien in die Schweiz, wo er wahrscheinlich s\u00e4mtliche Vorr\u00e4te und Rechte des Bastei-Verlags an den Rascher Verlag in Z\u00fcrich verkaufte. Dann machte er eine verlegerische Zwischenstation in Paris, bevor er im Juni 1941 nach Amerika ging. Hier gr\u00fcndete er in New York &#8222;The Twin Editions&#8220; bzw. &#8222;Twin Prints&#8220;, eine Reihe von Kunstmeisterwerken, \u00e4hnlich den Piperdrucken. Freund starb im 65. Lebensjahr an einem Herzleiden am 29. J\u00e4nner 1952 in New York. <a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><span class=\"Reference\">[12]<\/span><\/a> Nach dem Tod seiner Frau Grethe im selben Jahr ging das Unternehmen an die New York Graphic Society.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading2\"><\/a> Anmerkungen<\/h3>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref1\" target=\"text\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Handelsgericht Wien. Registerakt C 20, 45. Protokoll der Generalversammlung vom 22. Oktober 1936. In welcher n\u00e4heren Beziehung Freund zu den beiden genannten Gesellschaftern stand, konnte nicht ermittelt werden. Das Fehlen einer deklarierten Sacheinlage ist auffallend, zumal Freund bei seinem Ausscheiden aus dem Piper-Verlag u.a. auch die Rechte der von ihm dem Verlag zugef\u00fchrten ausl\u00e4ndischen Autoren erhielt. \u00dcber Maric-Mariendol und Lichy war leider nichts in Erfahrung zu bringen.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref2\" target=\"text\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> KLAUS PIPER (Hg.): <em>75 Jahre Piper. Bibliographie und Verlagsgeschichte. 1904-1979<\/em>. M\u00fcnchen\/Z\u00fcrich: R. Piper &amp; Co. Verlag, 1979, S. 50 f.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref3\" target=\"text\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Ebenda, S. 51.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref4\" target=\"text\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Ebenda, S. 51.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref5\" target=\"text\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> AVA, BMfHuV, Gesch\u00e4ftszeichen: 552, Grundzahl 92.040-7\/37, Gesch\u00e4ftszahl: 96.990-7\/37. Schreiben Dr. Robert Freunds vom 22. April 1937 an das BMfHuV.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref6\" target=\"text\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Zitiert nach dem Protokoll vom 30. Juli 1937. Siehe Anm. 1.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref7\" target=\"text\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> <em>Die Neue Literatur, <\/em>Heft 3, M\u00e4rz 1938, S. 154.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref8\" target=\"text\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Anm. 5. Gesch\u00e4ftszahl 104.464-37, Schreiben BKA (AA) an BMfHuV, 12.7.1937.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref9\" target=\"text\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Schreiben Bastei-Verlag an BMfHuV, 11.3.1937. Siehe Anm. 5.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref10\" target=\"text\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Ebenda.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref11\" target=\"text\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Schreiben der Treuhandgesellschaft &#8222;DONAU&#8220; an das Amtsgericht\/Registergericht, im Registerakt C 20, 45.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref12\" target=\"text\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Siehe den Nachruf auf Dr. Robert Freund in: <em>The New York Times. <\/em>International Air Edition. New York (Printed in Paris), Nr. 34.340, 31.1.1952, Sp. 7 sowie <em>The New York Times, <\/em>New York Edition, 31.1.1952, Sp. 2.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bastei-Verlag (Wien-Leipzig) Die Produktion Der Bastei-Verlag war die letzte (belletristische) Verlagsneugr\u00fcndung in \u00d6sterreich vor dem &#8222;Anschlu\u00df&#8220;. Er wurde in Wien am 22. Oktober 1936 (Gesellschaftsvertrag) zum Betrieb des Buchhandels sowie von Verlagsgesch\u00e4ften aller Art, insbesondere solcher auf dem Gebiet des Buch- und Kunsthandels gegr\u00fcndet. Am 17. November 1936 wurde die\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=205\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":149,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-205","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/205","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=205"}],"version-history":[{"count":7,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/205\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2513,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/205\/revisions\/2513"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=205"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}