{"id":581,"date":"2015-09-11T20:27:31","date_gmt":"2015-09-11T18:27:31","guid":{"rendered":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=581"},"modified":"2015-11-22T10:36:24","modified_gmt":"2015-11-22T08:36:24","slug":"e-b-seps-verlag-bergis-verlag","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=581","title":{"rendered":"E.B. Seps Verlag (Bergis Verlag)"},"content":{"rendered":"<h3>E.B. Seps Verlag (Bergis Verlag) (Wien)<span style=\"font-size: 0.7em; vertical-align: top;\"><a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/span><\/h3>\n<h6><\/h6>\n<p>Dadurch, da\u00df die \u00f6sterreichische Verlagsszene der Ersten Republik der Struktur nach von vielen kleinen und wenigen mittelgro\u00dfen belletristischen Verlagen gepr\u00e4gt war, ist auch die Zahl der oft kuriosen Kleinst- und Selbstverlage relativ hoch, so da\u00df deren Erfassung materialm\u00e4\u00dfig oft schwierig ist, vorausgesetzt, da\u00df sie sich \u00fcberhaupt lohnt.<\/p>\n<p>Besonders kurios sind beispielsweise die &#8222;Verlage&#8220; um den dichtenden Zahnarzt aus Wien, Dr. Edmund Blum, so da\u00df wir auf Werke und Werbemethoden n\u00e4her eingehen wollen. Es handelt sich um nicht inkorporierte und nicht handelsgerichtlich protokollierte Verlage wie auch um Selbst- bzw. Eigenverlage, die nicht konzessionspflichtig waren.<\/p>\n<p>Das <em>DBV<\/em> verzeichnet 23 Werke des Wiener Zahnarztes Edmund Blum &#8211; ohne Ber\u00fccksichtigung des Pseudonyms &#8222;E.B. Junkh&#8220; <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><span class=\"Reference\">[2]<\/span><\/a> &#8211; und von diesen 23 erschienen zwischen 1919 und 1923 nicht weniger als 19 (neunzehn) mit einem Druckseitenumfang von 2.939 Seiten! Blums Erstlingswerk erschien 1913 unter dem Titel <em>Warum lassen sich die Juden nicht taufen?!, <\/em>bevor er 1919 mit der Ver\u00f6ffentlichung einer Reihe von &#8220; sexual-psychologischen&#8220; Romanen, Novellen, Studien beim Anzengruber-Verlag begann <em>(Das Brauthemd). <\/em>1920 erschien der erste Band der &#8222;Dr. Blum B\u00fccher!&#8220; bei Anzengruber unter dem Titel <em>Die Gefallene. <\/em>Inhalt: sexual-psychologische Novelle auf 119 Seiten. Im selben Jahr scheint sich Blum zur Errichtung eines eigenen Verlags entschlossen zu haben. Der kunstvolle Name lautete: E.B. Seps Verlag mit Sitz in Wien 18., W\u00e4hringerstra\u00dfe 123. Unter dem Titel &#8222;Dr. Blum B\u00fccher&#8220; erschienen in billiger Aufmachung mit Auflagen von 10.000 (!) Exemplaren, broschiert und auf Zeitungspapier gedruckt, insgesamt 12 Werke bzw. Romane, deren Titel f\u00fcr sich sprechen m\u00fc\u00dften:<\/p>\n<p class=\"zitat\"><em>Das Brauthemd; Die Gefallene; Halbjuden; Junggesellennot; Die L\u00fcsterne; Die Gelegenheitsmacherin; Magdas Fehltritt; Hochzeitsnacht; Die Verf\u00fchrte; Judenha\u00df; Ohne Wollust; Sommerbr\u00e4utigam.<\/em><\/p>\n<p>Neben den &#8222;Dr. Blum B\u00fcchern&#8220; erfand der Zahnarzt auch eine Reihe namens <em>Intime Bibliothek. <\/em>Beispiel: <em>Die Sumpfblume und andere Wiener Novellen <\/em>(1923). Blum hatte au\u00dferdem mehrere Novellen auf Lager, die offenbar nicht ver\u00f6ffentlicht wurden: <em>Der Asket, Der Leichensch\u00e4nder, Die Geschlechtsverirrung <\/em>etc.<\/p>\n<p>Diese B\u00fccherschwemme entzog sich der Aufmerksamkeit der Standesvertretung nicht, vor allem dann nicht, als Blum, der &#8222;deutsche Maupassant&#8220;, wie er sich in Anlehnung an eine Zeitungsbesprechung bescheiden pries, sich anschickte, den Buchh\u00e4ndlerkollegen im Herbst 1924 ein Werbeplakat zukommen zu lassen.<\/p>\n<p>Neu! Neu! Sensationell!<br \/>\nDie sexualpsychologischen Romane<br \/>\nBitte bestellen Sie<br \/>\nVon Dr. E. Blum (dem deutschen Maupassant)<br \/>\nProbeband kostenlos, aber nur pers\u00f6nlich!<br \/>\nFreigeistige Herrenlekt\u00fcre,!!! ganz neuartig!!!<br \/>\nDie billigsten, am\u00fcsantesten Romane des B\u00fcchermarktes, der Weltliteratur<br \/>\nHochinteressante, pikante, spannende, aber nicht pornographische Romane. Der Verkauf an Minderj\u00e4hrige laut Verf\u00fcgung der Bezirkshauptmannschaft vom 23. Mai 1924, Zahl 938\/R, verboten.<\/p>\n<p>Die 12 B\u00e4nde &#8211; Umfang bei 1700 Seiten &#8211; waren &#8222;zu beziehen in jeder besseren Buchhandlung oder direkt&#8220; vom Verlag. Je mehr Seiten bzw. B\u00e4nde man kaufte, desto kleiner der Preis. Blum hatte in seinem Werbeplakat noch einige Worte an das P.T. Publikum zu richten:<\/p>\n<p class=\"zitat\">P.T.<br \/>\nDa unsere wirtschaftliche Notlage bei den hohen Preisen den Besuch des Theaters, Kaffeehauses, Kinos, mit einem Worte eines Vergn\u00fcgungslokales unm\u00f6glich gemacht hat, bleibt nur das Buch \u00fcbrig, um durch einige Stunden der Zerstreuung das beruflich \u00fcberanstrengte Nervensystem zu regenerieren. Die hiemit angebotenen Romane sind so FABELHAFT BILLIG, da\u00df sie auch dem Mittelstand zug\u00e4nglich sein d\u00fcrften. Ein schwarzer Kaffee, ein halbes Kilo Obst, einige Zigaretten, die nur einen fl\u00fcchtigen Gaumenkitzel bieten, kosten mehr als diese B\u00fccher, welche nachher noch einer endlosen Reihe von Verwandten und Bekannten ein dauerndes Vergn\u00fcgen gew\u00e4hren. Der ernste Beruf und das Alter des Autors b\u00fcrgen f\u00fcr die Gediegenheit des Inhaltes, damit sich aber jeder noch vor dem Ankauf \u00fcber den Wert und Charakter der Romane ein Urteil bilden kann, stellt der Verlag, 18. Bez., W\u00e4hringerstra\u00dfe 123, Mezz. 7, jedem Erwachsenen, der sich pers\u00f6nlich zwischen 9 bis 12 Uhr vormittags hinbem\u00fcht, einen PROBEBAND KOSTENLOS zur Verf\u00fcgung, um ihn zu Hause ruhig lesen und begutachten zu k\u00f6nnen. Es hat sich n\u00e4mlich erwiesen, da\u00df jeder, der \u00fcberhaupt einen der Romane gelesen, nachher auch alle \u00fcbrigen kauft.<\/p>\n<p>Der dichtende Zahnarzt im fortgeschrittenen Alter, der zwischen den Ordinationen ungef\u00e4hr im selben Tempo geschrieben haben mu\u00df wie Johann Ferch, mit dem selbst wohl Hugo Bettauer nicht Schritt h\u00e4tte halten k\u00f6nnen, wu\u00dfte auch die Stimmung rund um die Bettauer-Pornographie-Aff\u00e4re auszun\u00fctzen:<\/p>\n<p class=\"zitat\">Ich appelliere an die \u00d6ffentlichkeit, \u00fcber diese B\u00fccher zu urteilen, die angeblich, wie es aus dem Leitartikel der &#8222;Arbeiter-Zeitung&#8220; vom 15. August 1924 unter dem Titel &#8222;Seipels Beschuldigungen&#8220; zu entnehmen war, eine Flut von Pornographie \u00fcber Wien gebracht h\u00e4tten.<br \/>\nDr. E. Blum, der Autor.<\/p>\n<p>Einzelne Mitglieder und die Korporation selber waren \u00fcber diese Werbung erbost und erstatteten Anzeige gegen Blum, weil er das Buchhandelsgewerbe aus\u00fcbte, ohne dazu berechtigt zu sein. Von der Gewerbe-Ordnung her war man aber machtlos: Selbstverlage bedurften keiner Konzession. Blum hat es sich allerdings Ende 1924\/Anfang 1925 anders \u00fcberlegt. Unter den &#8222;Vermischten Anzeigen&#8220; lie\u00df er im <em>B\u00f6rsenblatt <\/em>folgende Annonce erscheinen:<\/p>\n<p class=\"zitat\">R\u00dcHRIGEN VERLAG<br \/>\nsucht erfolgreicher Schriftsteller, von welchem bereits 12 Romane ver\u00f6ffentlicht und in mehreren Auflagen (etwa 140 000 Exempl.) ausverkauft wurden, wegen Aufl\u00f6sung seines bisherigen Verlagskonsortiums [!]. Verleger, die Romane sexualpsychologischen, pikanten, aber durchaus dezenten Charakters ver\u00f6ffentlichen, wollen sich wenden an<br \/>\nDr. E. Blum<br \/>\nSchriftsteller<br \/>\nWien XVIII, W\u00e4hringerstr. 123. <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><span class=\"Reference\">[3]<\/span><\/a><\/p>\n<p>Blums Werkverzeichnis deutet nicht darauf hin, da\u00df er willige Verleger fand. 1928 lie\u00df er bei R. Cerny in Wien ein dickes Werk erscheinen: <em>Lebt Gott noch? Krise der Weltanschauung <\/em>(550 S.)<\/p>\n<p>Es war aber noch nicht aller Tage Abend: in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 1932 stieg Blum neuerlich ins Verlagsgesch\u00e4ft ein, und zwar wieder ohne Konzession und nicht ausschlie\u00dflich zum Verlag der eigenen Werke. Das neue Unternehmen nannte sich: &#8222;Bergis Verlag Wien&#8220; und war abwechselnd in mehreren Wiener Bezirken beheimatet. Der Verlag trieb eine ausgedehnte Propaganda f\u00fcr seine Verlagswerke in den Tageszeitungen und so kamen ihm die Magistratischen Bezirks\u00e4mter und die Korporation auf die Schliche, allerdings erst, als er ungef\u00e4hr sieben Werke (alle 1932) herausgebracht hatte. Blum selber war mit zwei Werken vertreten, und zwar dem Roman Die <em>Damen Bolzani <\/em>und der Kom\u00f6die <em>Des Selbstm\u00f6rders Schwester. <\/em>Andere Autoren: Max Epstein <em>(Man spielt Theater. Roman hinter den Kulissen); <\/em>Hermann W. Anders <em>(Weg einer Leidenschaft. Erz\u00e4hlungen); <\/em>Hellmut Schlien <em>(Herz beiseite. Liebhaberbericht); <\/em>Fritz v. Unruh <em>(Politeia. Politische Reden und Aufs\u00e4tze des Dichters <\/em>von Ernst Adolf Dreyer); Berthold Sprung <em>(Gestalten). <\/em><\/p>\n<p>Nach der Episode mit dem &#8222;Bergis Verlag&#8220; ist Blum nicht mehr literarisch in Erscheinung getreten.<\/p>\n<h3><a class=\"none\" name=\"Heading1\"><\/a> Anmerkungen<\/h3>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Quellenhinweise: Akt Gremium: Seps-Verlag und Bergis Verlag. Alle im folgenden zitierten Unterlagen wie z.B. Prospekte sind diesen Akten entnommen.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> 1925 erschien der Roman <em>M\u00e4dis Irrwege<\/em> (202 S.) im Seps-Verlag.<\/p>\n<p class=\"Note\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Der Ausschnitt aus dem <em>B\u00f6rsenblatt <\/em>liegt lose im Akt. Angaben fehlen. Blum ist am 9. September 1874 in Steinamanger, Ungarn, geboren. Er promovierte zum Dr. med. an der Universit\u00e4t Wien am 29.4.1898. Nach frdl. Auskunft der \u00c4rztekammer f\u00fcr Wien vom 18.4.1983 (Kartothek Nr. 2461) trat Blum 1907 in die \u00c4rztekammer ein. Laut Phys. Ausweis vom April 1938 ist er am 14. April 1938 gestorben. Ob eines nat\u00fcrlichen Todes, scheint angesichts des Datums unwahrscheinlich. Blum beteiligte sich an der im Sommer 1924 aufgeflammten Diskussion \u00fcber die &#8222;Krise des Buches&#8220; und richtete eine Zuschrift an die Wiener Allgemeine Zeitung mit seiner Meinung zum Thema. In dieser Zuschrift kommt er auch auf grunds\u00e4tzliche Probleme des Verleger suchenden Schriftstellers zu sprechen und erl\u00e4utert seine pers\u00f6nliche Schlu\u00dffolgerung aus dem Ganzen. F\u00fcr ihn kam n\u00e4mlich dem Verleger die Hauptschuld zu. Hier ein Auszug aus dieser Zuschrift: &#8222;(&#8230;) Die Hauptschuld an der Krise des Buches tr\u00e4gt aber das Verlegerwesen. Ich habe leider mit den verschiedenen Verlegern so traurige Erfahrungen gemacht, da\u00df ich dar\u00fcber ein Buch schreiben k\u00f6nnte. Die meisten Verleger, mit Ausnahme einiger gro\u00dfer, deutscher Firmen, verlangen vom Autor, anstatt ihm f\u00fcr seine Arbeit zu bezahlen, einen Spesenbeitrag, der gew\u00f6hnlich schon mehr ausmacht, als die Erzeugung des Buches im Ganzen kostet. M\u00fcndliche und schriftlich gemachte Vertr\u00e4ge werden nicht eingehalten und schon so abgefa\u00dft, da\u00df der meistens gesch\u00e4ftsunkundige Schriftsteller machtlos ist und auf jeden Fall leer ausgeht. (&#8230;) Nun ist aber der Buchh\u00e4ndler unentbehrlich. Der Autor kann seine Werke nicht selbst verkaufen, aber der Verleger kann eliminiert werden. Diesen Weg habe ich eingeschlagen. Ich habe in den letzten 2 bis 3 Jahren 12, sage zw\u00f6lf meiner Romane selbst herausgegeben und befinde mich sehr wohl dabei. Der Preis der B\u00fccher ist infolgedessen um 60 bis 70 Prozent geringer als bei Werken desselben Umfanges, die beim Verleger erschienen, und ich kann allen Autoren, die von ihren Verlegern \u00fcbervorteilt werden, empfehlen, dieses Beispiel nachzuahmen. Je mehr man den Zwischenhandel ausschaltet, desto billiger kommt das Publikum zum Buch. (&#8230;)&#8220; <em>(Wiener Allgemeine Zeitung, <\/em>13.8.1924, S. 4.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>E.B. Seps Verlag (Bergis Verlag) (Wien)[1] Dadurch, da\u00df die \u00f6sterreichische Verlagsszene der Ersten Republik der Struktur nach von vielen kleinen und wenigen mittelgro\u00dfen belletristischen Verlagen gepr\u00e4gt war, ist auch die Zahl der oft kuriosen Kleinst- und Selbstverlage relativ hoch, so da\u00df deren Erfassung materialm\u00e4\u00dfig oft schwierig ist, vorausgesetzt, da\u00df sie\u2026<\/p>\n<p> <a class=\"continue-reading-link\" href=\"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/?page_id=581\"><span>Continue reading<\/span><i class=\"crycon-right-dir\"><\/i><\/a> <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":149,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-581","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=581"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/581\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1499,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/581\/revisions\/1499"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/149"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/verlagsgeschichte.murrayhall.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}