{"id":407,"date":"2015-09-06T19:22:54","date_gmt":"2015-09-06T17:22:54","guid":{"rendered":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=407"},"modified":"2015-11-21T17:54:33","modified_gmt":"2015-11-21T15:54:33","slug":"neuer-akademischer-verlag","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=407","title":{"rendered":"Neuer Akademischer Verlag"},"content":{"rendered":"<h3>Neuer Akademischer Verlag (Wien-Leipzig)<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span style=\"font-size: 0.7em; vertical-align: top;\">[1]<\/span><\/a><\/h3>\n<h6><\/h6>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Neuer-Akademischer-Verlag.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1413\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Neuer-Akademischer-Verlag.jpg\" alt=\"Neuer Akademischer Verlag\" width=\"170\" height=\"158\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Neuer-Akademischer-Verlag.jpg 369w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Neuer-Akademischer-Verlag-300x278.jpg 300w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Neuer-Akademischer-Verlag-162x150.jpg 162w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Neuer-Akademischer-Verlag-150x139.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 170px) 100vw, 170px\" \/><\/a>Eine weitere neue Verlagsgr\u00fcndung im ersten Nachkriegs-Jahr 1919 war der Neue Akademische Verlag Leipzig-Wien (Redaktion und Administration: IV., Rainerplatz 9, umbenannt auf Suttnerplatz 9). Inhaberin dieses Unternehmens, dessen Autoren sich gro\u00dfteils in sp\u00e4teren Jahren als &#8222;v\u00f6lkisch-nationale&#8220; Schriftsteller profilierten, war Frau Bertha Martin. Frau Martin wandte sich am 29.4. 1919 an die Korporation der Wiener Buch-, Kunst- und Musikalienh\u00e4ndler, einerseits um der Korporation beizutreten, andererseits um eine neue Konzession zum Betriebe des &#8222;Neuen Akademischen Verlags&#8220; zu erhalten. Von anderen Verlagsmitarbeitern sind lediglich die Namen Richard Watzlawek (ps. Richard Sanneck, 1880-1965) und Karl Scho\u00dfleitner (1888-1959) bekannt. Das Verlagssignet stellt drei konzentrische Kreise mit den verschn\u00f6rkelten Buchstaben &#8222;NAV&#8220; in der Mitte dar.<\/p>\n<p>Am 1. Oktober 1919 erscheint die erste Folge einer h\u00f6chst interessanten Zeitschrift, die f\u00fcr die Verlagsproduktion \u00fcberhaupt richtungsweisend ist und ein ehrgeiziges, furchtloses und selbstbewu\u00dftes &#8222;\u00f6sterreichisch-nationales&#8220; Programm ank\u00fcndigt. Sie hei\u00dft <em>Die hohe Blume. Poetische Bl\u00e4tter <\/em>und erscheint &#8222;am 1. u. 15. eines jeden Monats&#8220;. Etwa ein Drittel der Umschlagseite, deren Papier von besserer Qualit\u00e4t ist, wird von einer Zeichnung des Malers und Illustrators Alexander Rothaug (13.3.1870, Wien-5.3.1946, ebda.) in Anspruch genommen. Sie stellt eine Muse dar, die mit der rechten Hand die Lyra spielt und mit der linken nach jener &#8222;hohen Blume&#8220; greift.<\/p>\n<p>Da die Firma nicht handelsgerichtlich protokolliert war, lie\u00df sich wenig \u00fcber das Aufl\u00f6sungsdatum, die finanziellen Verh\u00e4ltnisse und den fixen Mitarbeiterstab in Erfahrung bringen. Eine Verlagst\u00e4tigkeit konnte lediglich in den Jahren 1919 bis 1922 zweifelsfrei nachgewiesen werden.<\/p>\n<p>Im allerersten Heft der <em>Hohen Blume <\/em>findet man in der programmatischen Schrift <em>Was wir wollen <\/em>neben Wissenswertem \u00fcber den Rahmen der geplanten Produktion auch Spitzen gegen den zeitgen\u00f6ssischen Literaturbetrieb. \u00c4hnlich anderen Neugr\u00fcndungen dieser Zeit standen erstens die gegenw\u00e4rtige Literatur und zweitens die jungen deutsch\u00f6sterreichischen Autoren im Vordergrund. Die Programmschrift tr\u00e4gt auch sonst dem Zeitgeist Rechnung, indem sie das &#8222;Chaos unserer Zeit&#8220; widerspiegeln und deutsches Gedankengut in einer deutschen Kulturgemeinschaft trotz Anschlu\u00dfverbots bewahren m\u00f6chte. Die programmatische Erkl\u00e4rung hat folgenden Wortlaut:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Der &#8222;Neue Akademische Verlag&#8220; hat sich zur Aufgabe gesetzt, trotz der schweren Zeit und trotz der ungekl\u00e4rten Verh\u00e4ltnisse in Deutsch\u00f6sterreich ein F\u00f6rderer der Literatur zu sein. Er ging hiebei von der Voraussetzung aus: Schon vor dem Kriege gab es in dem damaligen \u00d6sterreich gewisse Gruppen von Schriftstellern, die sich durch Mittel durchzusetzen wu\u00dften, die vielleicht weniger mit der Literatur, als mit gewissen gesellschaftlichen Beziehungen im Zusammenhange standen.<br \/>\nEs kann nat\u00fcrlicherweise nicht die Aufgabe des &#8222;Neuen Akademischen Verlages&#8220; sein, Untersuchungen dar\u00fcber anzustellen, ob die Wiener &#8222;Literaturkaffeeh\u00e4user&#8220; der richtige Ort f\u00fcr die Beurteilung des dichterischen Schaffens waren. Da\u00df Talente, wie Peter Altenberg u.a. durch diese, sagen wir Vetternwirtschaft, in ihrer Entwicklung gehemmt, ja geradezu unterbunden wurden, ist den Wissenden so bekannt, da\u00df es wahrlich nicht Sache eines neuen Verlages sein kann, dar\u00fcber ein kritisches Urteil abzugeben.<br \/>\nWenn wir uns nun doch an das Publikum wenden und ihm kund tun, da\u00df wir die aufstrebende, in den weitesten Kreisen ganz unbekannte deutsch\u00f6sterreichische Dichtergemeinde allgemein bekannt machen wollen, so schwebt uns dabei nat\u00fcrlich nicht das nackte Gesch\u00e4ftsinteresse, sondern der Gedanke vor, durch unsere Publikationen den Nachweis f\u00fchren zu k\u00f6nnen, da\u00df die Blume Poesie auch heute noch in unseren Reihen bl\u00fcht.<br \/>\nDer &#8222;Neue Akademische Verlag&#8220; will nun in zwanglosen Heften dem gro\u00dfen Publikum in Darbietungen unserer gegenw\u00e4rtigen Literatur zug\u00e4nglich machen. Zu diesem Zwecke wird er unter dem Titel: &#8222;Die hohe Blume&#8220; das literarische Wirken unserer gegenw\u00e4rtigen Zeitperiode darzustellen versuchen und an keiner Erscheinung vor\u00fcbergehen, die diesbez\u00fcglich beachtenswert ist. Die Publikationen des Verlages sollen &#8211; und das ist sein oberster Zweck &#8211; ein Spiegelbild dessen geben, was in dem Chaos unserer Tage die Geister bewegt. Nichts wird der Verlag unbeachtet lassen. Er stellt sich auf keinen politischen Standpunkt, er ma\u00dft sich nicht die Zensur \u00fcber irgend einen Gedanken an. Ihm schwebt als oberstes Ziel vor, zu zeigen, da\u00df trotz der Drosselung deutschen Gedankens sich auch in unseren harten Tagen die Vernunft siegreich Geltung verschaffen wird.<br \/>\nDer Verlag ist sich bewu\u00dft, da\u00df er damit ein schweres Versprechen eingeht, er wird aber in der Folge zeigen, da\u00df seine Versprechungen nicht leeres Wortgeklingel, sondern bitterer Ernst sind.<br \/>\nIn dem schon mit heutigem Tage erscheinenden ersten Hefte der &#8222;Hohen Blume&#8220; geben wir dem weit \u00fcber die Grenzpf\u00e4hle Deutsch\u00f6sterreichs bekannten Lyriker Franz Karl Ginzkey das Wort.<br \/>\nDer beschr\u00e4nkte Raum unseres ersten Heftes erlaubt uns leider nur eine ganz bescheidene Auslese aus den Sch\u00f6pfungen dieses gottbegnadeten Dichters zu geben. Unsere Leser werden aber schon aus diesen kleinen Proben klar erkennen, da\u00df hier ein Dichter zu ihnen spricht, der der Welt wirklich etwas zu sagen hat in seiner klangsch\u00f6nen, formvollendeten Weise.<br \/>\nObwohl Franz Karl Ginzkey den weitesten Kreisen bekannt ist, glauben wir doch verpflichtet zu sein, die Abnehmer unserer Ver\u00f6ffentlichung mit dem Werdegang des Mannes bekannt zu machen, dessen poetisches Schaffen Zeugnis davon ablegt, da\u00df die Dichtkunst in Deutsch\u00f6sterreich auf der H\u00f6he steht und sich nicht zu scheuen braucht, in den Wettbewerb mit den gleichen Bestrebungen im Deutschen Reiche zu treten.<br \/>\nRichard Sanneck.<\/p>\n<p>Von dieser Zeitschrift sind trotz der im <em>Deutschen B\u00fccher-Verzeichnis <\/em>angegebenen 12 Folgen j\u00e4hrlich 1919\/20 lediglich 12 Schwerpunkt-Nummern erschienen. Zu mehr ist es nicht gekommen. Jedes Heft hat einen Umfang von durchschnittlich 8 Seiten, wobei in der Regel 1-2 Seiten Verlagsanzeigen (Neuer Akademischer Verlag, Ed. Strache Verlag, L. Staackmann Verlag) \u00fcberlassen werden. Bis auf den Umschlag wird auf Zeitungspapier gedruckt. Neben einer Kurzbiographie samt Foto findet man eine kleine Auswahl der Lyrik und eine Bibliographie der Schriften. Verantwortlicher Redakteur f\u00fcr die Nummer 1 bis 6 ist der Schriftsteller Richard Watzlawek; Herausgeberin ist Bertha Martin. Ab Nummer 7 \u00fcbernimmt Frau Martin beide Aufgaben.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zum Vorhaben, junge literarische Talente zu f\u00f6rdern, ist das erste Heft, das, wie erw\u00e4hnt, dem 48j\u00e4hrigen Franz Karl Ginzkey gewidmet ist, insofern eine Ausnahme, als die sonst in dieser Reihe vertretenen Autoren zwischen 20 (Edmund Weber) und 37 (Alfons Petzold) Jahre alt sind, also gewi\u00df noch jung genug, um nicht zum literarischen Establishment zu geh\u00f6ren. Der Inhalt der zw\u00f6lf erschienenen Nummern sieht folgenderma\u00dfen aus:<\/p>\n<p class=\"zitat\">1. Franz Karl Ginzkey (* 1871)<br \/>\n2. Alfons Petzold (* 1882)<br \/>\n3. Robert Hohlbaum (* 1886)<br \/>\n4. Gustav Renker (* 1899)<br \/>\n5. Jung Tiroler<br \/>\n6. Hans N\u00fcchtern (* 1896)<br \/>\n7. Erwin Stranik (* 1898)<br \/>\n8. Mirko Jelusich (* 1886)<br \/>\n9. Philipp Munk (* 1892)<br \/>\n10. Erwin Weill (* 1885)<br \/>\n11. Edmund Weber (* 1900)<br \/>\n12. Leo Hintze (* 1900)<\/p>\n<p>In der September-Nummer 1920 des im Neuen Akademischen Verlag erscheinenden <em>Literaturblatts f\u00fcr deutsches Hochschulwesen<\/em><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"Reference\">[2]<\/span><\/a> werden weitere sechs Folgen angek\u00fcndigt: Gisela von Berger, Jung Wien, Oswald v. Menghin, Leo Heller, Friedel Schreyvogl und Heinrich v. Schullern. Erschienen sind sie nicht.<\/p>\n<p>Es geht aus einer Vorbemerkung im M\u00e4rz 1920 zum <em>Jung Tiroler-Heft <\/em>(Nr.5) mit Beitr\u00e4gen von Leopold Ceipek, Josef Leitgeb, Josef Leitner, Josef M. Metzler, Josef Georg Oberkofler, Siegfried Ostheimer, Eberhard Weittenhiller, die von Karl Scho\u00dfleitner verfa\u00dft wurde, hervor, da\u00df weitere Bundesl\u00e4nderhefte neben einer &#8222;Jung Wien-Nummer&#8220; in Vorbereitung waren. Karl Scho\u00dfleitner wurde beauftragt, ein Salzburger- und ein Steirer-Heft vorzubereiten. Zum Erscheinen kam es allerdings nicht.<\/p>\n<p>Mit Ausnahme von zwei oder drei unter insgesamt ca. 32 Verlagstiteln, die zwischen 1919 und 1922 erschienen (1919:11; 1920:15; 1921:3; 1922:2) sind alle Publikationen meist kleine Lyrikb\u00e4nde. Der Umfang der B\u00fccher, die ausschlie\u00dflich und aus Kostengr\u00fcnden auf billigem Zeitungspapier gedruckt wurden, schwankte zwischen 19 und im Extremfall 120 Seiten.<\/p>\n<p>Obwohl man in der Verlagswerbung die neuerscheinenden B\u00fccher als &#8222;Werke bedeutender deutsch\u00f6sterreichischer Autoren&#8220; pries, fanden die allerwenigsten Aufnahme in Literaturgeschichten. Um hier nur einige Titel zu nennen: es erschienen von Erwin Stranik, der f\u00fcr die Pamphlete <em>Myrtenkranz Moral und Dirnentum <\/em>von K\u00e4ti Parrot 1922 die Einleitung verfa\u00dfte, <em>Der blonde Fr\u00fchling. Ein Zyklus (1920), Der innere Schrei. Gedichte <\/em>(1921), <em>Sturm. 1 Akt (1921), Das Lied um den Tanz. Ein B\u00e4nkelbuch <\/em>(1920), von Karl Adolph <em>Am 1. Mai. Eine Tragikom\u00f6die der Arbeit aus Friedenstagen <\/em>(1919) sowie Werke von Karl Franz Escuyer-Wittich (2), Eduard Golias (2), Josef Kitir <em>(Mond am Tag. Lyrische Lese aus 6 B\u00fcchern <\/em>(1919), Karl Maria Klob, Michael Thonet u.a. Die v\u00f6llige Unbekanntheit (damals wie heute) des Gros der Verlagsautoren verleitet zur Annahme, da\u00df es sich um einen &#8222;Subskriptionsverlag&#8220; handelte.<\/p>\n<p>Entgegen einer allf\u00e4lligen Annahme auf Grund des Verlagsnamens, da\u00df sich unter den Autoren lauter Akademiker f\u00e4nden, waren lediglich eine verschwindende Minderheit Universit\u00e4tsabsolventen.<\/p>\n<p>Neben den beiden erw\u00e4hnten Zeitschriften <em>Die hohe Blume <\/em>und <em>Literaturblatt f\u00fcr deutsches Hochschulwesen <\/em>erschien f\u00fcr kurze Zeit 1920 eine &#8222;Schriftenreihe&#8220; <em>Die Br\u00fccke, <\/em>die von Erwin Stranik, selbst mehrfach vertretener Verlagsautor, herausgegeben wurde. Die Reihe, in der blo\u00df vier B\u00e4nde herauskamen, war ein Druck f\u00fcr die personalm\u00e4\u00dfig verwandte &#8222;Wiener Literarische Gesellschaft&#8220;. Der &#8222;Zweck&#8220; dieses Vereins deckt sich mit dem des &#8222;Neuen Akademischen Verlags&#8220;, und zwar bezweckte die Gesellschaft &#8222;die F\u00f6rderung heimischer Talente auf dem Gebiete der Literatur, wie auch die Popularisierung schon anerkannter Autoren durch Veranstaltungen von Vorlesungen, Theaterauff\u00fchrungen, Vortr\u00e4gen und Herausgabe von Publikationen literarischen Inhaltes&#8220;.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"Reference\">[3]<\/span><\/a> \u00dcbrigens hat Stranik seine gewi\u00df nicht uninteressanten Erlebnisse in diesem Verein sp\u00e4ter in einem kuriosen Roman verwertet.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><span class=\"Reference\">[4]<\/span><\/a><\/p>\n<p>\u00dcber das Schicksal des &#8222;Neuen Akademischen Verlags&#8220; nach 1922, dem letzten Jahr, in dem Ver\u00f6ffentlichungen nachzuweisen sind, lie\u00df sich nichts ermitteln. Der Verlag soll jedoch nach unbest\u00e4tigter Auskunft dem \u00d6sterreichischen Bundesverlag f\u00fcr Unterricht, Wissenschaft und Kunst in Wien in den fr\u00fchen 20er Jahren einverleibt worden sein. Einem Vermerk im Verleger- und Institutionenkatalog der Deutschen B\u00fccherei in Leipzig zufolge soll der sp\u00e4tere Besitzer ein Herr Emil Kostiner sein, der im Adre\u00dfbuch der Stadt Wien (Lehmann) erstmals 1926 als Generalvertreter der Verograph Co. Wien, mit dem Hinweis &#8222;akad. Verlag&#8220; aufscheint.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading1\"><\/a> Anmerkungen<\/h3>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref1\" target=\"text\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Dieser Verlag war nicht handelsgerichtlich protokolliert, und der Akt Gremium\/Neuer Akademischer Verlag bzw. B. Martin enth\u00e4lt lediglich ein einziges Blatt.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref2\" target=\"text\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Zweck dieser Monatsschrift laut 1. Jg., Nr. 1 vom Mai 1920: Methodische Kritik aller literarischen Erscheinungen, die sich mit der deutschen Hochschule besch\u00e4ftigen. Herausgeber waren Dr. O.E. EBERT und Dr. O.F. SCHEUER.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref3\" target=\"text\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Bundes-Polizeidirektion Wien. Vereinsb\u00fcro. Akt Zahl X-962 &#8222;Wiener Literarische Gesellschaft&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref4\" target=\"text\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> F\u00fcr den Herbst 1924 war der erste Teil der satirischen Romantrilogie Koko Irregang, die Geschichte des modernsten Zeitgenossen angek\u00fcndigt worden, doch erschien das Werk erst 1926 in einem Band im Hamburger &#8222;AVA&#8220; Allgemeine Verlags-Anstalt u.d.T. Koko Irregang. Roman. Siehe <em>Die Kultur <\/em>(Wien), 2. Jg., Heft 7, Mai 1924, S. 1 mit der Biographie Straniks und diesem Hinweis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuer Akademischer Verlag (Wien-Leipzig)[1] Eine weitere neue Verlagsgr\u00fcndung im ersten Nachkriegs-Jahr 1919 war der Neue Akademische Verlag Leipzig-Wien (Redaktion und Administration: IV., Rainerplatz 9, umbenannt auf Suttnerplatz 9). Inhaberin dieses Unternehmens, dessen Autoren sich gro\u00dfteils in sp\u00e4teren Jahren als &#8222;v\u00f6lkisch-nationale&#8220; Schriftsteller profilierten, war Frau Bertha Martin. Frau Martin wandte sich\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=407\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":149,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-407","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=407"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/407\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1415,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/407\/revisions\/1415"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}