{"id":280,"date":"2015-09-04T17:38:33","date_gmt":"2015-09-04T15:38:33","guid":{"rendered":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=280"},"modified":"2016-08-14T17:49:02","modified_gmt":"2016-08-14T15:49:02","slug":"frisch-co-verlag","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=280","title":{"rendered":"Frisch &#038; Co. Verlag"},"content":{"rendered":"<h3>Frisch &amp; Co. Verlag (Wien-Leipzig-Z\u00fcrich-Berlin, fallweise auch: Bern-Amsterdam)<\/h3>\n<h6><\/h6>\n<ul class=\"overview\">\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading1\" target=\"_self\">Produktion<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading2\" target=\"_self\">Vesperdrucke<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading3\" target=\"_self\">Das wei\u00dfe Buch<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading4\" target=\"_self\">B\u00fccher der Klarheit<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading5\" target=\"_self\">Das spannende Buch<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading6\" target=\"_self\">Menschen der Kunst<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading7\" target=\"_self\">B\u00fccher f\u00fcr Frieden und Freiheit<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/FrischCoSignet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1079\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/FrischCoSignet.jpg\" alt=\"Frisch &amp; Co Signet\" width=\"150\" height=\"144\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/FrischCoSignet.jpg 790w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/FrischCoSignet-300x289.jpg 300w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/FrischCoSignet-156x150.jpg 156w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/FrischCoSignet-150x144.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Diese Firma wurde am 14. Mai 1877 in Wien von dem am 28. Februar 1849 in Tysmienica, Galizien geborenen Buchdrucker Moriz Frisch zun\u00e4chst als Papierverschlei\u00df gegr\u00fcndet. Mit einer Konzession seit 1881 bzw. 1887 bzw. 1893 betrieb Frisch in Wien I., Wipplingerstra\u00dfe 21 auch eine Buch-, Kupfer- und Steindruckerei. Am 3. August 1894 wurde die Firma &#8222;Moriz Frisch&#8220; als Kunstdruckerei unter Reg. f\u00fcr Einzelfirmen, Band 28, pag 122 ins Wiener Handelsregister eingetragen. Sie galt als der erste \u00f6sterreichische Verlag von Drucksorten f\u00fcr Rechtsanw\u00e4lte und druckte u.a. das <em>\u00d6sterreichische Firmenregister. <\/em><\/p>\n<p>Im April 1899 begann Moriz Frisch eine Zeitschrift herzustellen: <em>Die Fackel <\/em>des jungen &#8222;gesch\u00e4ftsunkundigen Schriftstellers&#8220; Karl Kraus. Im selben Jahr erscheint im \u201aVerlag von Moriz Frisch&#8216; die 2. Auflage der satirischen Streitschrift <em>Eine Krone f\u00fcr Zion <\/em>von Kraus. Die Gesch\u00e4ftsbeziehungen dauern etwas mehr als 2 Jahre, bis ein heftiger Streit zwischen Moriz Frisch und seinem Sohn Justinian einerseits und Kraus andererseits wegen der Eigentumsrechte am Titelblatt der <em>Fackel <\/em>ein halbes Jahr lang die Gerichte besch\u00e4ftigt. <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span class=\"Reference\">[1]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Im Juni 1902 promoviert der am 19.7.1879 in Wien geborene Justinian Frisch zum Dr. jur. an der Universit\u00e4t Wien. Etwas mehr als ein halbes Jahr vor dem Tode von Moriz Frisch am 31. Oktober 1913 kommt es zu einer Umwandlung der Firma: sie wird auf die Gesellschafter Justinian Frisch und Alfred Simon, der preu\u00dfischer Staatsb\u00fcrger ist, \u00fcbertragen, in &#8222;Dr. Frisch &amp; Co.&#8220; umbenannt und am 4. M\u00e4rz 1913 unter Reg. A Band 25, pag 8 ins Wiener Handelsregister eingetragen.<\/p>\n<p>Nach un\u00fcberbr\u00fcckbaren Differenzen der beiden Gesellschafter scheidet Frisch als solcher aus und wird statt dessen Prokurist (August 1914). Im Mai 1916 schlie\u00dflich scheidet Frisch g\u00e4nzlich aus der Firma &#8222;Dr. Frisch &amp; Co., Papierverschlei\u00df und Buch-, Stein- und Kupferdruckerei in Wien&#8220; aus, erkl\u00e4rt sich aber mit der Beibehaltung seines Namens im Firmenwortlaut einverstanden. Ende dieses Jahres tritt der gelernte Buchdrucker Ernst Wilhartitz als Gesellschafter ein. Dieser leitet die Firma w\u00e4hrend des Kriegs, und nachdem Simon 1918 im Kampf gefallen und die Verlassenschaft geregelt ist, wird er Alleininhaber von &#8222;Frisch &amp; Co.&#8220; (Eintragung: 15.6.1920).<\/p>\n<p>Vom neuen Unternehmensgeist beseelt, entschlie\u00dft sich Wilhartitz, den Betrieb auszubauen und &#8222;einen modernen Zug in unsere einheimische Verlagsproduktion zu bringen&#8220;. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"Reference\">[2]<\/span><\/a> Die Wiener Druckerei von Frisch &amp; Co. nimmt sodann eine gro\u00dfz\u00fcgige Umgestaltung und wesentliche Erweiterung ihres Betriebs vor, um sich vollkommen der Verlagst\u00e4tigkeit zu widmen. Zum geistigen Leiter des aufstrebenden neuen Verlags wird der 25 Jahre alte Leo Schidrowitz (* 20.3.1894, Wien) berufen, der auf dem Weg ist, Literatur-Allrounder zu werden. Die drucktechnische Leitung wird vom Inhaber Wilhartitz besorgt.<\/p>\n<p>Es wurde nun kr\u00e4ftig investiert: bedeutende und sch\u00f6ne Papierbest\u00e4nde wurden trotz der zeitwidrigen Umst\u00e4nde angeschafft, neueste Maschinen und modernes Satzmaterial gekauft. Diese Investitionen sollten sich durch die Publikationen vorwiegend bibliophilen Charakters amortisieren. F\u00fcr Luxus- und Vorzugsdrucke etc. scheint aber der Markt nur bis ca. 1924 bestanden zu haben. Mitte 1925, als die Firma betr\u00e4chtliche Schulden hatte und ein gerichtlicher Ausgleich in naher Zukunft unausweichlich schien, wurde die Firma Frisch &amp; Co. in ihre beiden &#8222;Betriebsgegenst\u00e4nde&#8220; Kunstdruckerei und Verlagsanstalt rechtlich aufgeteilt. Wilhartitz behielt den Verlag und schied g\u00e4nzlich aus der Kunstdruckerei Frisch &amp; Co. aus. 1926 mu\u00dfte der &#8222;Frisch Verlag&#8220; in den Ausgleich gehen, 1928 die Kunstdruckerei Frisch &amp; Co. Im M\u00e4rz 1929 wurde \u00fcber die Kunstdruckerei der Konkurs er\u00f6ffnet, und am 25. April 1930 wurde sie aus dem Handelsregister gel\u00f6scht.<\/p>\n<p>Der &#8222;Frisch Verlag Ernst Wilhartitz&#8220; setzte seine T\u00e4tigkeit als Verleger juristischer B\u00fccher fort, <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"Reference\">[3]<\/span><\/a> benutzte zwar eines der fr\u00fcheren Verlagssignets, hatte aber mit dem fr\u00fcheren Unternehmen nichts mehr gemein. Nichtsdestoweniger wurde auch diese Firma bald aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/FrischCoSignets2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1081\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/FrischCoSignets2.jpg\" alt=\"Frisch &amp; Co Signets\" width=\"400\" height=\"172\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/FrischCoSignets2.jpg 2850w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/FrischCoSignets2-300x129.jpg 300w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/FrischCoSignets2-1024x440.jpg 1024w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/FrischCoSignets2-250x107.jpg 250w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/FrischCoSignets2-150x64.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading1\"><\/a> Produktion<\/h3>\n<p>Die Vorbereitungen f\u00fcr eine anspruchsvolle, umfangreiche und ehrgeizige Produktion waren schon Ende 1919 in vollem Gange. Ein erstes sichtbares Zeichen f\u00fcr die Verlagst\u00e4tigkeit war das Erscheinen des 1. Heftes der Zeitschrift <em>Aufbau. Beitr\u00e4ge zur Arbeit der Deutschen B\u00fchne. <\/em>Herausgegeben vom Deutschen Volkstheater in Wien, Dezember 1919\/J\u00e4nner 1920. Redaktionsleiter war der vielbesch\u00e4ftigte Leo Schidrowitz, Hersteller die Kunstdruckerei Frisch &amp; Co. Der Entwurf der Titelseite stammt von Oskar Strnad. Das erste Heft enthielt Beitr\u00e4ge von Th. Csokor, Egon Friedell, Georg Kaiser, Romain Rolland, Felix Salten, Ludwig Ullmann und Ernst Wei\u00df. Das zweite und offensichtlich letzte Heft M\u00e4rz\/April 1920 brachte Beitr\u00e4ge von G.v.d. Gabelentz, Ernst Toller, Ernst Stahl-Nachbaur, Egon Friedell, Ludwig Ullmann und Hans Liebstoeckl. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die rasche Einstellung der Programmzeitschrift des Deutschen Volkstheaters, dessen literarischer Beirat Schidrowitz war, sind nicht bekannt, d\u00fcrften aber im finanziellen Bereich liegen. Wobei dies nicht das erste Mal ist, da\u00df Schidrowitz mit einer solchen Zeitschrift Schiffbruch erleidet. Unter seiner Leitung &#8211; er war bereits f\u00fcr die <em>Wiener Mittags-Zeitung <\/em>und die Zeitschrift <em>Der Merker <\/em>als Redakteur und Theaterkritiker t\u00e4tig gewesen &#8211; erschien im Oktober 1919 zum ersten Mal die neue Zeitschrift <em>Der Ma\u00dfstab. Bl\u00e4tter zur Kritik der Wiener Theaterkunst. <\/em>Sie sollte \u00e4hnlich wie Siegfried Jacobsohns <em>Schaub\u00fchne <\/em>in Berlin alle Leistungen und Ereignisse des Wiener Theaterlebens in seri\u00f6ser Weise kritisieren, brachte es aber auf blo\u00df eine Folge. Die erste Nummer erhielt Beitr\u00e4ge von Herbert Eulenberg, Anton Kuh, Egon Friedell, die meisten Beitr\u00e4ge wurden jedoch vom Herausgeber Schidrowitz verfa\u00dft. <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span class=\"Reference\">[4]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Eine der ersten Publikationen des Frisch &amp; Co. Verlags begann 1919 ihr Erscheinen: <em>EROS. Monatshefte f\u00fcr erotische Kunst. <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span class=\"Reference\">[5]<\/span><\/a> <\/em>Die erste Nummer kam im September in einer Auflage von 500 in der Maschine numerierten Exemplaren auf den Markt und wurde ausnahmslos an Subskribenten abgegeben. Die Aufmachung hatte bibliophilen Charakter: die ersten 25 Vorzugsexemplare wurden auf B\u00fctten hergestellt, die \u00fcbrigen auf Illustrationspapier gedruckt. Hauptschriftleiter (und Verlagsautor) war der 22j\u00e4hrige Fritz Karpfen (*21.2.1897, Wien). Karpfen, der eine Zeit lang literarischer Leiter des \u201aVerlags der Wiener graphischen Werkst\u00e4tte&#8216; war und 1920 ebendort <em>Das Egon Schiele Buch <\/em>herausgab, geh\u00f6rte zum Kreis um Robert M\u00fcllers \u201aLiteraria&#8216; und war lange Jahre Redakteur beim Wiener <em>Tag <\/em>und der <em>Sonn- und Montags-Zeitung. <a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span class=\"Reference\">[6]<\/span><\/a><\/em><\/p>\n<p>Die vier Hefte des 1. Jahrgangs von <em>EROS <\/em>&#8211; die in Deutschland, nicht aber in \u00d6sterreich mit den Gerichten Probleme hatten &#8211; enthielten u.a. Beitr\u00e4ge von Karpfen, Hans Steiger, Fr. Th. Csokor, E.E. Kisch, Erich M\u00fchsam, C.J. Haidvogel, Kurt Sonnenfeld, Kurt Moreck, Richard Duschinsky, von denen einige ihrer Werke im Frisch &amp; Co. Verlag erscheinen lie\u00dfen. <a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span class=\"Reference\">[7]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Wenn man unter den Neugr\u00fcndungen der jungen Republik den Verlag mit den ehrgeizigsten Pl\u00e4nen und der gr\u00f6\u00dften Vielfalt von Publikationsreihen h\u00e4tte pr\u00e4mieren sollen, dann h\u00e4tte der Frisch &amp; Co. Verlag wohl den ersten Preis gewonnen. Zwischen 1919 und 1921 projektierte der Verlag nicht weniger als 12 Publikationsreihen bzw. Serien (einschlie\u00dflich <em>EROS <\/em>und <em>Aufbau), <\/em>von denen nur eine Reihe \u00fcber die Planung nicht hinauskam, und zwar die Monographiensammlung <em>Das Geisterschiff, <\/em>die charakteristische Portr\u00e4ts geistig hervorragender Pers\u00f6nlichkeiten bringen und die Egon Friedell herausgeben sollte. <a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><span class=\"Reference\">[8]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Der Reigen begann 1919 mit zwei Reihen: <em>Die lebendige Dichtung <\/em>(als Bekenntnis zur jungen Dichtung) und <em>Die seltsame Erz\u00e4hlung <\/em>unter dem Motto &#8222;Werke des jungen Geistes&#8220;. In der erstgenannten Reihe sollten &#8222;unsere heimischen jungen Dichter zu Worte [kommen], die fernab dem Alltagsgeleise des Konjunkturliteratentums ihre eigenen Wege schreiten&#8220;. (Verlagswerbung) Es erschienen 1919 und 1920 jeweils zwei Werke (Karl F. Kocmata, Stefan Hartenstein bzw. Richard Duschinsky, Otto Wolfgang) und dann nichts mehr. In der Reihe <em>Die seltsame Erz\u00e4hlung <\/em>sollten Werke erscheinen, &#8222;die im Kleide des Romans und der Erz\u00e4hlung an die R\u00e4tsel des menschlichen Daseins, an die Geheimnisse des Weltalls pochen&#8220;. In diesem Fall kam es zu blo\u00df zwei Publikationen 1919: Arthur Anders; 1920: Fritz Karpfen.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading2\"><\/a> Vesperdrucke<\/h3>\n<p>Die <em>Vesperdrucke, <\/em>von denen 1920 eine einzige Drucklegung erfolgte, n\u00e4mlich <em>Thule <\/em>von Emil Lucka, bewiesen die bibliophilen Ambitionen. So wurde das Buch in den graphischen Kunstwerkst\u00e4tten von Frisch &amp; Co. entworfen und in einer numerierten Auflage von 1.000 Exemplaren auf braunem Makaofaserpapier in drei Farben &#8211; nach japanischer Art einseitig &#8211; abgezogen. Die Einb\u00e4nde wurden handgearbeitet, Rahmenornament und graphische Anordnung von einzelnen K\u00fcnstlern besorgt.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading3\"><\/a> Das wei\u00dfe Buch<\/h3>\n<p>Das gleiche geschah mit der 1919 geplanten Reihe von &#8222;Privatdrucken&#8220; <em>Das wei\u00dfe Buch. <\/em>Inhalt: Erotische Meisterwerke aller Zeiten mit Reproduktionen erster K\u00fcnstler. Es blieb bei dem in einer Auflage von 200 Ex. hergestellten Werk von Alfred de Musset <em>Gamiani<\/em>.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading4\"><\/a> B\u00fccher der Klarheit<\/h3>\n<p>Ein zweiter Schwerpunkt des Frisch &amp; Co. Verlags waren neben Bibliophilia Erotika (s. <em>EROS). <\/em>In der Reihe <em>B\u00fccher der Klarheit <\/em>erschienen 1920 vom Hausautor und Architekten Ferdinand Feldegg drei B\u00e4nde, u.a. <em>Die Sch\u00f6nheit im Geschlechtsleben <\/em>(Bd. 1). Die Reihe zeigt eine Tendenz an, die von Leo Schidrowitz bis in die 30er Jahre verfolgt wurde.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading5\"><\/a> Das spannende Buch<\/h3>\n<p>In der Reihe <em>Das spannende Buch. Die Meisterb\u00fccher der gro\u00dfen Erz\u00e4hler aller V\u00f6lker <\/em>kam es 1920 blo\u00df zu einer Publikation. Es erschien in einer Auflage von 5.000 Ex. der von Georg B\u00fcchmann \u00fcbersetzte und von Schidrowitz neubearbeitete Roman von Victor Hugo <em>Der Mann, der lacht. <\/em>1921 versuchte man es mit zwei weiteren Serien.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading6\"><\/a> Menschen der Kunst<\/h3>\n<p><em>Menschen der Kunst. Eine Monographienreihe \u00fcber K\u00fcnstler unserer Zeit<\/em> nannte sich die n\u00e4chste Serie. Obwohl diese Reihe von Einzelw\u00fcrdigungen genialer k\u00fcnstlerischer Pers\u00f6nlichkeiten durch die bekanntesten Kritiker bereits Anfang 1920 mit drei Fixerscheinungen<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><span class=\"Reference\">[9]<\/span><\/a> und Pl\u00e4nen \u00fcber 25 B\u00e4ndchen (!) angek\u00fcndigt wurde, kam erst Fr\u00fchjahr 1921 die erste &#8211; und einzige &#8211; Folge heraus: Leo Schidrowitz, <em>Lotte Medelsky. Eine Wertung, <\/em>daf\u00fcr aber gleich in drei verschiedenen Ausgaben.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading7\"><\/a> B\u00fccher f\u00fcr Frieden und Freiheit<\/h3>\n<p>Als letzte Reihe bleiben die <em>B\u00fccher f\u00fcr Frieden und Freiheit <\/em>bzw. <em>Books for Peace and Freedom, <\/em>wie sie in englischer Ausgabe hie\u00dfen, zu nennen. 1921 kamen drei Werke heraus:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Dr. Franz Klein, Die Revision des Friedensvertrages von St. Germain. <em>Ein Leitfaden f\u00fcr die Aufkl\u00e4rungsarbeit.<\/em><br \/>\nHelene Scheu-Riesz, <em>Wege zur Menschenerziehung<\/em>.<br \/>\nRosa Mayreder, <em>Die Frau und der Internationalismus<\/em>.<\/p>\n<p>Das weitere Verlagsprogramm von Frisch &amp; Co. ist vielfach eine bunte Mischung von bibliophilen Werken, Absonderlichkeiten und Erotika, ohne erkennbares Konzept, wobei die Qualit\u00e4t der Drucktechnik der meisten B\u00fccher auf hohem Niveau stand. Neben der bibliophilen Ausgabe von Robert Brownings <em>Pippa geht vor\u00fcber <\/em>(1921), erschien Kurt Sonnenfelds <em>H\u00e4nde. Die Geschichte einer Absonderlichkeit <\/em>(1923), Arthur Rundts Roman <em>Die Mausefalle <\/em>(1920) und Kuriosit\u00e4ten wie <em>Liebesleben der feinen Gesellschaft. <\/em>13 Linolschnitte (1921) von Alwine Hotter und Ferdinand Feldegg: <em>Sperma. Eine okkult-erotische Novelle <\/em>(1925) sowie ein Band Grotesken von Alexander Max Vallas, <em>Die tausend Glocken des Li-Hung-Li <\/em>(1920), und diverse Mappenwerke. Auch von Arthur Schnitzler kamen zwei bibliophile Ausgaben mit Radierungen von Stefan Eggeler<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><span class=\"Reference\">[10]<\/span><\/a> heraus:<\/p>\n<p class=\"zitat\"><em>Reigen. 10 Dialoge<\/em>, geschrieben 1896\/97. Mit 10 Illustrationen nach Radierungen von Stefan Eggeler. 1921. Auflage: 3.000 Ex.<br \/>\n<em>Der Schleier der Pierette. Pantomime in drei Bildern.<\/em> Mit sechs Radierungen von Stefan Eggeler. 1922. Auflage: 300 num. Ex.<\/p>\n<p>Nach 1922 wurden die Ver\u00f6ffentlichungen immer sporadischer. 1924 erschien etwa das <em>Josef-Kainz-Gedenkbuch <\/em>(hrsg. Bruno Deutsch), 1925 das letzte nachgewiesene Buch <em>Sperma <\/em>vom mehrfachen Verlagsautor Ferdinand Feldegg.<\/p>\n<p>Angesichts des artistischen Anspruchs ist es nicht verwunderlich, da\u00df der Frisch &amp; Co. Verlag eine Vielzahl von Signets gebrauchte &#8211; vom Kreis mit den gek\u00fcnstelten Buchstaben F &amp; Co. samt Buch bis zum Motiv eines Baums in einer Wolke mit einigen Variationen. Auffallend ist das oft wechselnde Impressum, das ein bestimmtes Renommee suggerieren sollte: Anfangs war es blo\u00df &#8222;Wien-Leipzig&#8220; (1919), dann &#8222;Wien-Leipzig-Z\u00fcrich&#8220; (1920), dann &#8222;Wien-Leipzig-Berlin-Z\u00fcrich&#8220; (1920), &#8222;Wien-Leipzig-Bern&#8220; (1921), &#8222;Wien-Leipzig-Z\u00fcrich-Amsterdam&#8220; (1921) usw. Der Frisch &amp; Co. Verlag wird au\u00dferhalb Wiens kaum mehr als eine Auslieferung gehabt haben.<\/p>\n<p>Zu der relativ geringen Zahl von K\u00fcnstlern, die nachweisbar f\u00fcr den Verlag t\u00e4tig waren, geh\u00f6rten (mit Ausnahme des <em>EROS): <\/em>Gabriel Belot, Karl Borschke, Stefan Eggeler, Josef Fischer, Robert Kracher, Agathe L\u00f6we, Hans Neumann und Heinrich R\u00e9vy.<\/p>\n<p>Die Anfang 1920 angek\u00fcndigten Publikationen blieben allesamt fragmentarisch. Etwas, was nicht einmal im Ansatz realisiert wurde, ist der Plan einer Reihe gro\u00dfer Gesamtausgaben von Klassikern aller V\u00f6lker. <a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><span class=\"Reference\">[11]<\/span><\/a> Die Serie h\u00e4tte mit einer 4b\u00e4ndigen Nestroy-Ausgabe und einer vollst\u00e4ndigen Grabbe-Ausgabe beginnen sollen. Ebenfalls nicht realisiert: ein Faksimile-Nachdruck der eigenh\u00e4ndigen Ms. von Grillparzers <em>Goldenem Vlie\u00df, <\/em>der Beethoven-Briefe, eines Goethe-Werks usw. Da\u00df alle diese Verlagswerke nicht erschienen, mag an den st\u00e4ndig steigenden Material- und Herstellungskosten w\u00e4hrend der Inflationszeit gelegen sein.<\/p>\n<p>1925 erfolgte, wie erw\u00e4hnt, die Trennung in Verlag und Kunstdruckerei. Der Verlagsinhaber f\u00fchrte den Betrieb als &#8222;Frisch Verlag Ernst Wilhartitz&#8220; bis 1938 weiter.<\/p>\n<p>Anfang 1939 wurde die Firma infolge Gewerber\u00fccklegung aus dem Handelsregister gel\u00f6scht. Am 1. Dezember desselben Jahres konnte Wilhartitz \u00d6sterreich verlassen und nach New York auswandern. <a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><span class=\"Reference\">[12]<\/span><\/a> Hier bet\u00e4tigte sich der Emigrant Ernst Wilhartitz, der sich nun Ernst Willard nannte, weiterhin als Drucker und Verleger. 1946 initiierte er ein Vorhaben, das &#8211; wenn es realisiert worden w\u00e4re &#8211; einer verlegerischen Gro\u00dftat der Emigranten gleichgekommen w\u00e4re, n\u00e4mlich den &#8222;Deutschen Buch Club in Amerika&#8220;. <a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\"><span class=\"Reference\">[13]<\/span><\/a> Aufgabe des Clubs war es, dem deutschen Lesepublikum in den USA mit B\u00fcchern aus allen Wissensgebieten dienen zu k\u00f6nnen. <a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\"><span class=\"Reference\">[14]<\/span><\/a> In der Erwartung, da\u00df es noch einige Jahre dauern w\u00fcrde, bis B\u00fccher aus Deutschland bzw. \u00d6sterreich eintreffen w\u00fcrden, wollte der Club sowohl das Beste aus der vergriffenen deutschen Literatur neu auflegen als auch Werke zeitgen\u00f6ssischer Autoren verlegen. Die Willard Publishing Company gab im Mai 1946 zugleich die erste und einzige Folge des <em>Buchklub in Amerika Magazin <\/em>heraus, um potentielle Mitglieder zu informieren. Doch: &#8222;Lack of response to his prospectus and the increased availability of German-language books caused the abandonment of the club. The first issue of the <em>Magazin <\/em>listed a large number of new titles and reprints that Willard claimed to have already in stock, but, barring further revelations, these citations must be relegated to the realm of bibliographical fantasy.&#8220; <a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\"><span class=\"Reference\">[15]<\/span><\/a> Willard hat immerhin mindestens neun B\u00fccher, darunter ein englisches Werk, verlegt, <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref16\"><span class=\"Reference\">[16]<\/span><\/a> B\u00fccher, die zwar wenig bekannt sind, jedoch informative Dokumente der deutschsprachigen Emigration in Amerika darstellen.<\/p>\n<p>Es lie\u00df sich weder die weitere Verlegerlaufbahn Willards dokumentieren noch sein Sterbedatum ermitteln.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading8\"><\/a> Anmerkungen<\/h3>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref1\" target=\"text\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Der Grund f\u00fcr den Streit war, da\u00df Moriz Frisch die Titelseite der <em>Fackel<\/em> in seinem eigenen Namen offiziell registrieren lie\u00df, um in den Genu\u00df des Urheberrechtsschutzes zu kommen. Die verschiedenen Phasen des Gerichtsverfahrens kann man in der <em>Fackel<\/em> verfolgen. Quellenhinweise zu diesem Abschnitt: Handelsgericht Wien, Registerakt Reg. A, Bd. 25, pag 8 sowie Reg. A, Bd. 47, pag 91 (Frisch Verlag Ernst Wilhartitz). Zum Komplex Kraus-Frisch siehe MURRAY G. HALL, Verlage um Karl Kraus. In: <em>Kraus-Hefte<\/em>, Heft 26\/27, Juli 1983, S. 2-31; bes. 3-12.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref2\" target=\"text\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Neues Leben im \u00f6sterreichischen Verlagswesen. In: <em>Novit\u00e4ten f\u00fcr den Sortiments- und Kolportage-Buchhandel<\/em>, XXIX. Jg., Nr. 539, 25. J\u00e4nner 1919, S. 2 u. 4; bes. S. 4.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref3\" target=\"text\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Z.B. <em>Juristische B\u00fccherei des Frisch Verlag, <\/em>Taschenkalender f\u00fcr Rechtsanw\u00e4lte, K\u00fcnstlerrecht.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref4\" target=\"text\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Die Zeitschrift <em>Der Ma\u00dfstab <\/em>erschien weder im Frisch &amp; Co. Verlag noch wurde sie von der Kunstdruckerei Frisch &amp; Co. hergestellt. Im Impressum steht &#8222;Verlag des \u201aMa\u00dfstab'&#8220;; Chefredakteur: Jacques Ullmann.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref5\" target=\"text\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Zum Programm hei\u00dft es in der Einf\u00fchrung zum 1. Heft u.a.: &#8222;EROS wird eine Zeitschrift sein f\u00fcr freie Menschen; f\u00fcr Menschen, die der \u00dcberzeugung sind, da\u00df die beiden Grundtriebe im lebendigen Dasein: Kunst und Liebe, nie und nimmer sich fesseln lassen durch Sittlichkeits- und Moralbegriffe. (&#8230;) Die Revolution der Moral ist die dringendste Not unserer Zeit. (&#8230;) Diese Bl\u00e4tter werden alte und j\u00fcngste K\u00fcnstler zu Worte kommen lassen, die frei im Schaffen und im Geiste sind. Es werden harte, brutale Worte aus den Rinnsteinen des Gro\u00dfstadtasphalts darinnen stehen, es werden maienfromme Lieder der hei\u00dfesten Erotik daraus singen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref6\" target=\"text\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> 1938 emigrierte er nach Frankreich, wo er sich der Widerstandsbewegung anschlo\u00df. Nach Kriegsende lebte er in Marseille, bis ihn das Heimweh nach Wien zur\u00fccktrieb. Er starb nach langem, schwerem Leiden im Alter von 55 Jahren in Wien am 26.8.1952.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref7\" target=\"text\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Nur der 1. Jahrgang konnte in Wien eingesehen werden. Es ist m\u00f6glich, da\u00df im 2. Jahrgang sogar Alfred D\u00f6blin vertreten war, nachdem er vom Verlag Frisch &amp; Co. angeschrieben wurde. (S. ALFRED D\u00d6BLIN, <em>Briefe<\/em>. Olten\/Freiburg i. Br.: Walter-Verlag, 1970, S. 115f. bes. S. 116.) Diese Briefstelle ist nicht kommentiert.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref8\" target=\"text\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Die Zusammenarbeit zwischen Friedell und dem Frisch &amp; Co. Verlag wurde nach der Aufbau-Episode abgebrochen. Das im Frisch Verlag Anfang 1920 angek\u00fcndigte FRIEDELL-Werk <em>Steinbruch. Vermischte Meinungen und Spr\u00fcche<\/em> erschien stattdessen 2 Jahre sp\u00e4ter im Verlag der Wiener graphischen Werkst\u00e4tte (= Waldheim-Eberle).<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref9\" target=\"text\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> LEO SCHIDROWITZ, Lotte Medelsky; PAUL FRANK, Gustav Maran; LUDWIG ULLMANN, Ida Roland (erschien bei der WILA in der Reihe <em>Die Wiedergabe).<\/em><\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref10\" target=\"text\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Zur K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeit Eggelers: ERICH FITZBAUER, Wer war Stefan Eggeler? Die zwei Leben eines K\u00fcnstlers. In: <em>Morgen, <\/em>Jg. 5, Nr. 15, Februar 1981, S. 37-41 und ders., Das Ph\u00e4nomen Stefan Eggeler. In: Kunstkabinett\/Galerie Zacke. Wien o. J.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref11\" target=\"text\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Quelle: S. Anm. 2.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref12\" target=\"text\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Laut AVA, BMfHuV, VVSt, Gew. 4269.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref13\" target=\"text\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Dazu ROBERT E. CAZDEN, <em>German Exile Literature in America 1933-1950. A History of the Free German Press and Book Trade<\/em>. Chicago: American Library Association, 1970, S. 108f. F\u00fcr diesen Hinweis bin ich Frau Friederike Zeitlhofer vom \u00d6sterreichischen Kulturinstitut in New York zu Dank verpflichtet.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref14\" target=\"text\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> <em>Anzeiger, <\/em>Nr. 9, 1.5.1947, S. 6.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref15\" target=\"text\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> CAZDEN (zit. Anm. 13), S. 108.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref16\" target=\"text\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Ebenda, S. 214f.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frisch &amp; Co. Verlag (Wien-Leipzig-Z\u00fcrich-Berlin, fallweise auch: Bern-Amsterdam) Produktion Vesperdrucke Das wei\u00dfe Buch B\u00fccher der Klarheit Das spannende Buch Menschen der Kunst B\u00fccher f\u00fcr Frieden und Freiheit Diese Firma wurde am 14. Mai 1877 in Wien von dem am 28. Februar 1849 in Tysmienica, Galizien geborenen Buchdrucker Moriz Frisch zun\u00e4chst\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=280\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":149,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-280","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/280","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=280"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/280\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2529,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/280\/revisions\/2529"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}