{"id":357,"date":"2015-09-05T18:57:23","date_gmt":"2015-09-05T16:57:23","guid":{"rendered":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=357"},"modified":"2016-08-15T19:03:41","modified_gmt":"2016-08-15T17:03:41","slug":"richard-lanyi","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=357","title":{"rendered":"Richard L\u00e1nyi"},"content":{"rendered":"<h3>Richard L\u00e1nyi (Wien)<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span style=\"font-size: 0.7em; vertical-align: top;\">[1]<\/span><\/a><\/h3>\n<h6><\/h6>\n<ul class=\"overview\">\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading1\" target=\"_self\">Die Produktion<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a href=\"#anm1\">Anmerkungen<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a href=\"#erg1\">Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985<\/a>\n<ul>\n<li class=\"overview\"><a href=\"#erg2\">Neueste Forschungsliteratur<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a href=\"#erg3\">Illustrationen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Richard-Lanyi.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1244\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Richard-Lanyi.jpg\" alt=\"Richard Lanyi Signet\" width=\"150\" height=\"188\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Richard-Lanyi.jpg 576w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Richard-Lanyi-239x300.jpg 239w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Richard-Lanyi-120x150.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Richard L\u00e1nyi gilt eher als Gelegenheitsverleger, mit anderen Worten als einer, der auf Grund seiner Buchhandelskonzession ein &#8222;Auch-Verleger&#8220;, aber in erster Linie Buchh\u00e4ndler, Auslieferer, Kartenb\u00fcro usw. war. Heute ist sein Name denjenigen bekannt, die sich mit Karl Kraus befassen. Wann Kraus und L\u00e1nyi sich kennenlernten, ist nicht genau bekannt. Fest steht jedenfalls, da\u00df die von L\u00e1nyi gef\u00fchrte Buchhandlung (Robert Friedl\u00e4nder) erstmals im Dezember 1915 den Vorverkauf der Karten f\u00fcr eine Kraus-Lesung am 21. Dezember 1915 \u00fcbernahm.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"Reference\">[2]<\/span><\/a> Erst f\u00fcr die Lesung am 17. November 1916 hie\u00df die Vorverkaufsstelle &#8222;Buchhandlung Richard L\u00e1nyi&#8220;. Nach Ansicht Kraus, bew\u00e4hrte sich L\u00e1nyi &#8222;als der weitaus zuverl\u00e4ssigste, ordentlichste und beim Arrangement von Wohlt\u00e4tigkeitsvortr\u00e4gen selbstloseste Veranstalter&#8220;.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"Reference\">[3]<\/span><\/a><\/p>\n<p>\u00dcber die Person L\u00e1nyis wei\u00df man heute relativ wenig, soda\u00df es geboten erscheint, neues Material anzuf\u00fchren, um Licht auf diese Pers\u00f6nlichkeit zu werfen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span class=\"Reference\">[4]<\/span><\/a> In Wirklichkeit hie\u00df er gar nicht &#8222;L\u00e1nyi&#8220;. Er wurde am 9. Dezember 1884 in Wien als Richard L\u00f6wy, Sohn des aus Pre\u00dfburg stammenden Commis Leopold L\u00f6wy und dessen Frau Johanna, geb. Spitzer, geboren.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><span class=\"Reference\">[5]<\/span><\/a> Der junge L\u00f6wy war ungarischer Staatsb\u00fcrger und daher auch nach Budapest zust\u00e4ndig. Am 22. Februar 1909 heiratete der Buchhandlungsgehilfe Richard L\u00f6wy Frl. Anna Maria Bartos, die am 5. J\u00e4nner 1883 in Ung. Hradisch (M\u00e4hren) geboren wurde, aber nach Paszony (Pre\u00dfburg) zust\u00e4ndig war. Im Mai dieses Jahres entschlo\u00df sich das Ehepaar L\u00f6wy aus nicht bekannten Gr\u00fcnden, den Familiennamen zu \u00e4ndern, und richtete daher an die k.k. Polizeidirection Wien die Bitte um Ausstellung einer Leumundsnote &#8222;als Beilage eines Gesuches behufs Namens\u00e4nderung&#8220;.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><span class=\"Reference\">[6]<\/span><\/a> Das erste Ansuchen, das an die falsche Beh\u00f6rde, n\u00e4mlich die k.k. n.-\u00f6. Statthalterei gerichtet war, wurde an die zust\u00e4ndige Stelle, das kgl. ung. Ministerium des Innern in Budapest weitergeleitet und ist etwa Mitte Juli datiert.<\/p>\n<p>L\u00f6wy ersuchte, seinen Namen in L\u00f6renti abzu\u00e4ndern, was das Ministerium in Budapest glatt zur\u00fcckwies. In einem ge\u00e4nderten Gesuch vom November 1909 schlug L\u00f6wy vor, den Namen in &#8222;L\u00e1nyi&#8220; oder &#8222;Lani&#8220; umzu\u00e4ndern. Das Ministerium traf ihn auf halbem Wege: Mitte J\u00e4nner 1910 stimmte es dem ersten Namen zu, bestand aber darauf, da\u00df ein Akzent \u00fcber dem &#8222;a&#8220; zu stehen habe, also L\u00f6wy nun &#8222;L\u00e1nyi&#8220; zu hei\u00dfen habe. Mit Dekret vom 4.2.1910, Zl. 11.899-VI-a berechtigte das kgl. ung. Ministerium des Innern Richard L\u00f6wy, den Namen Richard L\u00e1nyi zu f\u00fchren.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><span class=\"Reference\">[7]<\/span><\/a> Da\u00df die Prozedur fast ein Jahr dauerte, h\u00e4ngt u.a. damit zusammen, da\u00df alle Unterlagen ins Deutsche bzw. Ungarische \u00fcbersetzt werden mu\u00dften.<\/p>\n<p>Als der Wiener Buchh\u00e4ndler und &#8222;langj\u00e4hrige Chef&#8220; Richard L\u00e1nyis, Robert Friedl\u00e4nder, am 27. Juli 1912 im 51. Lebensjahr in Hinterbr\u00fchl bei M\u00f6dling starb, hatte L\u00e1nyi die Gelegenheit, die Firma &#8222;Robert Friedl\u00e4nder Buchhandlung&#8220; mit allen Aktiven und Passiven zu \u00fcbernehmen. Er trat am 26. August 1912 der Korporation der Wiener Buch-, Kunst- und Musikalienh\u00e4ndler bei und lie\u00df die Firma in seinen Namen inkorporieren. Als Bef\u00e4higungsnachweis konnte L\u00e1nyi folgendes angeben: 3 Klassen B\u00fcrgerschule, 3 Klassen Handelsschule sowie das Lehrzeugnis von Friedl\u00e4nder.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><span class=\"Reference\">[8]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Der verstorbene Friedl\u00e4nder war fast 25 Jahre im Buchhandel selbst\u00e4ndig t\u00e4tig gewesen und hatte im Jahre 1887 ein Gesch\u00e4ft \u00fcbernommen, dessen Konzession auf das Jahr 1785 zur\u00fcckgef\u00fchrt werden konnte.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><span class=\"Reference\">[9]<\/span><\/a><\/p>\n<p>L\u00e1nyi zeigte seinen Kollegen die \u00dcbernahme im Februar 1913 in der <em>Buchh\u00e4ndler-Correspondenz <\/em>an;<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><span class=\"Reference\">[10]<\/span><\/a> er wurde am 18. Februar 1913 in das Register f\u00fcr Einzelfirmen (Band 37, pagina 47) als Inhaber eingetragen. Erst am 20. Oktober 1916 erfolgte dann die Eintragung \u00fcber die \u00c4nderung des Firmawortlauts in &#8222;Buchhandlung Richard L\u00e1nyi&#8220;. Die n\u00e4chste Eintragung stammt vom 2. Dezember 1938.<\/p>\n<p>Kenntnis von dem, was L\u00e1nyi in den Monaten und Jahren nach dem &#8222;Anschlu\u00df&#8220; widerfuhr und was mit seiner Buchhandlung passierte, verdanken wir der Tatsache, da\u00df der Firmeninhaber gezwungen wurde, den Antrag auf Er\u00f6ffnung des Konkurses \u00fcber seine Firma zu stellen, und da\u00df derjenige, der diesen Schritt ausl\u00f6ste, in der Buchhandelsbranche mehrfach in Arisierungsf\u00e4llen in Erscheinung getreten ist.<\/p>\n<p>In den Tagen um den &#8222;Anschlu\u00df&#8220; teilte L\u00e1nyi das Schicksal einer Reihe von Buchh\u00e4ndlerkollegen, insofern als seine Buchhandlung gepl\u00fcndert wurde und Lagerbest\u00e4nde durch Beschlagnahme dezimiert wurden. Nach dem &#8222;Anschlu\u00df&#8220; hatte L\u00e1nyi sein Gesch\u00e4ft einige Tage gesperrt, dann jedoch nach eigener Aussage die Erlaubnis erhalten, den Betrieb weiterzuf\u00fchren. Somit scheinen Ansichten, wonach L\u00e1nyi sofort nach dem &#8222;Anschlu\u00df&#8220; verhaftet worden sei, entkr\u00e4ftet zu sein. Am 10. Mai erschien ein &#8222;Auslands\u00f6sterreicher&#8220;, der geb\u00fcrtige Wiener Johannes Katzler, bei L\u00e1nyi Katzler war erst vor kurzer Zeit aus dem &#8222;Altreich&#8220; zur\u00fcckgekehrt, wo er seit 1930 im Verlag der N.S.D.A.P., dem Eher-Verlag, t\u00e4tig gewesen war und Werbebriefe an \u00f6sterreichische &#8222;Volksgenossen&#8220; verfertigt und sie aufgefordert hatte, bis zum Sieg des Nazismus in \u00d6sterreich auszuharren. Er war seit 1933 Mitglied der SA (SA Brigade 29). Katzler und L\u00e1nyi, der unter dem Zwang stand, zu retten, was zu retten war, kamen in einem Vorvertrag \u00fcberein, da\u00df die Buchhandlung samt allen Aktiven und Passiven von Katzler \u00fcbernommen werde. Der Kaufpreis sollte RM 40.000 betragen. Die Verpflichtungen der Firma in der H\u00f6he von rund RM 21.000 wollte Katzler \u00fcbernehmen. Die (bargeldlose) \u00dcbernahme erfolgte sofort. Wenige Tage darauf stand auf dem Gesch\u00e4ft &#8222;arische Firma Inhaber Johannes Katzler&#8220;, in einem Schaufenster stand eine F\u00fchrerb\u00fcste und rundherum vorwiegend nationalsozialistische Literatur. Ab diesem Zeitpunkt betrat L\u00e1nyi sein fr\u00fcheres Gesch\u00e4ft nicht mehr. Die Abmachung blieb aufrecht, bis am 29. Juli 1938 die Inventur in der K\u00e4rntnerstra\u00dfe 44 durchgef\u00fchrt wurde. Nun stellte sich heraus, da\u00df die Gestapo so viel an Druckwerken mitgenommen hatte, da\u00df das Unternehmen nun keinerlei Betriebsverm\u00f6gen mehr aufwies. Katzler weigerte sich, einen Kaufpreis zu zahlen und erkl\u00e4rte sich lediglich bereit, das Gesch\u00e4ft zum Werte der Passiven zu \u00fcbernehmen. In seiner Verm\u00f6gens-Anmeldung (Verzeichnis \u00fcber das Verm\u00f6gen von Juden nach dem Stand vom 27. April 1938) vom 10. Juli hatte L\u00e1nyi noch den Betriebswert mit RM 19.000 angegeben.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><span class=\"Reference\">[11]<\/span><\/a> Dies mu\u00dfte er nach der Inventurepisode in einem Schreiben vom 2. August dann kr\u00e4ftig nach unten revidieren: nun wies das Unternehmen kein Verm\u00f6gen mehr auf. Die Schuld traf aber nicht nur die Gestapo, auch Katzler hatte das Seine dazu beigetragen, bevor er \u00fcberhaupt &#8222;rechtm\u00e4\u00dfiger&#8220; Besitzer geworden w\u00e4re (vorausgesetzt, man kann das Wort &#8222;rechtm\u00e4\u00dfig&#8220; \u00fcberhaupt verwenden!). F\u00fcr ihn war die Buchhandlung L\u00e1nyi ein Selbstbedienungsladen: er verschenkte B\u00fccher (die ihm nicht geh\u00f6rten) an die Staatspolizisten, nahm Bilder und B\u00fccher f\u00fcr sich, verkaufte B\u00fccher im Laden und steckte das Geld in seine eigene Tasche. Ende Oktober 1938 teilte Katzler L\u00e1nyi mit, da\u00df er das Gesch\u00e4ft doch nicht \u00fcbernehmen k\u00f6nne. Er erkl\u00e4rte sich jedoch bereit, das Lager um den Betrag von RM 20.000 zu kaufen, und L\u00e1nyi war gezwungen, auf diesen Vorschlag einzugehen. Es blieb ihm nichts anderes \u00fcber, als Ende November den Konkurs anzumelden. Mit derselben oder einer \u00e4hnlichen mittellosen Masche &#8222;arisierte&#8220; Katzler auch weitere sechs &#8222;j\u00fcdische&#8220; Buchhandlungen in Wien: Alois Reichmann, Josef Kende, Moritz Perles, M. Breitenstein, C.W. Stern und Heinrich Saar.<\/p>\n<div id=\"attachment_1245\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alois-Reichmann.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1245\" class=\"wp-image-1245\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alois-Reichmann.jpg\" alt=\"Alois Reichmann\" width=\"500\" height=\"311\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alois-Reichmann.jpg 1476w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alois-Reichmann-300x187.jpg 300w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alois-Reichmann-1024x637.jpg 1024w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alois-Reichmann-241x150.jpg 241w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Alois-Reichmann-150x93.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1245\" class=\"wp-caption-text\">Die nach dem &#8222;Anschlu\u00df&#8220; arisierte Firma Buchhandlung und Antiquariat Alois Reichmann in Wien 4., Wiedner Hauptstra\u00dfe 18-20.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1246\" style=\"width: 510px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Scan0005.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1246\" class=\"wp-image-1246\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Scan0005.jpg\" alt=\"Alois Reichmann arisiert Gesch\u00e4ftsauslage\" width=\"500\" height=\"323\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Scan0005.jpg 1484w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Scan0005-300x194.jpg 300w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Scan0005-1024x662.jpg 1024w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Scan0005-232x150.jpg 232w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Scan0005-150x97.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1246\" class=\"wp-caption-text\">Gro\u00dfaufnahme der neuen Gesch\u00e4ftsauslage<\/p><\/div>\n<p>Als Katzler schlie\u00dflich Ende Mai 1947 wegen Illegalit\u00e4t, mi\u00dfbr\u00e4uchlicher Bereicherung und Verletzung der Menschenw\u00fcrde vor dem Volksgericht stand, zeigte das Gericht nach Meinung von Beobachtern &#8222;unverst\u00e4ndliche Milde&#8220;. Er wurde in allen Punkten der Anklage f\u00fcr schuldig befunden, kam jedoch mit 18 Monaten schweren Kerkers davon.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><span class=\"Reference\">[12]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Der Konkurs \u00fcber die Buchhandlung Richard L\u00e1nyi wurde erst im M\u00e4rz 1943 beendigt. Letztes Lebenszeichen (Laut Konkursakt) war sein Erscheinen zu Gerichtsverhandlungen Februar\/M\u00e4rz 1939. Das letzte Indiz im Akt daf\u00fcr, da\u00df er 1943 nicht mehr in Wien war bzw. nicht mehr lebte, ist ein &#8222;Postfehlbericht&#8220; vom 13. Februar 1943. Ein Schreiben des Gerichts konnte nicht mehr zugestellt werden &#8230; Er war am 28. Mai 1942 in Auschwitz gestorben.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading1\"><\/a> Die Produktion<\/h3>\n<p>Die allererste Publikation des &#8222;Verlags der Buchhandlung Richard L\u00e1nyi&#8220; d\u00fcrfte im Jahre 1917 erfolgt sein, und zwar in Form einer Mappe mit 12 Zeichnungen von Egon Schiele. Im selben Jahr erschienen auch <em>Verse von A.E.H. <\/em>(34 S.). Im April des n\u00e4chsten Jahres erschien Leopold Lieglers <em>Karl Kraus und die Sprache, <\/em>und im Verlauf dieses Jahres kamen weitere sechs Werke, darunter zwei von Arthur Roessler, ebenfalls in kleiner Auflage, heraus.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\"><span class=\"Reference\">[13]<\/span><\/a> Im November erschien dann <em>Karl Kraus und sein Werk <\/em>von Liegler und wurde in der <em>Buchh\u00e4ndler-Correspondenz <\/em>mit einem verkaufsf\u00f6rdernden Werbetext angepriesen.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\"><span class=\"Reference\">[14]<\/span><\/a> Bereits diese ersten Erscheinungen sind f\u00fcr die Programmrichtung kennzeichnend; es sind kleine Lyrikb\u00e4nde und B\u00fccher \u00fcber zeitgen\u00f6ssische Kunst. Bis 1937 erschienen z.B. Lyrikb\u00e4nde von H. Barber, K. Braun-Prager, Carl Dallago, L.F. Goeckingk, A. Golfar, R. Henkl, M. Kornitzer, Heinrich Schaffer, Franz Schiller, Moriz Seeler und <em>Verse von A.E.H. <\/em>Im Bereich der zeitgen\u00f6ssischen Kunst erschienen Werke von bzw. \u00fcber Egon Schiele (z.B. <em>Briefe und Prosa, Im Memoriam), <\/em>Hans Br\u00fchlmann, Uriel Birnbaum, Bruno Berean. L\u00e1nyi verlegte auch die <em>Flugschriften der Gesellschaft zur F\u00f6rderung moderner Kunst in Wien. <\/em>Da L\u00e1nyi mosaischer Konfession war, mag das die Tatsache erkl\u00e4ren, da\u00df er gelegentlich Schriften verlegte, die sich in irgendeiner Form mit der Judenproblematik befa\u00dften, so z.B. Erich Gottgetreu, <em>Das Land der S\u00f6hne. Pal\u00e4stina n\u00e4her ger\u00fcckt <\/em>(1934); Lili K\u00f6rber, <em>Eine J\u00fcdin erlebt das neue Deutschland <\/em>(1934); Botho Lazarstein, <em>Ludwig B\u00f6rne oder: Die \u00dcberwindung des Judentums <\/em>(1931).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/LanyiHeft.jpg\" rel=\"attachment wp-att-1825\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1825\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/LanyiHeft.jpg\" alt=\"Lanyi Almanach 1938\" width=\"280\" height=\"383\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/LanyiHeft.jpg 2817w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/LanyiHeft-220x300.jpg 220w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/LanyiHeft-768x1050.jpg 768w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/LanyiHeft-749x1024.jpg 749w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/LanyiHeft-110x150.jpg 110w\" sizes=\"auto, (max-width: 280px) 100vw, 280px\" \/><\/a>Die Gesamtproduktion des Verlags der Buchhandlung Richard L\u00e1nyi umfa\u00dfte 1917 bis 1937 ungef\u00e4hr 60 Titel, von denen etwas weniger als die H\u00e4lfte ab 1930 erschien.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\"><span class=\"Reference\">[15]<\/span><\/a> Etwa ein Viertel der Titel hat direkt oder indirekt mit Karl Kraus zu tun, das hei\u00dft, es sind Kraus-Bearbeitungen (Nestroy, Shakespeare), Kraus-Reden (Altenberg, Loos; 1919 bzw. 1933) oder Kraus-W\u00fcrdigungen (B. Viertel, 1925; Liegler, 1918, 1920, 1933, 1936; Heinrich Fischer, 1934; Max Rychner, 1924; Georg Moenius, 1937; Stimmen \u00fcber Karl Kraus, 1934).<\/p>\n<p>Der Vollst\u00e4ndigkeit halber wird auf die wohl letzte Publikation des Verlags der Buchhandlung Richard L\u00e1nyi hingewiesen. Es ist dies <em>Richard L\u00e1nyis Almanach 1938, <\/em>der von Leopold Schmidt herausgegeben wurde. Der Band enth\u00e4lt neben acht Original-Kunstbl\u00e4ttern ausschlie\u00dflich musikwissenschaftliche Beitr\u00e4ge.<\/p>\n<h3 id=\"anm1\"><a class=\"none\" name=\"Heading2\"><\/a> Anmerkungen<\/h3>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref1\" target=\"text\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Quellenhinweise: Handelsgericht Wien, Register f\u00fcr Einzelfirmen, Band 37, pagina 47; Handelsgericht Wien, Akt Konkurs Firma Richard L\u00e1nyi, S 113\/38 (WrStLa); N\u00d6LA, Regierungs-Archiv, Akt k.k. n.\u00f6. Statthalterei. XVII-335\/1-9 aus 1909\/10, Namens\u00e4nderung L\u00f6wy-L\u00e1nyi; Geburtsbuch der Israelitischen Cultusgemeinde Wien, Jahr 1884, No. 3999; Akt Gremium\/L\u00e1nyi; <em>Die Fackel <\/em>(Wien).<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref2\" target=\"text\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <em>Die Fackel. <\/em>Hg.: KARL KRAUS, XVII. Jahr, Nr. 413-417,10. Dezember 1915.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref3\" target=\"text\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Ebenda, XXVII. Jahr, Nr. 697-705, Oktober 1925, S. 54.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref4\" target=\"text\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Verwiesen wird hier auf eine andere Arbeit des Verf., Verlage um Karl Kraus, in <em>Kraus-Hefte, <\/em>Heft 26\/27, Juli 1983, S. 2-31; bes. S. 18-24. Der Text ist mit den Ausf\u00fchrungen an dieser Stelle gro\u00dfteils identisch, jedoch wird im erw\u00e4hnten Aufsatz mehr auf die Beziehung Kraus-L\u00e1nyi eingegangen.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref5\" target=\"text\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Angaben laut Geburtsbuch f\u00fcr die Israelitische Cultusgemeinde in Wien, Jahr 1884, No. 3999. (WrStLa)<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref6\" target=\"text\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Schreiben von Richard und Anna L\u00f6wy vom 12. Mai 1909. In: Nieder\u00f6sterreichisches Landesarchiv (N\u00d6LA), Regierungs-Archiv. Siehe oben. Alle betreffenden Aktenst\u00fccke sind unter dieser Zahl zu finden. Verf. dankt Herrn Dr. Anton Eggendorfer f\u00fcr seine Hilfe bei der Beschaffung dieser Unterlagen.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref7\" target=\"text\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Eine Anfrage beim Magyar Orsz\u00e1gos Lev\u00e9t\u00e1r in Budapest im August 1982 ergab, da\u00df die Unterlagen zu L\u00e1nyi heute im Innenministerium aufbewahrt werden, jedoch unter Forschungs- und Kopierungsbeschr\u00e4nkung fallen. Das Wesentliche findet sich aber im Akt des N\u00d6LA.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref8\" target=\"text\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Laut Protokoll aufgenommen mit Richard L\u00e1nyi am 26. August 1912. (Gremium\/L\u00e1nyi)<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref9\" target=\"text\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Dazu der Nachruf in: <em>BC, <\/em>Nr. 31, 31.7.1912, S. 424 und <em>\u00d6sterreichisch-ungarische Buchdrucker-Zeitung <\/em>(Wien), Nr. 31, 1.8.1912, S. 378.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref10\" target=\"text\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> <em>BC, <\/em>Nr. 9, 26.2.1913, S. 10 und 11.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref11\" target=\"text\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Wie bereits an anderer Stelle dieser Arbeit erw\u00e4hnt, mu\u00dften alle in \u00d6sterreich befindlichen Juden auf einem eigenen Formular ihr gesamtes in- und ausl\u00e4ndisches Verm\u00f6gen deklarieren. Die Frist bis 30.6.1938 wurde bis Mitte Juli verl\u00e4ngert. Die hier zitierten Unterlagen befinden sich in AVA, BMfHuV, VVSt, Karton 23, V.A. 5193, Richard L\u00e1nyi.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref12\" target=\"text\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Es w\u00fcrde hier zu weit f\u00fchren, im Detail alle Untaten des Herrn Katzler anzuf\u00fchren. Es mag gen\u00fcgen festzustellen, da\u00df seine Karriere als &#8222;Ariseur&#8220; sich anhand der Unterlagen der VVSt eingehend dokumentieren l\u00e4\u00dft. Zu Proze\u00df und Urteil folgende Hinweise: <em>\u00d6sterreichische Zeitung <\/em>(Wien), Nr. 122, 30.5.1947, S. 3 und <em>Anzeiger, <\/em>Nr. 12, 1947, S. 5f.; <em>WZ, <\/em>Nr. 241, 16.10.1947, S. 5 und ebenda, Nr. 133, 9.6.1949, S. 5.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref13\" target=\"text\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Siehe die Verlagsanzeige in: <em>BC, <\/em>Nr. 27, 24.4.1918, S. 199. Da hei\u00dft es: &#8222;Ich kann (wegen kleiner Auflagen) nur bar liefern.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref14\" target=\"text\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> <em>BC, <\/em>Nr. 46, 12.11.1919, S. 688.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref15\" target=\"text\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Es wird hier, wie in allen anderen F\u00e4llen, absichtlich von &#8222;ungef\u00e4hr&#8220; bzw. &#8222;ca.&#8220; gesprochen, da es trotz gewissenhafter Zusammenstellung aller Verlagstitel immer noch m\u00f6glich ist, da\u00df mir der eine oder andere entgangen ist. Es geht auch hier vor allem darum, die Gr\u00f6\u00dfe der Produktion kenntlich zu machen. Die Produktionsliste st\u00fctzt sich auf Angaben im Verleger- und Institutionenkatalog der Deutschen B\u00fccherei in Leipzig sowie auf Anzeigen L\u00e1nyis in der <em>Buchh\u00e4ndler-Correspondenz.<\/em><\/p>\n<h3 id=\"erg1\" class=\"Note\">Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985<\/h3>\n<h4 id=\"erg2\" class=\"Note\">Neueste Forschungsliteratur<\/h4>\n<ul style=\"list-style-type: circle;\">\n<li>Katja Bertz: \u201eArisierung\u201c im \u00f6sterreichischen Buchhandel. Auf den Spuren der\u00a0Buchhandlungen Richard L\u00e1nyi, Alois Reichmann, Josef Kende, Moritz Perles,\u00a0M. Breitenstein, Heinrich Saar und Dr. Carl Wilhelm Stern. Diplomarbeit\u00a0Univ. Wien 2009.<\/li>\n<li>Friedrich Pf\u00e4fflin: Richard L\u00e1nyi. I Im Verlag der\u00a0Buchhandlung. Bibliographie 1917\u20131938. Warmbronn: Verlag Ulrich Keicher 2006\u00a0(= Bibliothek Janowitz. Hrsg. von Friedrich Pf\u00e4fflin, Band 11).<\/li>\n<li>Richard\u00a0L\u00e1nyi. II Verlegerbriefe im Schein der \u201aFackel\u2018 1905\u20131938. Warmbronn: Verlag\u00a0Ulrich Keicher 2006 (= Bibliothek Janowitz. Hrsg. von Friedrich Pf\u00e4fflin,\u00a0Band 12).<\/li>\n<\/ul>\n<h4 id=\"erg3\" class=\"Note\">Illustrationen<\/h4>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-357 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2158'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Lanyi-Katalog-2-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2158\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2158'>\n\t\t\t\tKatalog der Buch- und Kunsthandlung Richard L\u00e1nyi\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2159'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Lanyi-Katalog-3-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2159\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2159'>\n\t\t\t\tKatalog der Buch- und Kunsthandlung Richard L\u00e1nyi\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2160'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Lanyi-Katalog-4-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2160\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2160'>\n\t\t\t\tKatalog der Buch- und Kunsthandlung Richard L\u00e1nyi\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2161'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Lanyi-Katalog-5-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2161\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2161'>\n\t\t\t\tKatalog der Buch- und Kunsthandlung Richard L\u00e1nyi\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2294'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/L\u00e1nyi-Doppelte-Buchhaltung-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2294\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2294'>\n\t\t\t\tEine Kampagne der &#8222;Stunde&#8220; gegen L\u00e1nyi 1925.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Richard L\u00e1nyi (Wien)[1] Die Produktion Anmerkungen Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985 Neueste Forschungsliteratur Illustrationen Richard L\u00e1nyi gilt eher als Gelegenheitsverleger, mit anderen Worten als einer, der auf Grund seiner Buchhandelskonzession ein &#8222;Auch-Verleger&#8220;, aber in erster Linie Buchh\u00e4ndler, Auslieferer, Kartenb\u00fcro usw. war. Heute ist sein Name denjenigen bekannt, die sich mit\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=357\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":149,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-357","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/357","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=357"}],"version-history":[{"count":11,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/357\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2542,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/357\/revisions\/2542"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=357"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}