{"id":214,"date":"2015-09-03T19:45:26","date_gmt":"2015-09-03T17:45:26","guid":{"rendered":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=214"},"modified":"2016-08-11T18:18:47","modified_gmt":"2016-08-11T16:18:47","slug":"deutsche-verlage-in-oesterreich","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=214","title":{"rendered":"Deutsche Verlage in \u00d6sterreich"},"content":{"rendered":"<h3>Deutsche Verlage in \u00d6sterreich <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span style=\"font-size: 0.7em; vertical-align: top;\">[1]<\/span><\/a><\/h3>\n<h6><\/h6>\n<ul class=\"overview\">\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading1\" target=\"_self\">S. Fischer Verlag<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading2\" target=\"_self\">Kurt Wolff Verlag<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading3\" target=\"_self\">Georg M\u00fcller Verlag<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading4\" target=\"_self\">Drei Masken Verlag<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading5\" target=\"_self\">Malik-Verlag<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a href=\"#anm1\">Anmerkungen<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a href=\"#erg1\">Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Bevor wir auf diesen Verlag [den Verlag Bermann-Fischer] n\u00e4her eingehen, wird in einem Exkurs die Pr\u00e4senz und T\u00e4tigkeit einiger wichtiger reichsdeutscher Verlage in \u00d6sterreich ab 1918 kurz erl\u00e4utert. Vorausgeschickt sei, da\u00df weder der L. Staackmann Verlag noch der Reclam-Verlag, auf die sich in einem besonderen Zusammenhang eine andere Stelle dieser Arbeit bezieht, eine eigene Repr\u00e4sentanz bzw. Niederlassung in Wien unterhielt.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading1\"><\/a> S. Fischer Verlag<\/h3>\n<p>Als sich der Schwiegersohn S. Fischers, Dr. Gottfried Bermann-Fischer, im Jahre 1936 mit seinem &#8222;Sezessionsverlag&#8220; nun doch in Wien niederlie\u00df, war dies schon das zweite Mal, da\u00df die Verlagsfirma &#8222;Fischer&#8220; in der \u00f6sterreichischen Hauptstadt pr\u00e4sent war. Schon seit der Jahrhundertwende und davor hatten einige wenige reichsdeutsche belletristische Verlage den Markt in \u00d6sterreich vollkommen beherrscht, allen voran S. Fischer, dessen Verlagsautoren zweifellos mit dem, was heute die &#8222;\u00f6sterreichische Literatur&#8220; dieser Zeit ausmacht, synonym sind, aber auch der L. Staackmann Verlag und der Insel-Verlag in Leipzig und der Georg M\u00fcller Verlag in M\u00fcnchen. Obwohl man \u00fcber keine Statistik verf\u00fcgt, verlegten diese Unternehmen den \u00fcberwiegenden Teil belletristischer Literatur aus \u00d6sterreich und verkauften ihn dorthin. Dennoch scheint sich das Interesse dieser Verlage, in Wien eine Filiale oder eine Niederlassung zu errichten, sehr in Grenzen gehalten zu haben, bis die Zeitumst\u00e4nde etwa im letzten Kriegsjahr in Deutschland Wien kommerziell als Ausweich m\u00f6glichkeit attraktiv erscheinen lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Schon seit Anfang 1918 plante der Berliner S. Fischer Verlag konkret in Wien eine &#8222;\u00f6sterreichische Filiale&#8220; zu errichten. Aber das eigentliche Motiv ging vorerst aus den \u00f6ffentlichen Ank\u00fcndigungen nicht hervor. Als im November 1918 Verhandlungen mit Wiener Stellen bereits sehr weit gediehen waren, kaufte Fischer eine halbe Seite in der <em>Buchh\u00e4ndler-Correspondenz, <\/em>um die Er\u00f6ffnung einer solchen &#8222;\u00f6sterreichischen Filiale&#8220; bekanntzugeben: &#8222;Auf Wunsch und im Interesse unserer \u00f6sterreichischen Autoren, deren wir gegenw\u00e4rtig 35 z\u00e4hlen (&#8230;)&#8220; hei\u00dft es da u.a. Mit der F\u00fchrung der Gesch\u00e4fte beauftragt wurde &#8211; auf Empfehlung Arthur Schnitzlers &#8211; &#8222;unser Vertreter, Herr Dr. Richard Rosenbaum (&#8230;)&#8220;<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"Reference\">[2]<\/span><\/a> &#8222;Der Ausbau unserer \u00f6sterreichischen Filiale ist f\u00fcr die Zeit nach dem Kriege in Aussicht genommen.&#8220; (ebda.) Das mu\u00df man allerdings als &#8222;public relations&#8220;-Geste interpretieren. Schon im August 1917 hatte Fischer den Gedanken erwogen, einen Teil seiner Verlagsproduktion in \u00d6sterreich drucken zu lassen. <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"Reference\">[3]<\/span><\/a> Besonders im letzten Kriegsjahr fand er sich in einer Zwangslage, da er etwa f\u00fcr den notwendig gewordenen Neudruck der Gesamtausgabe Schnitzlers kaum Papier zur Verf\u00fcgung hatte. <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span class=\"Reference\">[4]<\/span><\/a> In einem Brief an Schnitzler vom 7.3.1918 meint Fischer, da\u00df die Wiener Papierbelieferung \u00fcberhaupt den Zweck hatte, die \u00f6sterreichischen Autoren sicherzustellen:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Bekomme ich also Papier in Wien, so werde ich in einem solchen Fall aus technischen Gr\u00fcnden B\u00fccher \u00f6sterreichischer Autoren in Deutschland und als Kompensation wieder B\u00fccher deutscher Autoren in \u00d6sterreich drucken m\u00fcssen &#8230; <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span class=\"Reference\">[5]<\/span><\/a><\/p>\n<p>&#8222;Fischer war der Auffassung, ,da\u00df die \u00f6sterreichische Regierung eine moralische Verpflichtung h\u00e4tte, mich bei der Drucklegung von Werken \u00f6sterreichischer Autoren zu unterst\u00fctzen, in einer Zeit, wo in Deutschland das Papier knapp ist und wo von \u00d6sterreich die Papierausfuhr gesperrt ist. \u201aEs war ihm bekannt, da\u00df einige deutsche Verleger bereits in \u00d6sterreich drucken lie\u00dfen, ,ohne sich an die Regierung zu kehren&#8220;, und er war mithin der Meinung, ,da\u00df mir meine \u00f6sterreichischen Autoren nunmehr auch bei der Beschaffung der n\u00f6tigen Papierquanten in \u00d6sterreich behilflich sein k\u00f6nnten.&#8220;&#8220; <a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span class=\"Reference\">[6]<\/span><\/a> Mit dem Papierfabrikanten Ernst Prinzhorn wurden in Wien Verhandlungen aufgenommen, und Papierlieferungen wurden in Aussicht gestellt.<\/p>\n<p>Voraussetzung war jedoch, da\u00df der S. Fischer Verlag, um eine Zuteilung zu erhalten, in Wien eine Zweigstelle oder Filiale einrichte. Fischer war von diesem Gedanken nicht sonderlich begeistert, wollte sich aber &#8222;einem solchen verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig bescheidenen Plan nicht grunds\u00e4tzlich verschlie\u00dfen&#8220;.<\/p>\n<p>Doch alsbald kam hinter dem &#8222;verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig bescheidenen Plan&#8220; ein wesentlich unbescheidener zum Vorschein. Prinzhorn erblickte in der Wiener Niederlassung des weltber\u00fchmten S. Fischer Verlags die M\u00f6glichkeit zur Schaffung jenes gro\u00dfen \u00f6sterreichischen Verlags, der in Wien bisher immer gefehlt hatte und mit dessen Hilfe eine gro\u00dfe Anzahl der zu reichsdeutschen Verlegern abgewanderten \u00f6sterreichischen Schriftsteller unter der Flagge des S. Fischer Verlags sich nach \u00d6sterreich w\u00fcrde zur\u00fcckholen lassen. Prinzhorn veranla\u00dfte den Unterh\u00e4ndler Zifferer, Fischer die Gr\u00fcndung eines eigenen \u00f6sterreichischen Verlags &#8222;f\u00fcr die sozialen, politischen und kulturellen Interessen \u00d6sterreichs auf breiter Grundlage&#8220; vorzuschlagen, an dem sich \u00f6sterreichisches Kapital durch \u00f6sterreichische Papierfabriken beteiligen werde. <a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span class=\"Reference\">[7]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Doch dachte Fischer &#8222;keinen Augenblick daran&#8220;, etwas den Vorstellungen Prinzhorns entsprechend zu realisieren. Er schien es nur auf das verf\u00fcgbare \u00f6sterreichische Papier abgesehen zu haben. Entsprechend fiel die Reaktion Prinzhorns auch aus:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Mir scheint, da\u00df Fischer lediglich Interesse f\u00fcr sein Papier hat und da\u00df ihm die Gr\u00fcndung eines \u00f6sterreichischen Verlages ziemlich gleichg\u00fcltig ist. Damit, da\u00df Fischer lediglich Aufsichtsrat eines Unternehmens wird, das wir zu gr\u00fcnden h\u00e4tten, ist uns nicht gedient. Wie ich mir die Sache vorgestellt habe, m\u00fc\u00dfte Fischer Spiritusrektor der ganzen Sache sein, und wir h\u00e4tten lediglich f\u00fcr gew\u00fcnschtes Kapital, Druck und Papier zu sorgen. <a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><span class=\"Reference\">[8]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Angesichts der Tatsache, da\u00df Prinzhorn Fischers &#8222;wahres Interesse&#8220; an \u00d6sterreich &#8211; n\u00e4mlich als Papierlieferant &#8211; erkannt hatte, drehte Fischer den Spie\u00df um, wie er es brauchte:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Bitte geben Sie Herrn Prinzhorn davon Nachricht. Ich bin bereit, nach Wien zu kommen, wenn die Frage des Papierbedarfs f\u00fcr meinen Verlag von dem Plan der Gr\u00fcndung eines \u00f6sterreichischen Verlags vollkommen getrennt wird, sehe aber andererseits keine Veranlassung dazu, bei der Gr\u00fcndung eines \u00f6sterreichischen Verlags behilflich zu sein, wenn ich nicht auf ein Entgegenkommen im Interesse der \u00f6sterreichischen Autoren meines Verlages zu rechnen habe. <a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><span class=\"Reference\">[9]<\/span><\/a><\/p>\n<p>In derselben Angelegenheit schrieb Fischer am 10.4.1918 an Schnitzler:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Wenn die \u00f6sterreichischen Autoren Herrn Prinzhorn die Erkl\u00e4rung abgeben, da\u00df sie f\u00fcr seinen \u00f6sterreichischen Verlag nicht zu haben sein werden, wenn er jetzt in unlauterer Weise [!] die Papiernot in Deutschland zu Ungunsten der in Deutschland verlegten \u00f6sterreichischen Autoren ausnutzt, so k\u00f6nnte damit ein wirksamer Druck auf Prinzhorn ausge\u00fcbt werden &#8230; <a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><span class=\"Reference\">[10]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Diese &#8222;haltet den Dieb&#8220;-Taktik setzte Fischer auch fort, um allein sich und seinem Verlag in Berlin zu dienen, wie aus der etwas einseitigen Darstellung de Mendelssohns hervorgeht.<\/p>\n<p>Da\u00df der S. Fischer Verlag seine Wiener Filiale in der Wohnung seines Wiener Vertreters Rosenbaum hatte, sagt \u00fcber den geplanten Gesch\u00e4ftsumfang in \u00d6sterreich ziemlich viel aus. Nach der Anzeige in der <em>Buchh\u00e4ndler-Correspondenz <\/em>vom November 1918 zu schlie\u00dfen, hatte man inzwischen in der Papierfrage wenigstens einen Mindestkonsens erreicht. Nach de Mendelssohn hatte die Wiener Filiale am 15. Oktober 1918 zu arbeiten begonnen (S. 775). Ein Erfolg in Fischers Mindestengagement in \u00d6sterreich war die M\u00f6glichkeit, im selben Monat Schnitzlers <em>Gesammelte Werke <\/em>neu zu drucken.<\/p>\n<p>Zumal Ernst Prinzhorn Generaldirektor der Elbem\u00fchl Papierfabriks- und Verlags-Gesellschaft (was de Mendelssohn nicht erw\u00e4hnt) und zugleich Verwaltungsratsmitglied (seit 1912) bei Waldheim-Eberle war, ist es nicht verwunderlich, da\u00df die Druckauftr\u00e4ge Fischers haupts\u00e4chlich von Waldheim-Eberle erledigt wurden. Der einzige Hinweis auf &#8222;Wien&#8220; in den Wiener Verlagserzeugnissen findet sich nicht im Impressum, sondern nur als Angabe unter dem Verlagssignet (einem Fischer mit Netz), das einem spiegelgleichen Signet mit der Bezeichnung &#8222;Berlin&#8220; gegen\u00fcbergestellt ist.<\/p>\n<p>Obwohl Fischer schon mit Erla\u00df der n.\u00f6. Statthalterei vom 24.10.1918 die Konzession zum Betriebe einer Verlagsbuchhandlung im Standorte Wien III., Marokkanergasse 11 (angeblich im selben Haus, wo der Wiener Vertreter wohnte!) erhielt, dauerte es noch eine Weihe bis zur handelsgerichtlichen Protokollierung. Da\u00df die Konzessionsverleihung scheinbar so problemlos vonstatten ging, in einer Zeit, in der einheimische und andere ausl\u00e4ndische Firmen nur Ablehnungen erhielten, kann nur auf eine besondere Lobby zur\u00fcckzuf\u00fchren sein. Das Ansuchen um Eintragung ins Wiener Handelsregister ist mit 6. Februar 1919 datiert, und am 11. Februar wird die Firma unter Register A, Band 39, pagina 82 eingetragen. Es deutet vieles darauf hin, da\u00df Fischer nicht die Absicht hatte, in Wien mehr als eine &#8222;Briefkastenfirma&#8220; zu f\u00fchren. Wien galt als &#8222;Zweigniederlassung&#8220;, diente de facto der Ausweichsherstehlung. So waren alle Prokuristen, die ins Wiener Handelsregister eingetragen wurden, Angestellte des Stammhauses in Berlin. Auch scheint Richard Rosenbaum, der \u00fcbrigens nicht an dem in der Konzession angegebenen Standort wohnte, nicht auf. Man k\u00fcmmerte sich \u00fcberhaupt nicht um das &#8222;Wiener Unternehmen&#8220; bis April 1922, als Polizei und Gericht den Geisterverlag suchte und die Prokuristen aus dem Handelsregister gel\u00f6scht wurden. In Antwort auf die Anregung, die Firma zu l\u00f6schen, wurde aus Berlin folgendes mitgeteilt:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Die Wiener Niederlassung betreibt ihre Gesch\u00e4fte lediglich in der Art, da\u00df sie Verhandlungen mit Autoren und Buchdruckereien in Wien f\u00fchrt und f\u00fcr die Expedition der hier fertiggestellten Druckbogen Sorge tr\u00e4gt. Hiezu bedarf es au\u00dfer einem Vertreter weder eines besonderen Lokales, noch eines eigenen Personales. Wenn nun bisher als Sitz der Zweigniederlassung das Haus in Wien III., Marokkanergasse 11 angegeben war, so beruht dies darauf, da\u00df der seinerzeitige Vertreter der Firma S. Fischer Verlag in diesem Haus gewohnt hat. Derzeit f\u00fchrt die bezeichneten Gesch\u00e4fte die Firma Friese &amp; Lang in Wien I., Br\u00e4unerstra\u00dfe 3, deren Lokal als Sitz der Zweigniederlassung zu gelten hat. <a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><span class=\"Reference\">[11]<\/span><\/a><\/p>\n<p class=\"zitat\">S. Fischer Verlag<\/p>\n<p>S. Fischer in Wien blieb noch elf Jahre als &#8222;Karteileiche&#8220; bestehen. Ahs das Handelsgericht in Wien im Februar 1933 wegen Gewerber\u00fccklegung Anstalten machte, die Firma zu l\u00f6schen, schickte der S. Fischer Verlag in Berlin zu einem sehr bedeutenden Zeitpunkt der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit ein Schreiben nach Wien, mit der Bitte, nun von der L\u00f6schung Abstand zu nehmen. Im Schreiben vom 20. M\u00e4rz 1933 hei\u00dft es u.a.:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Bei unseren vielen Beziehungen zum \u00f6sterreichischen, insbesondere zum Wiener Buchhandel m\u00f6chten wir jedoch h\u00f6flichst ersuchen, von der L\u00f6schung dieser Firma abzusehen. Es ist noch nicht ausgeschlossen, da\u00df wir bei sich bietender Gelegenheit, zwecks besserer Ausnutzung unserer Beziehungen zum \u00f6sterreichischen Buchhandel, die Zweigniederlassung in Kraft treten hassen, bzw. am Wiener Platze wieder direkt Gesch\u00e4fte vornehmen. Wir ersuchen daher hiermit h\u00f6flichst, von einer L\u00f6schung obiger Firma Abstand zu nehmen.<\/p>\n<p class=\"zitat\">Hochachtungsvoll S. Fischer Verlag A.G. <a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><span class=\"Reference\">[12]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Diese &#8222;Prophezeiung&#8220; sollte sich auch bewahrheiten. Man wollte sich angesichts der politischen Entwicklung ein &#8222;Hintert\u00fcrl&#8220; offen lassen, \u00fcberlegte es sich dann aber anders. In einem kurzen Schreiben von Dr. Gottfried Bermann und Johann Heinrich Suhrkamp vom 1.7.1933 wird der Antrag gestellt, die Firma zu l\u00f6schen, was am 19. September auch geschah.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading2\"><\/a> Kurt Wolff Verlag<\/h3>\n<p>Genausowenig altruistisch wie S. Fischer war in diesem Zeitraum gegen Kriegsende freilich auch das Verhalten anderer erfolgreicher reichsdeutscher Verlage &#8211; so z.B. des Kurt Wolff Verlags, der mit seinen zahlreichen \u00f6sterreichischen Autoren sich in der gleichen Schwierigkeit befand wie Fischer. Soweit man \u00fcber die Pl\u00e4ne des Kurt Wolff Verlags informiert ist, gab es zwischen Fischer und Wolff, was \u00d6sterreich-Pl\u00e4ne betrifft, einen gro\u00dfen Unterschied: die vorgesehene Zweigstelle Wolffs in \u00d6sterreich war zwar mit einem Papierkontingent verbunden, sollte aber zum Unterschied zu Fischer nicht blo\u00df eine Briefkastenfirma sein. So schrieb Georg Heinrich Meyer diesbez\u00fcglich an Franz Kafka am 13. September 1918:<\/p>\n<p class=\"zitat\">(&#8230;) Die Schwierigkeiten der Buchherstellung werden gewi\u00df auch Ihnen nicht unbekannt geblieben sein. (&#8230;) Diese Schwierigkeiten (&#8230;) sind bestimmend gewesen, da\u00df wir eine Zweigstelle in \u00d6sterreich unter der Firma &#8222;Kurt Wolff Verlag in Wien&#8220; errichten werden. Hierdurch hoffen wir in die Lage zu gelangen, wieder einige Bewegungsfreiheit in unserer Produktion zu bekommen. Unter der Firma &#8222;Kurt Wolff Verlag in Wien&#8220; wollen wir namentlich die neuen B\u00fccher unserer \u00f6sterreichischen Autoren auf den Markt bringen, wie z.B. den neuen Gedichtband von Werfel. Gesamtausgaben von Max Brod, (&#8230;) und auch Franz Kafka&#8220;s &#8222;Landarzt&#8220;.<\/p>\n<p class=\"zitat\">Dem deutschen Buchhandel gegen\u00fcber l\u00e4uft alles unter der Firma Kurt Wolff Verlag weiter. Die Wiener Zweigstelle soll in erster Linie eine Handhabe sein, da\u00df wir auch in \u00d6sterreich ein Papierkontingent bekommen. Weiter wollen wir damit die Schwierigkeiten, die sich aus der neuen Devisenordnung ergeben, dem Sortimentsbuchhandel erleichtern, indem wir Zahlungen in \u00f6sterreichischer W\u00e4hrung entgegennehmen. Mit der Zeit, wenn die Produktionsverh\u00e4ltnisse und Herstellungs-Schwierigkeiten sich bessern, soll nat\u00fcrlich auch die Wiener Zweigstelle ein vollst\u00e4ndiges Lager unseres ganzen gangbaren Verlags f\u00fchren, und der \u00f6sterreichische Buchhandel soll in der Lage sein, aus dem Verlag von Wien ebenso leicht wie von Leipzig zu beziehen. Das wird f\u00fcr die Sortiments-Buchh\u00e4ndler namentlich in Wien, Budapest, Graz etc. eine gro\u00dfe Erleichterung bedeuten. F\u00fcr Prag freilich kommt es ja weniger in Frage, da die Prager Buchh\u00e4ndler auch den Bezug von Leipzig ziemlich bequem haben. (&#8230;)<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\"><span class=\"Reference\">[13]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Infolge des Kriegsendes wurde der interessante Plan nicht verwirklicht.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading3\"><\/a> Georg M\u00fcller Verlag<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\"><span style=\"font-size: 0.7em; vertical-align: top;\">[14]<\/span><\/a><\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/georgm\u00fcller.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-957\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/georgm\u00fcller.jpg\" alt=\"M\u00fcller Signet\" width=\"150\" height=\"194\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/georgm\u00fcller.jpg 531w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/georgm\u00fcller-232x300.jpg 232w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/georgm\u00fcller-116x150.jpg 116w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Auch zog es nach dem Krieg den weltber\u00fchmten Georg M\u00fcller Verlag, der nicht wenige \u00f6sterreichische Autoren verlegte, <a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\"><span class=\"Reference\">[15]<\/span><\/a> nach Wien. Schon am 2. November 1918 wurde der Georg M\u00fcller Verlag, Verlagsbuchhandlung, Kommanditgesellschaft als Zweigniederlassung der in M\u00fcnchen bestehenden Hauptniederlassung ins Wiener Handelsregister eingetragen. Die Firma war jedoch noch ohne erforderliche Konzession zum Betrieb des Verlagsbuchhandels mit Ausschlu\u00df des offenen Ladengesch\u00e4fts und mu\u00dfte deshalb ein Ansuchen stellen. Was Wien als Standort einer Niederlassung eines reichsdeutschen Verlags gerade in dieser Zeit n\u00e4mlich so begehrt machte, geht genausowenig wie bei Fischer im Falle des Georg M\u00fcller Verlags aus \u00f6ffentlichen Erkl\u00e4rungen hervor. Neben der Papierfrage war auch die Inflation in Deutschland und damit verbunden die Steigerung der Markkurse in \u00d6sterreich ab Herbst 1918, die die Buchherstellung in \u00d6sterreich attraktiv machte, ma\u00dfgebend. Au\u00dferdem war durch die politischen Verh\u00e4ltnisse im November 1918 eine empfindliche St\u00f6rung in der \u00dcberweisung von Markw\u00e4hrung nach Deutschland eingetreten. Die Devisenzentrale respektive die \u00f6sterreichisch-ungarische Bank verf\u00fcgte nicht \u00fcber gen\u00fcgende f\u00e4llige Markguthaben, als da\u00df sie den Anforderungen entsprechen konnte. Trotz eines Umsatzes in \u00d6sterreich-Ungarn 1918 in der H\u00f6he von 1 Million Kronen wurde dem Georg M\u00fcller Verlag der Weg nach \u00d6sterreich nicht so ohne weiteres erm\u00f6glicht, wie bei der Berliner Firma S. Fischer. Denn die Verleihung von neuen Konzessionen in Wien, vor allem im 1. Bezirk, wo es ohnehin schon 27 notleidende Betriebe gab, stie\u00df mancherorts auf gewaltigen Widerstand &#8211; so z.B. den des Bezirksamts, des Magistratssenats und der Landesregierung. Dennoch entschied das Staatsamt f\u00fcr Gewerbe, Industrie und Handel nach einem Rekurs f\u00fcr die Verleihung der Konzession an M\u00fcller. Es ist nicht uninteressant zu sehen, wie der Georg M\u00fcller Verlag (im Gegensatz zu S. Fischer) sein Ansuchen um Verleihung einer Konzession begr\u00fcndete. In den entsprechenden Archivunterlagen liest man u.a. folgendes:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Durch die Gew\u00e4hrung der Konzession w\u00fcrde der Georg M\u00fcller Verlag in den Stand gesetzt werden, \u00f6sterreichisch-ungarisches Talent an die \u00d6ffentlichkeit zu bringen und das intellektuelle Leben zu f\u00f6rdern. Der jetzt schon gewaltige Umsatz w\u00fcrde sich bedeutend vermehren und der Staat w\u00fcrde hohe Einnahmen an Steuern beziehen, die ihm jetzt vollst\u00e4ndig entgehen. &#8211; Der Mi\u00dfstand, da\u00df \u00f6sterr. ung. Verfasser ihr Geistesprodukt ins Ausland verkaufen m\u00fcssen, von wo aus es in Druckform wieder hieher zur\u00fcckkomme, w\u00fcrde durch die Gew\u00e4hrung dieser Konzession behoben und der auf diese Weise dem Auslande zuflie\u00dfende Gewinn w\u00fcrde dem Inlande erhalten bleiben. Auch f\u00fcr die Industrie w\u00e4re die Gr\u00fcndung des Tochterverlages von gr\u00f6\u00dfter Wichtigkeit, denn bei Eintritt von normalen Verh\u00e4ltnissen w\u00fcrde die Firma die B\u00fccher in der Monarchie selbst drucken und binden lassen, wodurch eine gro\u00dfe Anzahl von Personen, zum Teil Frauen und M\u00e4dchen, eine angenehme und gut bezahlte Besch\u00e4ftigung finden w\u00fcrden. <a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\"><span class=\"Reference\">[16]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Weder \u00fcber eine tats\u00e4chliche Verlagsproduktion noch \u00fcber ein Anwerben junger \u00f6sterreichischer Talente konnte etwas in Erfahrung gebracht werden. Es scheint eher der Fall gewesen zu sein, da\u00df die Wiener Niederlassung sich auf die Entgegennahme von Bestellungen f\u00fcr \u00d6sterreich und osteurop\u00e4ische Staaten beschr\u00e4nkte. Nach der Umwandlung der M\u00fcnchner Firma im Dezember 1919 \u00e4nderte sich die Rechtspers\u00f6nlichkeit auch in Wien im Jahre 1921, und zwar durch die Umwandlung von einer Kommanditgesellschaft zu einer Aktiengesellschaft. So wurde die Georg M\u00fcller Verlag A.G. unter ausschlie\u00dflicher Beteiligung reichsdeutschen Kapitals nach Genehmigung diverser Ministerien im Juni 1921 am 7. Oktober 1921 unter Register B, Band 10, pagina 99 ins Wiener Handelsregister eingetragen. Gegenstand des Unternehmens war u.a. der Fortbetrieb der M\u00fcnchner Firma in Wien nun als Aktiengesellschaft. Gleichzeitig wurde der am 14.12.1889 in Hodrusbanya (CSSR) geborene Buchh\u00e4ndler Dr. Franz Hain mit der Vertretung der Niederlassung der Firma in Wien betraut. Im Fr\u00fchjahr 1923 wurde in Wien f\u00fcr den Buchhandel in \u00d6sterreich, Ungarn, Tschechoslowakei, Jugoslawien, Rum\u00e4nien und den Balkan eine eigene Auslieferung er\u00f6ffnet. <a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\"><span class=\"Reference\">[17]<\/span><\/a> Drei Jahre sp\u00e4ter bestand seitens der M\u00fcnchner Zentrale an einer Weiterf\u00fchrung der Buchhandelskonzession in Wien kein Interesse mehr. So kam es, da\u00df die Konzession auf Hain \u00fcbertragen wurde. Er fungierte als Liquidator, stellte infolge beendeter Liquidation den Antrag auf L\u00f6schung der Wiener Niederlassung am 13. November 1928, worauf die Georg M\u00fcller Verlag A.G., Zweigniederlassung Wien am selben Tag gel\u00f6scht wurde. Hain blieb weiterhin Wiener Auslieferer des Georg M\u00fcller Verlags, bis dieser 1932 mit Albert Langen vereint wurde.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading4\"><\/a> Drei Masken Verlag<\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/dreimaskenverlag.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-966\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/dreimaskenverlag.jpg\" alt=\"Drei Masken Signet\" width=\"150\" height=\"234\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/dreimaskenverlag.jpg 485w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/dreimaskenverlag-192x300.jpg 192w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/dreimaskenverlag-96x150.jpg 96w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Etwas sp\u00e4ter als die bisher besprochenen reichsdeutschen Verlage entschlo\u00df sich der 1910 gegr\u00fcndete Drei Masken Verlag, dessen Hauptt\u00e4tigkeit urspr\u00fcnglich in der Vermittlung von Auff\u00fchrungsrechten dramatischer Werke, deren Buchausgaben in anderen Verlagen erschienen, lag, nach Wien zu kommen. Erste Schritte in Richtung einer Niederlassung in Wien, um \u00f6sterreichische Autoren besser betreuen zu k\u00f6nnen, erfolgten im ersten Halbjahr 1922. Da ausschlie\u00dflich reichsdeutsche Kapitalsgeber (H\u00f6he: K 500.000) beteiligt waren, mu\u00dfte die Eintragung der Gesellschaft ins Handelsregister erst vom Bundesministerium f\u00fcr Inneres genehmigt werden, was am 27.6. 1922 auch erfolgte. <a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\"><span class=\"Reference\">[18]<\/span><\/a> &#8222;Das Unternehmen steht in engster Interessengemeinschaft mit der ,Drei Masken Verlag A.G.&#8220; in Berlin und M\u00fcnchen. Diese hat gem\u00e4\u00df h.a. abgegebener Erkl\u00e4rung gegen die F\u00fchrung dieses Firmawortlautes des neuen Unternehmens nicht nur keine Einwendung erhoben, sondern ihr Interesse betont, da\u00df sie an der Gleichheit des Firmazusatzes ,Drei Masken Verlag&#8220;, mit R\u00fccksicht auf die \u00f6sterreichischen Autoren liegt. Somit ist auch der angestrebte Firmawortlaut zur Protokollierung geeignet.&#8220; So der Wortlaut eines Gutachtens der Kammer f\u00fcr Handel, Industrie und Gewerbe in Wien<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\"><span class=\"Reference\">[19]<\/span><\/a> Einziger (Wahl-) \u00d6sterreicher in der Firma war Alfred B\u00f6hme, u.a. der sp\u00e4tere kommissarische Verwalter des Bermann-Fischer Verlags. Am 18. Juli 1922 wurde die Firma unter Register C, Band 66, pagina 55 ins Wiener Handelsregister eingetragen. Zum Betriebsgegenstand z\u00e4hlten: Der Betrieb eines Verlagsgesch\u00e4ftes. der Erwerb und die Verwertung von Urheber- und Verlags-rechten aller Art und die Vertretung anderer Verlage. Die Gesellschaft ist befugt, andere Unternehmungen, welche mit dem Betriebe des Verlagsgesch\u00e4ftes zusammenh\u00e4ngen, wie Theater-, Zeitungs- und Zeitschriftenunternehmungen, zu gr\u00fcnden, sich an solchen Unternehmungen zu beteiligen, sie zu betreiben und\/oder ihre Vertretung zu \u00fcbernehmen. Anfang 1924 trat der Verleger Ernst Peter Tal an Stelle des Reichsdeutschen Rudolf Graf Westarp, der bis dahin neben B\u00f6hme Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer war, in die Firma ein. Die Gesch\u00e4ftsverbindung zwischen dem E.P. Tal &amp; Co. Verlag und dem Drei Masken Verlag wurde dann mit Ende 1926 gel\u00f6st. Mit Beschlu\u00df vom 9.1.1928 hat sich die Firma Drei Masken Verlag Ges.m.b.H. aufgel\u00f6st und ist in Liquidation getreten. Das gesamte Personal wurde zum 31.3.1928 gek\u00fcndigt und die L\u00f6schung aus dem Handelsregister am 31. Dezember dieses Jahres durchgef\u00fchrt. Danach wurde die Auslieferung des Drei Masken Verlags Berlin-M\u00fcnchen aufgeteilt: Die Firma Hofmeister-Figaro in Wien \u00fcbernahm die Auslieferung f\u00fcr den Musikverlag, Dr. Franz Hain die f\u00fcr den Buchverlag und Herder &amp; Co. die f\u00fcr diverse theologische Schriften.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading5\"><\/a> Malik-Verlag<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\"><span style=\"font-size: 0.7em; vertical-align: top;\">[20]<\/span><\/a><\/h3>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/malikverlag.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-973\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/malikverlag.jpg\" alt=\"Malik Signet\" width=\"140\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/malikverlag.jpg 767w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/malikverlag-210x300.jpg 210w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/malikverlag-715x1024.jpg 715w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/malikverlag-105x150.jpg 105w\" sizes=\"auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px\" \/><\/a>Der 1916 von Wieland Herzfelde gegr\u00fcndete Malik- Verlag errichtete ebenfalls eine Niederlassung in Wien. Pl\u00e4ne wurden im J\u00e4nner 1924 konkretisiert, soda\u00df der Malik-Verlag mit Wieland Herzfelde als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer die Firma Anfang M\u00e4rz beim Wiener Handelsgericht zur Anmeldung bringen konnte. Gegenstand des Unternehmens, das ein Stammkapital von 200 Millionen Kronen aufwies, <a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\"><span class=\"Reference\">[21]<\/span><\/a> war die Herstellung und der Verkauf von B\u00fcchern und Druckschriften sowie von Kunstreproduktionen und insbesondere der Betrieb des Verlagsgesch\u00e4ftes \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte erst am 13.5.1924 unter Register C, Band 20, pagina 86. Wie bei den bereits genannten reichsdeutschen Verlagen kamen auch dem Malik-Verlag Druck und Papier in Wien erheblich billiger. Die Wiener Zweigstelle bedeutete zudem einen Schutz gegen Beschlagnahme und Prozesse in Berlin. Allerdings nahm sich die Wiener Herstellung (1924-1925) von ca. acht Titeln, darunter Johannes R. Bechers <em>Am Grabe Lenins, <\/em>Georg Lukacz&#8220; Studie \u00fcber Lenin und Richard M\u00fcllers zweib\u00e4ndiges Werk <em>Vom Kaiserreich zur Republik <\/em>gemessen an der Gesamtproduktion eher bescheiden aus. Bereits im Mai 1926 war die Wiener Zweigstelle f\u00fcr st\u00e4ndig nach Deutschland \u00fcbersiedelt. Der Verlag wurde mit 1.1.1929 von amtswegen aufgel\u00f6st und am 17.1.1930 gem\u00e4\u00df der Goldbilanzennovelle aus dem Handelsregister gel\u00f6scht.<\/p>\n<h3 id=\"anm1\"><a class=\"none\" name=\"Heading6\"><\/a> Anmerkungen<\/h3>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref1\" target=\"text\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Quellenhinweise: Handelsgericht Wien, Registerakt C 4, 40 (WrStLa); Handelsgericht Wien, Ausgleich Sa 3\/39 (WrStLa); PETER DE MENDELSSOHN, S. Fischer und sein Verlag. Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag, 1970; HANS ALBERT WALTER, Die Helfer im Hintergrund. Zur Situation der deutschen Exilverlage 1933-1945. In: Frankfurter Hefte, 20. Jg., 1965, S. 121-132; Exil in der Tschechoslowakei, in Gro\u00dfbritannien, Skandinavien und in Pal\u00e4stina. Leipzig: Verlag Philipp Reclam jun, 1980, S. 440-449 (= Kunst und Literatur im antifaschistischen Exil 1933-1945, Band 5); GOTTPRIED BERMANN-FISCHER, Bedroht &#8211; Bewahrt. Der Weg eines Verlegers. Frankfurt am Main: Fischer B\u00fccherei, 1971 (= FTB 1169); \u00d6Sta, AVA, BMfHuV, VVSt, V.A. 09328 (Verm\u00f6gens-Anmeldung Dr. Gottfried Bermann). Weitere Quellenhinweise sind in Anmerkungen zu weiteren Ausf\u00fchrungen \u00fcber den Bermann-Fischer Verlag enthalten.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref2\" target=\"text\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <em>BC,<\/em> Nr. 46, 13.11.1918, S. 542.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref3\" target=\"text\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> DE MENDELSSOHN (zit. Anm. 1), S. 770.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref4\" target=\"text\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Die Fragen Papierfabrikation, Zuteilung von Rotationspapier an Zeitungen, Verf\u00fcgbarkeit von besonderen Papiersorten f\u00fcr Buchherstellung, Papierexport etc. m\u00fcssen einer speziellen Untersuchung vorbehalten bleiben, die in diesem Rahmen nicht vorgenommen werden kann. Essentiell ist die Papierfrage in Zusammenhang mit der Zeitungsproduktion w\u00e4hrend des Kriegs und verst\u00e4rkt nach Ausrufung der Republik. So wurden in den 1 1\/2 Jahren nach dem &#8222;Umsturz&#8220; in Wien nicht weniger als 237 Zeitungen gegr\u00fcndet. Zur Bedeutung dieser Neugr\u00fcndungen f\u00fchrte Friedrich Austerlitz folgendes im Parlament aus: &#8222;Nun ist es allerdings eine geschichtlich bezeugte Erscheinung, da\u00df kulturelle Umw\u00e4lzungen auch eine ganz gewaltige Vermehrung der Presse zur Folge haben, neue Lebenselemente \u00f6ffnen, auch neue Klassen emporf\u00fchren. Das ist, wie gesagt, eine Erscheinung, die gar nicht so seltsam ist, obwohl gerade in Wien sich eine bureaukratisierte Presse mehr entwickelt hat als eine revolution\u00e4re oder durch die Zeitumst\u00e4nde hervorgerufene. (&#8230;) Meine Herren! Was f\u00fcr ein gewaltiges Problem ist eigentlich die Verteuerung der B\u00fccher! &#8211; Und es ist geradezu sonderbar und zeigt eigentlich die Fremdheit der gesetzgebenden K\u00f6rper, ihr Losgel\u00f6stsein von dem geistigen Aufbau der Gesellschaft, da\u00df sie f\u00fcr alle Dinge ein viel gr\u00f6\u00dferes Interesse haben als f\u00fcr eine Frage, die geradezu den ganzen Entwicklungsgang unserer Jugend und unserer Zukunft bedroht.&#8220; (Stenogr. Protokoll der 58. Sitzung d. Konstituierenden Nationalversammlung der Republik \u00d6sterreich am 30. J\u00e4nner 1920, S. 676-77). Weder was Papier f\u00fcr Zeitungen noch f\u00fcr Buchherstellung betrifft, d\u00fcrfte es am Markt immer mit rechten Dingen zugegangen sein. Ein Schwarzmarkt &#8211; wie \u00fcbrigens nach dem Zweiten Weltkrieg &#8211; war die Folge, und gro\u00dfe Firmen konnten freilich gewinnbringender ihre Waren ins Ausland verkaufen. Die Ausfuhr von Papier und anderen Waren war unbestritten lebensnotwendig, zumal die neue Republik von der Ausfuhr lebte. Aber Leidtragende waren \u00f6sterreichische Verleger, die einen umso h\u00f6heren Preis zahlen mu\u00dften. So wurde im Juni 1920 von Vertretern des Verlags- und Buchhandels in Wien eine Protestversammlung abgehalten, bei der auch eine &#8222;Papierresolution&#8220; beschlossen wurde. Hier der aufschlu\u00dfreiche Inhalt: &#8222;Angesichts der in letzter Zeit zur Ver\u00f6ffentlichung gelangten Bilanzen der Papierfabriken erkl\u00e4rt die Versammlung es als ein Verbrechen am Volkswohl, die Papierpreise zugunsten einiger weniger, um diesen ungeheure Dividenden und andere noch wertvollere Vorteile zuteilen zu k\u00f6nnen, derart in die H\u00f6he zu treiben, da\u00df die B\u00fcchererzeugung in Deutsch\u00f6sterreich fast vollkommen unterbunden wird. Die Versammlung verlangt von der Regierung, sich nicht zum Mitschuldigen dieses Verbrechens zu machen, vielmehr mit ihrer ganzen Macht daf\u00fcr zu sorgen, da\u00df den \u00f6sterreichischen Verlegern Papier in gen\u00fcgenden Mengen und zu entsprechenden Preisen zugewiesen wird. Abgesehen von den Schriftstellern, die auf den Ertrag ihrer Arbeit angewiesen sind, abgesehen von den vielen tausend Angestellten und Arbeitern, die bei der Buchherstellung und dem B\u00fcchervertrieb besch\u00e4ftigt sind, mu\u00df auf den Schaden hingewiesen werden, der dem geistigen Leben des ganzen Volkes zugef\u00fcgt wird. Nicht nur das geistige Unterhaltungs- und Lesebed\u00fcrfnis wird ert\u00f6tet und die Betroffenen auf gr\u00f6bere Vergn\u00fcgungen verwiesen, auch das R\u00fcstzeug des Lehrers, des Gelehrten, der Sch\u00fcler, kurz aller, die das Buch beruflich ben\u00f6tigen, wird unerschwinglich gemacht. Die Versammlung verlangt mit allem Nachdruck, da\u00df der Export von Papier erst gestattet werde, sobald der Inlandsbedarf gedeckt ist und fordert die Regierung auf, daf\u00fcr zu sorgen, da\u00df die Papierfabriken das von ihnen erzeugte Papier nicht direkt oder indirekt dem Schleichhandel zuf\u00fchren, sondern den deutsch\u00f6sterreichischen Verlegern und weiters, da\u00df sie die Sequestrierung der Papierfabriken ins Auge fasse.&#8220; <em>(BC<\/em>, Nr. 23-25, 23.6.1920, S. 270.) Eine weitere Frage, die hier nur angerissen werden kann, ist die Aufmachung und Preisgestaltung der Verlagswerke in den unmittelbaren Nachkriegsjahren. Auff\u00e4lligerweise stellt man beim Versuch, einen fl\u00fcchtigen \u00dcberblick \u00fcber die gesamte belletristische Produktion in \u00d6sterreich in den vier bis f\u00fcnf Jahren nach dem Ersten Weltkrieg zugewinnen, fest, da\u00df Versuche, billige Buchreihen zu schaffen &#8211; so vielversprechend sie im einzelnen gewesen sein m\u00f6gen &#8211; von sehr kurzer Dauer waren. In anderen F\u00e4llen blieb es wie im Fall Rikola bei der publicitytr\u00e4chtigen Ank\u00fcndigung. Bei solchen Reihen, die 1923 mit der Tagblatt-Bibliothek Fu\u00df fa\u00dften, war bis dahin kein Profit zu erzielen. Daf\u00fcr ist es f\u00fcr die \u00f6sterreichische Verlagsproduktion dieser Zeit \u00fcberhaupt kennzeichnend, da\u00df von beinahe jedem Verlagswerk gleich mehrere Ausgaben hergestellt wurden und da\u00df die Luxus- und Vorzugsausgaben eben als Geldanlage einen regen Absatz fanden. So war auch dem Buchh\u00e4ndler die Luxusausgabe lieber als das Reclam-Heft, an dem nichts zu verdienen war. \u00dcber diesen Umstand war z.B. Oskar Maurus Fontana, der nach dem Krieg im Volksbildungsbereich t\u00e4tig war, sehr ungl\u00fccklich. In einem Bericht \u00fcber die Ausstellung &#8222;Das billige Buch&#8220; schreibt er \u00fcber die Sachlage und die Schwierigkeiten, das billige Buch ins Volk zu bringen: &#8222;Neulich fragte ich in einer gro\u00dfen Buchhandlung nach einem Reclamband. ,Nicht da&#8220;, antwortete der Gehilfe, ohne nachzusehen. Ich wandte ein, da\u00df das gew\u00fcnschte Buch eben erst erschienen sei, darauf antwortete der B\u00fcchermann: ,Wir lassen Reclam ausgehen.&#8220; Diese Antwort ist typisch f\u00fcr unsere Zeit, die wie keine zuvor Luxusausgaben auf Luxusausgaben zu den schwindelndsten Preisen verkauft und das billige Buch in erschreckender Weise vernachl\u00e4ssigt. Es geht eben in den geistigen Dingen genau sowie in den grob materiellen: ,Wir haben Tr\u00fcffeln, aber keine Kartoffeln.&#8220;&#8220; (<em>Bildungsarbeit, <\/em>VI. Jg., Nr. 1, August 1919, S. 6)<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref5\" target=\"text\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> DE MENDELSSOHN (zit. Anm. 1), S. 771.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref6\" target=\"text\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Ebenda.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref7\" target=\"text\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Ebenda, S. 771 f.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref8\" target=\"text\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Ebenda, S. 772.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref9\" target=\"text\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Ebenda.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref10\" target=\"text\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Ebenda, S. 773.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref11\" target=\"text\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Handelsgericht Wien. Registerakt A 39, 82 (WrStLa).<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref12\" target=\"text\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Im Registerakt, ebenda.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref13\" target=\"text\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Kurt Wolff. Briefwechsel eines Verlegers. 1911-1963. Hg. von BERNHARD ZELLER und ELLEN OTTEN. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag, 1980, S. 47 f. (FTB 2248)<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref14\" target=\"text\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Quellenhinweise: Handelsgericht Wien. Registerakt B 10,99 (WrStLa); \u00d6Sta, AVA, Dt. \u00f6sterreichisches Staatsamt f\u00fcr Gewerbe, Industrie und Handel, Zl. 366 ex 1919; PAUL RENNER, Erinnerungen aus meiner Georg-M\u00fcller-Zeit. In: <em>Das Antiquariat <\/em>(Wien), V. Jg., Nr. 21\/22, November 1949, S. 305-307; H.F. BACHMAIR, Ehemalige M\u00fcnchener Verlage. In: ebenda, VII. Jg., Nr. 9\/10, S. 164-165; Akt Gremium\/Georg M\u00fcller Verlag; JOST TANNHEIMER, 25 Jahre Georg-M\u00fcller-Verlag. In:<em> Anzeiger, <\/em>69. Jg., Nr. 44, 2.11.1928, S. 256; Georg M\u00fcller Verlag, M\u00fcnchen. 1903-1928. In: <em>Der blaue B\u00fccherkurier <\/em>(Wien), XXXIX. Jg., Nr. 594, 1.10.1928, S. 10-11.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref15\" target=\"text\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Zum Beispiel: K\u00fcrnberger, Spitzer, Richard Schaukal, Karl Hans Strobl, Franz Blei, Robert Musil, Viktor Zenker, Richard Specht.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref16\" target=\"text\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> \u00d6Sta, AVA, Deutsch\u00f6sterr. Staatsamt f\u00fcr Gewerbe, Industrie und Handel, Zahl 366 ex 1919.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref17\" target=\"text\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> <em>Anzeiger, <\/em>Nr. 20, 23.3.1923, S. 198.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref18\" target=\"text\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> \u00d6Sta, AVA, BM f\u00fcr Inneres, Zl. 33.306\/1922.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref19\" target=\"text\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Liegt im Registerakt, Handelsgericht Wien, C 66, 55 (WrStLa); Gutachten der Kammer vom 13.7.1922.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref20\" target=\"text\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Quellenhinweise: Handelsgericht Wien, Registerakt C 20, 86 (WrStLa); <em>Der blaue B\u00fccherkurier <\/em>(Wien), Nr. 557, 15.10.1924, S. 12f.; Der Malik-Verlag. 1916-1947. Ausstellung Dezember 1966 bis Januar 1967. Deutsche Akademie der K\u00fcnste zu Berlin, Katalog.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref21\" target=\"text\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Um halbwegs eine Preisrelation herzustellen, sei darauf hingewiesen, da\u00df ein Band der Malik-B\u00fccherei im Jahre 1924 in \u00d6sterreich 12.000 Kronen kostete.<\/p>\n<h3 id=\"erg1\" class=\"Note\">Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985<\/h3>\n<h6><\/h6>\n<p class=\"Note\"><strong>S. Fischer:<\/strong><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: circle;\">\n<li>Martina Schindlecker: Arthur Schnitzler und seine Verleger. Diplomarbeit Univ. Wien 1992.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche Verlage in \u00d6sterreich [1] S. Fischer Verlag Kurt Wolff Verlag Georg M\u00fcller Verlag Drei Masken Verlag Malik-Verlag Anmerkungen Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985 Bevor wir auf diesen Verlag [den Verlag Bermann-Fischer] n\u00e4her eingehen, wird in einem Exkurs die Pr\u00e4senz und T\u00e4tigkeit einiger wichtiger reichsdeutscher Verlage in \u00d6sterreich ab 1918\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=214\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":149,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-214","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/214","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=214"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/214\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2521,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/214\/revisions\/2521"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=214"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}