{"id":289,"date":"2015-09-04T18:21:13","date_gmt":"2015-09-04T16:21:13","guid":{"rendered":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=289"},"modified":"2016-08-14T17:56:46","modified_gmt":"2016-08-14T15:56:46","slug":"s-l-gerstel-verlag","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=289","title":{"rendered":"S.L.Gerstel Verlag"},"content":{"rendered":"<h3>S. L. Gerstel Verlag (Wien) <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span style=\"font-size: 0.7em; vertical-align: top;\">[1]<\/span><\/a><\/h3>\n<h6><\/h6>\n<ul class=\"overview\">\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading1\" target=\"_self\">Nach 1938<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/GErstelVerlagSignet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1116\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/GErstelVerlagSignet.jpg\" alt=\"Gerstel Signet\" width=\"150\" height=\"179\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/GErstelVerlagSignet.jpg 524w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/GErstelVerlagSignet-252x300.jpg 252w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/GErstelVerlagSignet-126x150.jpg 126w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Die Gr\u00fcnderin und Alleininhaberin Dr. phil. Sophie L\u00e4titia Gerstel von Ucken, geb. Lampl, ist am 13.10.1879 geboren. Sie promovierte 1904 mit einer Dissertation im Fach Geschichte an der Universit\u00e4t Wien. Im Februar 1929 wandte sie sich an die Korporation der Wiener Buch-, Kunst- und Musikalienh\u00e4ndler zwecks Erwerbung einer Konzession f\u00fcr den zu gr\u00fcndenden &#8222;Ucken-Verlag&#8220; im Standort Wien XIX., Billrothstra\u00dfe 70. Unter &#8222;Umfang der Konzession&#8220; wurde angegeben: &#8222;Neue Lyrik, Neue Dramatik, und Kompositionen.&#8220; In der Fachsprache bedeutete das den &#8222;Verlag und Vertrieb von literarischen und musikalischen Werken aller Art mit Ausschlu\u00df des offenen Ladengesch\u00e4ftes&#8220;. Doch die Korporation sprach sich Anfang M\u00e4rz 1929 gegen die Konzessionserteilung aus. Trotzdem erhielt sie die Konzession am 20.4.1929<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"Reference\">[2]<\/span><\/a> in einer Vorentscheidung des Magistratischen Bezirksamts XIX und in einem endg\u00fcltigen Bescheid vom 5.10.1929. <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"Reference\">[3]<\/span><\/a> Der Firmawortlaut blieb einige Zeit lang ein strittiger Punkt. Gerstel bestand auf dem Namen &#8222;Ucken Verlag Wien&#8220; und die Korporation wollte es anders haben. So hei\u00dft es in einem Schreiben Gerstels vom 20.5.1929 an die Standesvertretung:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Im anderen Falle ziehe ich jetzt (&#8230;) mein Gesuch zur\u00fcck, da ich keinesfalls einen Vornamen oder den Namen \u201aGerstel&#8220; als Firmennamen tragen will (&#8230;).<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span class=\"Reference\">[4]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Doch die Korporation k\u00f6nne, so wurde mitgeteilt, eine solche Ab\u00e4nderung des Namens nicht vornehmen, das sei Sache des Magistratischen Bezirksamts. Aus einem Schreiben an die Korporation im November desselben Jahres geht hervor, da\u00df die Verlagsinhaberin f\u00fcr ihren Betrieb bereits Vorkehrungen getroffen hat. Der Briefkopf enth\u00e4lt folgendes:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Europ\u00e4ischer Pressedienst. Verlag Dr. Gerstel Wien, XIX., Billrothstra\u00dfe 70<\/p>\n<p>Und in einem Brief Gerstels an die Korporation vom 3.10.1929 hei\u00dft es:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Nach Studium des Gesetzes sehe ich, da\u00df ich das Recht habe, meinen Verlag unter dem Namen &#8222;Verlag Dr. Gerstel&#8220; zu f\u00fchren. Ich ersuche Sie daher, die Addressierung aller Mitteilungen an mich ausschlie\u00dflich an<br \/>\nVerlag Doctor Gerstel<br \/>\nWien XIX. Billrothstr. 70 veranlassen zu wollen.<br \/>\nDa die Ausfertigung meiner Concession (&#8230;) noch mindestens 4-6 Wochen dauert, beginne ich mit meiner T\u00e4tigkeit als Verleger erst im Laufe des Jahres 1930.<\/p>\n<p>Am 28. 11.1931 steht der endg\u00fcltige Verlagsname S. L. Gerstel Verlag fest, doch l\u00e4uft das Gesch\u00e4ft noch nicht:<\/p>\n<p class=\"zitat\">auf Ihre Anfrage vom 19. d. [19.11.1931] kann ich nur mitteilen, da\u00df ich wegen Krankheit im vergangenen Gesch\u00e4ftsjahr Gesch\u00e4fte \u00fcberhaupt nicht gemacht (&#8230;) habe.<\/p>\n<p>Die Verlagsgr\u00fcnderin und -inhaberin war selber schriftstellerisch t\u00e4tig: 1913 hatte sie im Wiener Deutsch-\u00d6sterreichischen Verlag ein Schauspiel, 1929 ein weiteres St\u00fcck im Wiener Neudorfer Notz-Verlag ver\u00f6ffentlicht. Das ein wenig extravagante adelige<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span class=\"Reference\">[5]<\/span><\/a> Hausherrenehepaar Gerstel von Ucken f\u00fchrte in Wien-D\u00f6bling einen literarischen Salon, aus dem einige Publikationspl\u00e4ne hervorgingen. Der S.L. Gerstel Verlag war neben der Buchproduktion auf dem Gebiet des B\u00fchnenvertriebs zeitweise recht aktiv. Erst 1931 kamen die ersten zwei Theaterst\u00fccke auf den Markt. Im n\u00e4chsten Jahr folgten f\u00fcnf Lyrikb\u00e4nde und zwei weitere St\u00fccke, darunter eines vom preisgekr\u00f6nten Schriftsteller Josef Wenter.<\/p>\n<p>Daraufhin trat durch tragische Umst\u00e4nde eine Produktionspause ein: am Rande pers\u00f6nlichen wirtschaftlichen Zusammenbruchs beging der Gatte Dr. phil. Adolf Gerstel-Ucken im September 1932 Selbstmord durch Erschie\u00dfen, worauf der Verlagsbetrieb im gro\u00dfen und ganzen einschlief. &#8222;Einflu\u00dfreiche Freunde des verstorbenen Hausherrn und \u00e4ltere Verehrer der Witwe (aus Finanzkreisen) und in hohen Staats\u00e4mtern der Republik sorgten f\u00fcr den Lebensunterhalt der Witwe und die Aufrechterhaltung ihres literarischen Salons.&#8220; <a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span class=\"Reference\">[6]<\/span><\/a> Im Laufe des Jahres 1934 wurde die Produktion mit zwei neuen Erscheinungen wieder aufgenommen. Doch gegen Ende des Jahres kam es zu einer \u00dcbernahme zumindest des B\u00fchnenvertriebs durch den im M\u00e4rz 1932 von Stephan Szabo gegr\u00fcndeten Augartenverlag, der bereits mehrere Druckauftr\u00e4ge f\u00fcr den S.L. Gerstel Verlag durchgef\u00fchrt hatte. <a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span class=\"Reference\">[7]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Der Hintergrund dieser Entwicklung wird durch folgenden Brief des Gerstel-Rechtsanwalts Dr. Wolf Bergwerk an die Korporation vom 5.9.1934 erhellt:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Meine Klientin, Frau Gerstel, Inhaberin des Verlages S.L Gerstel, Wien, XIX. Billrothstr. 70 ist krankheitshalber nicht in der Lage, ihr Gesch\u00e4ft weiter zu f\u00fchren und beabsichtigt ihren Verlag an Frau Milla Kolova-Touskova, Alleininhaberin des Centrum-Verlages Prag, Smecky 2, zu verpachten.<br \/>\nDa Frau Milla Kolova-Touskova st\u00e4ndig in Prag lebt, w\u00fcrde sie sich hier von Herrn Karl Singer vertreten lassen. Herr Karl Singer wird sohin der Gewerbebeh\u00f6rde gegen\u00fcber verantwortlich sein. (&#8230;)<\/p>\n<p>Die Korporation lehnte das Ansuchen ab. Die letzten drei nachweisbaren Publikationen des S.L. Gerstel Verlags erscheinen schlie\u00dflich 1937.<\/p>\n<p>Die Verlagsproduktion \u00fcber die zwei bis drei (bzw. sechs) Jahre umfa\u00dfte also etwa eineinhalb Dutzend Titel. Es sind hier durchwegs die bodenst\u00e4ndig-konservative \u00f6sterreichische Literatur und deren Exponenten vertreten. Es sind Autoren, die w\u00e4hrend des St\u00e4ndestaats gef\u00f6rdert wurden und den \u00dcbergang zur &#8222;Ostmark&#8220; m\u00fchelos schafften. Manche von ihnen, wie etwa Karl Wache, hatten aber schon in den 20er Jahren aus ihrer deutschnationalen Gesinnung kein Hehl gemacht. Es erstaunt daher nicht, da\u00df die \u00dcbernahme einerseits durch den v\u00f6lkisch gesinnten Augartenverlag erfolgte und da\u00df andererseits Gerstel-Verlag-Autoren wie Hermann Graedener, Karl Wache, Otto Emmerich Groh, Josef Wenter u.a. in der 1946 vom Unterrichtsministerium in Wien erstellten Liste der &#8222;gesperrten Autoren und B\u00fccher&#8220; aufscheinen. Weiters ist am Beispiel dieses Verlags erkennbar, da\u00df in den 30er Jahren in \u00d6sterreich Verlagsunternehmen entweder zu \u00dcbersetzungsliteratur tendierten (vgl. E.P. Tal, Herbert Reichner, Gl\u00f6ckner-Verlag) oder eben zu v\u00f6lkisch-nationaler Dichtung (z.B. Augartenverlag, Krystall-Verlag), insoweit diese Sparte nicht ohnehin vom Leipziger L Staackmann Verlag monopolisiert wurde, neigten.<\/p>\n<p>Wohl aus Kostengr\u00fcnden wurden die B\u00fccher des S.L Gerstel Verlags nicht illustriert, ja lediglich in einem einzigen Fall wurde ein k\u00fcnstlerisch ausgestatteter Umschlag gewagt. Diese Umschlagzeichnung zu H.F. Schells <em>Frauenlieder <\/em>(1932) stammt vom Pr\u00e4sidenten des K\u00fcnstlerbunds &#8222;Hagen&#8220;, Carry Hauser. Mit dem Impressum &#8222;Wien-Leipzig-Z\u00fcrich&#8220; betrieb der Verlag die \u00fcbliche Hochstapelei; er hatte aber ein durchaus repr\u00e4sentatives Signet, das das Familienwappen der Gerstel-Ucken darstellt.<\/p>\n<p>Die Verlegerin Sophie Gerstel-Ucken starb in Wien am 28.10.1957 (s. <em>Die Presse, <\/em>31.10.1957, 4).<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading1\"><\/a> Nach 1938<\/h3>\n<p>Unmittelbar nach dem &#8222;Anschlu\u00df&#8220; 1938 stieg Frau Dr. Gerstel erneut in das Verlagsgesch\u00e4ft ein. Diesmal nannte sie ihr Unternehmen &#8222;Verlag Dr. von Gerstel&#8220; in Anlehnung an reichsdeutsche Adelstitulierung, mit dem Sitz in Wien I., Getreidemarkt 14. Nun bestand ihre Produktion aus einer &#8222;Romanreihe-Jugendausgaben&#8220;: <em>M\u00e4nner machen die Geschichte: <\/em>&#8222;Die weltbekannten gro\u00dfen Romane unserer Ostmark-Dichter werden der deutschen Jugend zug\u00e4nglich&#8220;, gibt man nicht ohne Stolz in der Eigenwerbung bekannt. Und Gerstel, deren Verlagsautoren der 30er Jahre z.T. f\u00fcr sich sprechen, hat durchaus den Geschmack der neuen Zeit, die nach &#8222;F\u00fchrer-Pers\u00f6nlichkeiten&#8220; lechzte, erfa\u00dft: mit der Genehmigung des Rechteinhabers, der F. Speidel&#8217;schen Verlagsbuchhandlung, Wien-Leipzig, die ungeheuer erfolgreich war, bearbeitete sie insgesamt neun Romane, darunter f\u00fcnf des Bestseller-Autors Mirko Jelusich <em>(Caesar, Cromwell, Hannibal <\/em>usw.) und vier der Bestseller-Autorin Gerhart Ellert (d.i. Gertrud Schmirger) zu 48 Seiten starken Kleinformatausgaben im Jahre 1938. Sie waren f\u00fcr Schulzwecke konzipiert. Ab 1941 firmierte dieses Unternehmen als &#8222;Karl Lang Verlag&#8220;.<\/p>\n<p class=\"zitat\">Arthur, Gabriel M. [d.i. Gabriel Petrasovics], <em>Der Gigant. <\/em>Ein Zeitdrama in neun Bildern. 1932. (59 S.)<br \/>\nBraun-Prager, K\u00e4the, <em>Verfr\u00fchter Herbst. <\/em>Neue Gedichte. 1932. (46 S.)<br \/>\nGerwald, Hubert Ludo [d.i. Hubert Beyer], <em>Harfe und Janushaupt. <\/em>Gedichte.1937. (47 S.)<br \/>\nGraedener, Hermann, <em>Neues Reich. <\/em>(Sickingen). Eine deutsche Trag\u00f6die in sieben Bildern. 1931. (111 S.)<br \/>\nGroh, Otto Emmerich, <em>Attila. <\/em>Trag\u00f6die in drei Akten. 1931. (77 S.)<br \/>\nHayek, Hans A., <em>\u00d6sterreich. <\/em>Gedichte. 1934. (21 S.)<br \/>\nList, Rudolph, <em>Gedichte. <\/em>1932. (32 S.)<br \/>\nN\u00fcchtern, Hans, <em>Gesang vom See. <\/em>Gedichte. 1932.<br \/>\nScheibelreiter, Ernst, <em>Freundschaft mit der Stille. <\/em>Gedichte. 1932. (40 S.)<br \/>\nSchell, Hermann Ferdinand, <em>Frauenlieder. <\/em>(Einbandentwurf von Carry Hauser). 1932. (62 S.)<br \/>\nSchmidl, Leo, <em>Grunds\u00e4tzliches \u00fcber Dichtkunst und Dichter. <\/em>1937.(8 S.)<br \/>\nSchopper, Hanns E., <em>Es leuchtet kein Licht in der Finsternis! <\/em>Ein Querschnitt in 14 Bildern. Regie- und Soufflierbuch. Als unverk\u00e4ufl. Ms. vervielf. Wien: Gerstel, 1931. (88 gez. Bl.)<br \/>\nStockert-Meynert, Dora von, <em>Spiegelbilder. <\/em>(Gedichte). 1937. (43 S.)<br \/>\nWache, Karl, <em>Licht und Schwere. <\/em>Farben und T\u00f6ne. 1934 (67 S.)<br \/>\nWahle, Richard, <em>Don Pizarro. <\/em>Drama, spielt in Spanien zu Beginn d. franz. Revolution. 1935. (30 S.)<br \/>\nWenter, Josef, <em>Spiel um den Staat in neun Bildern. <\/em>1932 (73 S.)<br \/>\nWitt, Leo [d.i. Leo Wittmayer], <em>Gedichte. <\/em>1934. (47 S.)<\/p>\n<p class=\"zitat\">S.L Gerstel-B\u00fchnenvertrieb:<br \/>\nGerwald, Ludo, <em>Perikles und die Athener. <\/em>Drama in 5 Akten. 1935.<br \/>\nGerwald, Ludo, <em>Das Opfer des Themistokles. <\/em>Trag\u00f6die. 1936.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading2\"><\/a> Anmerkungen<\/h3>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref1\" target=\"text\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Quellenhinweis: Akt Gremium\/Gerstel. Der Verlag war nicht handelsgerichtlich protokolliert.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref2\" target=\"text\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Entspricht der Angabe des Gr\u00fcndungsdatums im <em>Adre\u00dfbuch <\/em>1930.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref3\" target=\"text\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Entspricht der Angabe des Gr\u00fcndungsdatums im <em>Adre\u00dfbuch <\/em>1934 und 1937.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref4\" target=\"text\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Alle im folgenden zitierten Briefe finden sich im Akt Gremium\/Gerstel.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref5\" target=\"text\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Dr. Adolf Gerstel-Ucken war Sohn des k.k. General-Inspectors der Bundesbahnen, der 1907 in den \u00f6sterreichischen Ritterstand erhoben wurde, und einer Reichsgr\u00e4fin. Er beging am 22.9.1932 Selbstmord. Der Vater Gustav soll mit Hermann Broch und Robert Musil wie auch mit vielen prominenten K\u00f6pfen Wiens befreundet gewesen sein.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref6\" target=\"text\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Zitiert nach der maschingeschriebenen, unver\u00f6ffentlichten Autobiographie (Bruchst\u00fcck) des 1974 verstorbenen Hubertus Beyer (ps. Ludo Gerwald). Im Privatbesitz. Diesen Hinweis verdanke ich Herrn Dr. Gerhard Renner, Wien. Gerwald kam sehr jung in den Kreis um Sophie Gerstel und ihren Mann und nahm ihr einige Arbeit im Verlag ab.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref7\" target=\"text\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> S. <em>Der Augarten <\/em>(Wien), I. Jg., Heft 3\/4, November-Dezember 1934, S. 88 und ebda., Nr. 7, M\u00e4rz 1935, S. 46.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>S. L. Gerstel Verlag (Wien) [1] Nach 1938 Die Gr\u00fcnderin und Alleininhaberin Dr. phil. Sophie L\u00e4titia Gerstel von Ucken, geb. Lampl, ist am 13.10.1879 geboren. Sie promovierte 1904 mit einer Dissertation im Fach Geschichte an der Universit\u00e4t Wien. Im Februar 1929 wandte sie sich an die Korporation der Wiener Buch-,\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=289\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":149,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-289","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/289","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=289"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/289\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2531,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/289\/revisions\/2531"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=289"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}