{"id":379,"date":"2015-09-06T09:24:01","date_gmt":"2015-09-06T07:24:01","guid":{"rendered":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=379"},"modified":"2018-03-06T10:20:27","modified_gmt":"2018-03-06T08:20:27","slug":"lyra-verlag","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=379","title":{"rendered":"Lyra Verlag"},"content":{"rendered":"<h3>Lyra Verlag (H. Molitor) (Leipzig-Wien)<\/h3>\n<h6><\/h6>\n<ul class=\"overview\">\n<li class=\"overview\"><a href=\"#anm\">Anmerkungen<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a href=\"http:\/\/erg1\">Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985<\/a>\n<ul>\n<li class=\"overview\"><a href=\"#erg2\">Bildergalerie<\/a><\/li>\n<li class=\"overview\"><a href=\"#erg3\">Literatur<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Lyra-Verlag (H. Molitor) war ein seit 1913 in Wien bestehender, nicht protokollierter Buch-, Kunst- und Musikalienverlag (1., Weihburggasse 18). Unmittelbar nach Beginn der Ersten Republik gab es Bestrebungen bei alten und neugegr\u00fcndeten \u00f6sterreichischen Verlagen, einerseits zeitgen\u00f6ssische Autoren dem Leserpublikum verst\u00e4rkt zu pr\u00e4sentieren, andererseits angesichts der tristen wirtschaftlichen Lage am Ende des Weltkriegs billige B\u00fccher f\u00fcr die gro\u00dfe Masse herzustellen und nicht zuletzt das heimische Gewerbe zu besch\u00e4ftigen. Als Vorbild schwebte den meisten Unternehmern eine Reclam Universal-Bibliothek nach \u00f6sterreichischer Art vor. Im Jahre 1919 engagierte der Inhaber des Lyra-Verlags (H. Molitor), Oskar Molitor (*19.9.1881), den 25 Jahre alten Wiener Schriftsteller Leo Schidrowitz als k\u00fcnstlerischen Leiter einer neuzuschaffenden Buchserie. Im Laufe der 20er und 30er Jahre wurde Schidrowitz \u00fcbrigens nach dem kurzen Gastspiel im Lyra-Verlag f\u00fcr ein gutes halbes Dutzend anderer belletristischer Verlage t\u00e4tig, auf die an anderer Stelle eingegangen wird.<\/p>\n<p>Anfang 1919, also gerade ein Vierteljahr nach dem Zusammenbruch der Monarchie, brachte die <em>Wiener Allgemeine Zeitung <\/em>Kunde von einem &#8222;neuen Wiener Verlagsunternehmen&#8220; und berichtete, da\u00df &#8222;ein neues \u00f6sterreichisches Verlagsunternehmen (&#8230;) in der n\u00e4chsten Zeit mit einer Reihe von Ver\u00f6ffentlichungen hervortreten (werde), die als gro\u00dfz\u00fcgige, f\u00fcr das breiteste Publikum berechnete literarische Publikationen zum ersten Mal den Versuch unternehmen wollen, in Wien eine ernstzunehmende Konkurrenz f\u00fcr die popul\u00e4ren deutschen Verlagsanstalten ins Leben zu rufen.&#8220;<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span class=\"Reference\">[1]<\/span><\/a><\/p>\n<p>So erschien etwa im Juni 1919 eine mit vielem Ehrgeiz vorbereitete und anspruchsvolle &#8222;erste Serie von Molitor&#8220;s Novellenschatz&#8220; in zehn einzelnen, k\u00fcnstlerisch von G. v. Ferenchich ausgestatteten B\u00e4ndchen, die auch zusammen in einer feinen Luxuskassette erh\u00e4ltlich waren. Konzipiert als eine &#8222;ernstzunehmende&#8220; Konkurrenz f\u00fcr deutsche Verlagswerke &#8211; und auf das Reclam-Format wurde in der Werbung f\u00fcr Buchh\u00e4ndler ausdr\u00fccklich hingewiesen -, waren die kleinformatigen B\u00e4ndchen mit der sch\u00f6nen achtfarbigen Lithographie-Ausstattung auch f\u00fcr die damaligen Preisverh\u00e4ltnisse sehr billig. Der Umfang der einzelnen Novellen schwankte zwischen 15 und 46 Seiten, der Preis wird vom Verlag mit 40 bis 60 Pfennig angesetzt, was den Preisen f\u00fcr Reclam-B\u00e4ndchen entsprach. Die ganze Kassette kostete zehn Kronen.<\/p>\n<p>Zu einer zweiten Serie ist es &#8211; aus unbekannten Gr\u00fcnden &#8211; leider nicht gekommen. Was aber der Lyra-Verlag mit dem <em>Novellenschatz <\/em>bezweckte, geht aus einem in jedem Heft abgedruckten Wort &#8222;An den Leser&#8220; hervor, das auf die wirtschaftliche und soziale Lage im Nachkriegs\u00f6sterreich Licht wirft. Daher wird der programmatische Text hier in extenso wiedergegeben:<\/p>\n<p class=\"zitat\">In &#8222;Molitor&#8220;s Novellenschatz&#8220;, dessen erste Serie wir hiemit darbieten, soll der Leser finden, was der deutsche B\u00fcchermarkt bisher empfindlich missen lie\u00df: in geschmackvoller Ausf\u00fchrung und zu wohlfeilem Preise eine Bibliothek literarisch wertvoller Arbeiten der bedeutendsten Autoren der Jetztzeit.<\/p>\n<p class=\"zitat\">Den Dichtern unserer Tage, den k\u00fcnstlerischen Verfechtern des Zeitgeistes soll die Wirkung auf die gro\u00dfe Masse erm\u00f6glicht werden, f\u00fcr die der markt\u00fcbliche hohe Ladenpreis moderner wertvoller B\u00fccher bisher un\u00fcberwindliche Schranke war.<\/p>\n<p class=\"zitat\">Die ungeheure, vom Bed\u00fcrfnis nach gutem Lesestoff bewegte Allgemeinheit, soll hier zum ersten Mal neue Werke der Gro\u00dfen unserer Zeit vermittelt erhalten. Wir wollen den Versuch wagen, unbek\u00fcmmert um Gewinnchancen und Verdienstm\u00f6glichkeiten, als Helfer f\u00fcr unsere Dichter und das Kulturwerk unserer Zeit wirken.<\/p>\n<p class=\"zitat\">Und der Erfolg, den wir durch die F\u00f6rderung und Teilnahme des Lesers erzielen, soll ihm selbst wieder zugute kommen, durch die stete und wertvolle Ausgestaltung unseres Werkes im Dienste des guten Geschmackes, des Zeitgeistes und der hohen zeitlosen Kunst.<\/p>\n<p>In der ersten und einzigen Serie der &#8222;volkst\u00fcmlichen Bibliothek moderner Autoren&#8220; (Werbetext) erschienen folgende zehn B\u00e4ndchen:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Nr. 1 Raoul Auernheimer, Frau Magda im Schnee.<br \/>\nNr. 2 Franz Adam Beyerlein, Knecht Fridolin.<br \/>\nNr. 3 Hans Heinz Ewers, Aus dem Tagebuch eines Orangenbaumes.<br \/>\nNr. 4 M.E. delle Grazie, Der fr\u00fche Lenz.<br \/>\nNr. 5 Karl Sch\u00f6nherr, Der Knabe im Fieber.<br \/>\nNr. 6 Paul Busson, Das schlimme Englein.<br \/>\nNr. 7 Ernst Decsey, Zwei Gro\u00dfvater-Geschichten.<br \/>\nNr. 8 Felix Salten, Im Namen des Kaisers.<br \/>\nNr. 9 Hugo Salus, Die sch\u00f6ne Barbara.<br \/>\nNr. 10 Georg Terramare, Die 1002. Nacht.<\/p>\n<p>Erw\u00e4hnenswert bei dieser &#8222;sensationellen Neuerscheinung f\u00fcr den Gesamtbuchhandel&#8220; (Werbetext) ist auch der Einfall, mittels einer gummierten Lasche die einzelnen B\u00e4ndchen, die auf der R\u00fcckseite das Bild des Autors aufwiesen, zugeklebt postfertig zu machen.<\/p>\n<p>Obwohl Kritiker befanden, da\u00df mit <em>Molitor&#8220;s Novellenschatz <\/em>&#8222;ein wirksames Mittel zum Zweck der Verdr\u00e4ngung der immer mehr \u00fcberhandgreifenden Schundliteratur gefunden&#8220; worden sei,<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"Reference\">[2]<\/span><\/a> gab der Lyra-Verlag die Literatur zugunsten der Musik v\u00f6llig auf. Gleichzeitig mit dem Erscheinen der Novellenserie bot der Verlag ein <em>Schatzk\u00e4stlein moderner Operetten <\/em>mit &#8222;35 modernen Operettenschlagern&#8220; an. Ab diesem Zeitpunkt versuchte der Lyra-Verlag sich nur mehr als \u00f6sterreichischer Musikalienverlag zu profilieren. So folgten erfolgreiche Reihen wie z.B. <em>Molitor&#8220;s Lieblingsliederb\u00fccher <\/em>die <em>Lyra Operntextbibliothek <\/em>und \u00e4hnliches. Die Produktion des Lyra-Verlags (H. Molitor), &#8222;welcher auf dem von ihm gepflegten Gebiete wirklich ganz Erstaunliches leistet&#8220;, bewies nach der Einsch\u00e4tzung eines Buchhandelsfachblatts Ende 1924, &#8222;da\u00df auch in \u00d6sterreich ungeachtet aller Schwierigkeiten auf dem Gebiete des Musikalienverlages eine rege und erfolgreiche T\u00e4tigkeit entfaltet zu werden vermag&#8220;.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"Reference\">[3]<\/span><\/a> Leider aber ohne den Versuch mit massenhaft hergestellter Literatur fortzusetzen.<\/p>\n<h3><a id=\"anm\"><\/a>Anmerkungen<\/h3>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref1\" target=\"text\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <em>Wiener Allgemeine Zeitung<\/em>, 4.4.1919, S. 3.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref2\" target=\"text\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <em>Wiener Mittags-Zeitung<\/em>, 4.8.1919, S. 3.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref3\" target=\"text\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <em>Der Blaue B\u00fccherkurier <\/em>(Wien), XXXV. Jg., Nr. 558, 10.11.1924, S. 24.<\/p>\n<h6 class=\"Note\"><\/h6>\n<h3><a id=\"erg1\"><\/a>Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985<\/h3>\n<h3><a id=\"erg2\"><\/a>Bildergalerie<\/h3>\n<h6><\/h6>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 25%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-379 gallery-columns-4 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2690'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Band-1-Titelblatt-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2690\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2690'>\n\t\t\t\tRaoul Auernheimer: Frau Magda im Schnee. Eine Erz\u00e4hlung. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2691'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Band-2-Titelblatt-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2691\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2691'>\n\t\t\t\tFranz Adam Beyerlein: Knecht Fridolin. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2692'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Band-3-Titelblatt-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2692\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2692'>\n\t\t\t\tHans Heinz Ewers: Aus dem Tagebuch eines Orangenbaumes. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2677'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Band-4-Titelblatt-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2677\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2677'>\n\t\t\t\tM.-E.: Delle Grazie: Der fr\u00fche Lenz. Eine Erz\u00e4hlung. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2678'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Band-5-Cover-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2678\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2678'>\n\t\t\t\tKarl Sch\u00f6nherr: Der Knabe mit dem Fieber. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2679'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Band-6-Cover-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2679\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2679'>\n\t\t\t\tPaul Busson: Das schlimme Engelein. Eine Erz\u00e4hlung. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\nUmschlagzeichnung: G. v. Ferenchich.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2680'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Band-6-Titelblatt-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2680\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2680'>\n\t\t\t\tPaul Busson: Das schlimme Engelein. Eine Erz\u00e4hlung. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2681'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Band-7-Cover-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2681\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2681'>\n\t\t\t\tErnst Decsey: Zwei Gro\u00dfvater-Geschichten. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\nUmschlagzeichnung: G. v. Ferenchich. \n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2682'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Band-7-Titelblatt-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2682\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2682'>\n\t\t\t\tErnst Decsey: Zwei Gro\u00dfvater-Geschichten. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2683'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Band-8-Cover-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2683\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2683'>\n\t\t\t\tFelix Salten: Im Namen des Kaisers. Historische Erz\u00e4hlung. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\nUmschlagzeichnung: G. v. Ferenchich. \n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2684'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Band-8-Titelblattt-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2684\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2684'>\n\t\t\t\tFelix Salten: Im Namen des Kaisers. Historische Erz\u00e4hlung. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2685'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Band-9-Cover-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2685\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2685'>\n\t\t\t\tHugo Salus: Die sch\u00f6ne Barbara. Novelle. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\nUmschlagzeichnung: G. v. Ferenchich.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2686'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Band-10-Cover-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2686\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2686'>\n\t\t\t\tGeorg Terramare: Die 1002. Nacht. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\nUmschlagzeichnung: G. v. Ferenchich.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2688'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Militor-Band-10-Titelblatt-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2688\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2688'>\n\t\t\t\tGeorg Terramare: Die Tausendzweite Nacht. Leipzig-Wien: Lyra-Verlag (H. Molitor) 1919.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2689'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Militor-Serie-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2689\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2689'>\n\t\t\t\tAnzeige f\u00fcr die erste Serie von Molitor\u2019s Novellenschatz.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2687'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Molitor-Serie-Werbung-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2687\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2687'>\n\t\t\t\tWerbung f\u00fcr die erste Serie von Molitor\u2019s Novellenschatz.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?attachment_id=2713'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/OperettenVersuch2-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-2713\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-2713'>\n\t\t\t\tAnzeige f\u00fcr Schatzk\u00e4stlein moderner Operetten \n\t\t\t\t<\/dd><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n\n<h3><a id=\"erg3\"><\/a>Literatur<\/h3>\n<h6><\/h6>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.austrianposters.at\/2018\/03\/03\/musikalienverlage-in-wien-ab-1900-am-beispiel-des-lyra-verlags-h-molitor-und-des-zeichners-g-v-ferenchich\/\" target=\"_blank\">Murray G. Hall:\u00a0Der Grafiker Gabor von Ferenchich und der Lyra-Verlag.\u00a0<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lyra Verlag (H. Molitor) (Leipzig-Wien) Anmerkungen Erg\u00e4nzungen zur Buchver\u00f6ffentlichung von 1985 Bildergalerie Literatur Der Lyra-Verlag (H. Molitor) war ein seit 1913 in Wien bestehender, nicht protokollierter Buch-, Kunst- und Musikalienverlag (1., Weihburggasse 18). Unmittelbar nach Beginn der Ersten Republik gab es Bestrebungen bei alten und neugegr\u00fcndeten \u00f6sterreichischen Verlagen, einerseits zeitgen\u00f6ssische\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=379\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":149,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-379","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/379","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=379"}],"version-history":[{"count":12,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/379\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2725,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/379\/revisions\/2725"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=379"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}