{"id":421,"date":"2015-09-06T19:35:34","date_gmt":"2015-09-06T17:35:34","guid":{"rendered":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=421"},"modified":"2015-11-21T18:05:17","modified_gmt":"2015-11-21T16:05:17","slug":"verlag-anton-pustet","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=421","title":{"rendered":"Verlag Anton Pustet"},"content":{"rendered":"<h3>Verlag Anton Pustet (Salzburg)<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><span style=\"font-size: 0.7em; vertical-align: top;\">[1]<\/span><\/a><\/h3>\n<h6><\/h6>\n<ul class=\"overview\">\n<li class=\"overview\"><a class=\"none\" href=\"#Heading1\" target=\"_self\">Die Produktion<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Verlag-Anton-Pustet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1427\" src=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Verlag-Anton-Pustet.jpg\" alt=\"Verlag Anton Pustet\" width=\"170\" height=\"160\" srcset=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Verlag-Anton-Pustet.jpg 248w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Verlag-Anton-Pustet-159x150.jpg 159w, http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Verlag-Anton-Pustet-150x142.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 170px) 100vw, 170px\" \/><\/a>Der Verlag Anton Pustet war einer von \u00d6sterreichs prominenten katholischen Verlagen, die bestrebt waren, dem Katholizismus durch das Buch zu dienen. Er pflegte aber auch erz\u00e4hlende Literatur. Im Jahre 1854 entschlo\u00df sich der bis dahin auch als Buchdrucker und Verleger in Passau t\u00e4tig gewesene Buchbinder Anton Pustet, dessen Onkel der Regensburger Verleger Friedrich Pustet war, seinen Gesch\u00e4ftsbetrieb von Bayern nach \u00d6sterreich zu verlegen. Daraufhin kaufte er die von seinem \u00e4lteren Bruder Josef Pustet in Salzburg gegr\u00fcndete Buchbinderei. Nun pflegte Anton Pustet weiterhin den Vertrieb seines Gebetb\u00fccherverlags, dessen Werke in ganz ansehnlichen Auflagen durch den Hausierhandel in den bayerischen und \u00f6sterreichischen Alpenl\u00e4ndern verbreitet wurde. Im November 1863 konnte Pustet die \u00e4lteste Salzburger Druckerei, die 1598 von Konrad K\u00fcrner begr\u00fcndet wurde, erwerben und zwei Jahre sp\u00e4ter ganz auf eigene Rechnung \u00fcbernehmen. Die bis dahin in Passau gedruckten Verlagswerke wurden nunmehr in der eigenen Offizin hergestellt. Bald erreichte die Zahl der Verlagswerke eine ganz respektable H\u00f6he. &#8222;Mit dem Anschlusse an den Buchhandel wurde nunmehr dem Verlage erh\u00f6htes Interesse zugewendet. Galt auch die Aufmerksamkeit in erster Linie dem Ausbau des Gebet- und Betrachtungsb\u00fccherverlages, dessen Hauptber\u00fccksichtigung im Interesse der seit Jahren diesen Buchformaten angepa\u00dften Buchbinderei-Anschaffungen gelegen war, wurden jetzt doch auch gr\u00f6\u00dfere Unternehmungen in die Verlagst\u00e4tigkeit gezogen, von denen insbesonders die &#8222;Katholische Warte&#8220; in den weitesten Kreisen bekannt wurde.&#8220;<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"Reference\">[2]<\/span><\/a> Als Anton Pustet 1894 starb, wurde Frau Ida Rademann Alleininhaberin.<\/p>\n<p>Anfang 1922 ging der Verlag Anton Pustet in den Besitz der Universit\u00e4ts-Buchdruckerei und Verlagsbuchhandlung &#8222;Styria&#8220; in Graz \u00fcber, w\u00e4hrend 1934 die Pre\u00dfvereinsanstalten der Di\u00f6zese Seckau, Graz, als Inhaber aufscheinen. Verlagsleiter ist der Prokurist Otto M\u00fcller, der sp\u00e4tere Direktor Johann Mandl.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading1\"><\/a> Die Produktion<\/h3>\n<p>Im Mittelpunkt der Verlagsarbeit stand katholisches Schrifttum und ganz besonders ein Riesenwerk: die deutsche Thomas-Ausgabe, die vom Verband katholischer Akademiker herausgegeben wurde. (W\u00e4hrend des Kriegs mu\u00dfte die Ausgabe nach Deutschland abwandern.) Auch erschienen Reihen wie z.B. die <em>B\u00fccher der Geisteserneuerung, B\u00fccherei der Salzburger Hochschulwochen<\/em>, das Sammelwerk <em>Katholischer Glaube und deutsches Volkstum in \u00d6sterreich, <\/em>das Handbuch <em>Volksbrauch im Kirchenjahr <\/em>von Hanns Koren usw. Der Verlag versuchte sein Gl\u00fcck auch auf dem Gebiete des Jugendschrifttums (F.K. Ginzkey, <em>Hatschi-Bratschis Luftballon). <\/em><\/p>\n<p>Auf dem Gebiet der erz\u00e4hlenden Literatur erzielte der Salzburger Verlag einen gro\u00dfen Erfolg mit den Tageb\u00fcchern der Russin Alja Rachmanowa <em>(Studenten, Tscheka, Liebe, Tod; Ehen im roten Sturm; Milchfrau in Ottakring). <\/em>Als Otto M\u00fcller aus dem Verlag ausschied, nahm er die erfolgreiche Autorin mit. Nicht weniger erfolgreich waren die B\u00fccher Egon C\u00e4sar Conte Cortis, wie z.B. <em>Elisabeth. Die seltsame Frau; Unter Zaren und gekr\u00f6nten Frauen. <\/em>Im Verlag Anton Pustet erschienen ferner Werke von Georg Rendl <em>(Glasbl\u00e4ser-Trilogie)<\/em>, Theodor Vernaleken, Ernst Hello, Henri Gh\u00e9on, Kornel Abel, Josef Nadler\/Heinrich v. Srbik <em>(\u00d6sterreich. Erbe und Sendung im deutschen Raum), <\/em>Josef Dillersberger, Daniel Feuling, Rudolf Henz, Alois Dempf, E. Foreman-Lewis, Leon Bloy, Franz Braumann, Faber du Faur, Otto Mauer, Otto Michael, G.K. Chesterton, Erik K\u00fchnelt-Leddhin, Maria Rubatscher, Maritain Raissa, Joseph Bernhart, G. v. Trapp, Paul Schebesta.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading2\"><\/a> Anmerkungen<\/h3>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref1\" target=\"text\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Quellenhinweise: <em>Festnummer der \u00f6sterreichisch-ungarischen Buchh\u00e4ndler-Correspondenz<\/em>, Wien 1910, II. Teil, S. 54; <em>Alpenl\u00e4ndische Monatshefte <\/em>(Graz), 12. Jg., Heft 3, Dezember 1934, S. 82-83; Verlagsanzeigen; <em>Berichte und Informationen <\/em>(Salzburg), 2. Jg., Nr. 49, 4.4.1947, S. 16.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref2\" target=\"text\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <em>Festnummer<\/em> (s. Anm. 1), S. 54.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verlag Anton Pustet (Salzburg)[1] Die Produktion Der Verlag Anton Pustet war einer von \u00d6sterreichs prominenten katholischen Verlagen, die bestrebt waren, dem Katholizismus durch das Buch zu dienen. Er pflegte aber auch erz\u00e4hlende Literatur. Im Jahre 1854 entschlo\u00df sich der bis dahin auch als Buchdrucker und Verleger in Passau t\u00e4tig gewesene\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=421\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":149,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-421","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/421","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=421"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/421\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1428,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/421\/revisions\/1428"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=421"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}